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Leibniz-Gemeinschaft
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Tierversuche in der Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft mit ihren 88 Instituten ist eine der vier großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen Deutschlands. Sie eint unter ihrem Dach eine Vielfalt wissenschaftlicher Disziplinen von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozial- bis zu den Geisteswissenschaften. Enge Kooperationen mit Universitäten und außeruniversitären Partnern sind dabei ebenso selbstverständlich wie transparente und unabhängige Begutachtungsverfahren.

Leibniz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler arbeiten bottom up und betreiben erkenntnis- und anwendungsbezogene Forschung mit dem Ziel, Lösungsansätze für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu entwickeln. Rund 20 der 88 Leibniz-Institute, insbesondere in den Lebenswissenschaften, sind dabei auf Tierversuche angewiesen. Sie wollen durch Grundlagenforschung sowohl neue Therapien, Medikamente und Technologien gegen Volkskrankheiten ermöglichen als auch das Wohl der Tiere verbessern, beispielsweise in der Nutztierhaltung.

Die hohe Verantwortung für das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Tiere nehmen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz-Gemeinschaft sehr ernst. Tierversuche erfolgen nur dann, wenn es unvermeidlich ist. Dies ist der Fall, wenn die Ergebnisse durch keine andere Methode – etwa Zellkulturen oder Computermodelle - gewonnen werden können. Sehr oft handelt es sich dabei um die Erforschung menschlicher Krankheiten wie Krebs, HIV, Diabetes oder Malaria; aber auch um die Analyse von Alterungsprozessen, die für die Behandlung von Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson notwendig ist. Unverzichtbar sind Tierversuche auch für ein besseres Verständnis höherer Hirnfunktionen. Untersuchungen an Nutztieren ermöglichen es, die Haltungsbedingungen für die unzähligen Schweine, Rinder und anderen Tiere zu verbessern.

Über Tierversuche sprechen

Transparent und umfassend über Tierversuche zu informieren, ist uns ein wichtiges Anliegen. Mehrere Leibniz-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben ihre Labore geöffnet und vor der Kamera darüber gesprochen, warum sie für ihre Forschung auf Tierversuche angewiesen sind und wie sie mit der Verantwortung für das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Tiere umgehen.

Dr. Sandra Düpjan, Leibniz-Institut für Nutztierbiologie, Dummerstorf


Prof. Dr. Ilse Denise Jacobsen, Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie


Dr. Tanja Maritzen, Leibniz-Institut für molekulare Pharmakologie, Berlin


Dr. Dirk Montag, Leibniz-Institut für Neurobiologie, Magdeburg


Dr. Cliodhna Quigley, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen


Prof. Dr. Stefan Treue, Präsidiumsbeauftragter der Leibniz-Gemeinschaft für Tierschutz, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen


Animationsfilm: Tierversuche in der biomedizinischen Forschung

 

Diese Website wird in den nächsten Tagen und Wochen mit weiteren Informationen gefüllt. In der Zwischenzeit finden Sie hier Informationen über Tierversuche in der biomedizinischen Forschung. 

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