© 

Kontakt

Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Institut der Leibniz-Gemeinschaft
Gisonenweg 5-7
35037 Marburg
Tel.: 06421 / 184 - 0
Fax: 06421 / 184 - 139

Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Institut der Leibniz-Gemeinschaft

Das Herder-Institut (HI) für historische Ostmitteleuropaforschung ist seit seiner Gründung im April 1950 eine der zentralen Einrichtungen der historischen Ostmitteleuropaforschung in Deutschland. Das Institut beschäftigt sich intensiv mit der Geschichte und Kultur Polens, Estlands, Lettlands, Litauens, Tschechiens, der Slowakei und der Region Kaliningrad. Es bietet eine der besten Spezialbibliotheken mit rund 450.000 Bänden. Zur Bibliothek gehört darüber hinaus eine umfangreiche Zeitungssammlung mit Tages- und Wochenzeitungen ostmitteleuropäischer Provenienz. Die Wissenschaftlichen Sammlungen bestehen aus einem Bildarchiv mit ca. 590.000 Einheiten insbesondere zur Topografie sowie Kunst- und Kulturgeschichte Ostmitteleuropas, einer Kartensammlung mit rund 40.000 Kartenblättern, ca. 1.200 Altkarten sowie 6.300 Senkrechtluftaufnahmen und einer Dokumentensammlung mit Baltikumsschwerpunkt. Die Familienarchive, Nachlässe, Einzelarchive und verfilmten Bestände aus Archiven in Riga/Rīga, Tallinn/Reval und Tartu/Dorpat umfassen ca. 1.500 lfm.

Einen Schwerpunkt weist das Institut im IT-Bereich auf. Es bietet einen bibliographischen Onlineservice (Bibliographieportal) und mit den Dokumenten und Materialien zur ostmitteleuropäischen Geschichte ein online Quellenportal für die universitäre Lehre. Zusätzlich betreut das Herder-Institut im Rahmen der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa (ViFaOst) Internetressourcen und Länderportale zu Ostmitteleuropa (www.historicum.net). Das Herder-Institut betreibt Forschungs- und Entwicklungsprojekte und organisiert Tagungen, Workshops sowie Vorträge. Es verfügt über eine strukturierte Nachwuchsförderung im Rahmen der Leibniz Graduate School „Geschichte, Wissen, Medien in Ostmitteleuropa“. Ein Stipendienprogramm ermöglicht Forschungsaufenthalte von bis zu drei Monaten. Zu den zahlreichen Veröffentlichungen des Instituts zählen neben den Reihen zu Studien, Tagungen, Materialien und Quellen die „Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung“ und der Historisch-topographische Atlas schlesischer Städte. Seit 2007 arbeitet das Institut eng mit der Justus-Liebig-Universität Gießen zusammen.

Leitung

Direktor:
Prof. Dr. Peter Haslinger

Verwaltungsleitung:
Bernd Brandenstein

Öffentlichkeitsarbeit:
Dr. Anna Veronika Wendland