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Kontakt

Deutsches Institut für Ernährungsforschung
Arthur-Scheunert-Allee 114-116
14558 Nuthetal
Tel.: 033 / 200 88 - 0
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Deutsches Institut für Ernährungsforschung

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Reh­brücke (DIfE) erforscht die Ursachen ernährungsbedingter Er­krankungen, um neue Strategien für Prävention, Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln. Hierzu nutzen die am Institut tätigen Wissenschaftler in interdisziplinärer Zusam­menarbeit ein breites naturwissenschaftliches, medizinisches und epidemiologisches Methodenspektrum.

Das Institut konzentriert sich besonders auf die zurzeit wichtig­sten Erkrankungen, an deren Entstehung ernährungsbedingte Faktoren beteiligt sein können: Adipositas (Fettsucht), Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Massives Übergewicht stellt dabei einen wesentlichen Risikofaktor für Typ-2-Diabe­tes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Darmkrebs dar. Allein in Deutschland sind schätzungsweise sechs Millionen Menschen von Diabetes betroffen – etwa 70.000 Menschen erkranken jährlich an Darmkrebs.

Seit der Gründung des Instituts im Jahr 1992 haben DIfE-Wissenschaftler wesentlich dazu beigetragen, die Ursachen von Adipositas und Typ-2-Diabetes, die molekularen Grundlagen von Geschmack und Geruch sowie den Zusammenhang zwischen Er­nährung und Krebsentstehung aufzuklären. So haben sie u.a. Bio­marker und Genvarianten identifiziert, die für das Entstehen von Übergewicht und Diabetes eine Rolle spielen. Basierend auf den epidemiologischen Daten der European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC*) haben sie zudem den Deutschen Diabetes-Risiko-Test® entwickelt, mit dem sich das Risiko für das Auftreten einer Typ-2-Diabetes-Erkrankung quantifizieren lässt. Ebenso haben sie Ernährungsmuster identifiziert, die mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden sind.

 

*EPIC: Eine große europäische Langzeit-Bevölkerungsstudie, welche die Zusam­menhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen untersucht.

Leitung

Wissenschaftlicher Stiftungsvorstand:
Prof. Dr. Tilman Grune

Administrativer Stiftungsvorstand:
Dr. Ilka Grötzinger

Öffentlichkeitsarbeit:
Dr. Gisela Olias