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Kontakt

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle
Kleine Märkerstraße 8
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 / 77 53 - 60
Fax: 0345 / 77 53 - 820

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) betreibt in seinen drei Forschungsabteilungen Makroökonomik, Finanzmärkte und Strukturökonomik wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Politikberatung auf wissenschaftlicher Basis. Die Wurzeln des IWH liegen in der Transformationsforschung als der Analyse des Übergangs von der Plan- zur Marktwirtschaft in Ostdeutschland und in den Ländern Mittel- und Osteuropas. Die Transformation der formalen Institutionen kann als abgeschlossen betrachtet werden; in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Mitgliedstaaten der Europäischen Union bestehen aber weiterhin große Unterschiede. Das Forschungsprofil des IWH ist daher unter dem Leitthema „Von der Transformation zur europäischen Integration“ auf wirtschaftliche Aufholprozesse und die ökonomische Integration in Europa ausgerichtet. Wirtschaftliche Aufhol- und Wachstumspro­zesse hängen von der Effizienz der Allokation der Produktionsfaktoren und dem Produktivi­tätsfortschritt ab. Das IWH erforscht insbesondere, wie das Finanzsystem Kapital(re)­allokation, Strukturwandel, Innovationen, Produktivitätsfortschritt und somit eine effiziente und nachhaltige realwirtschaftliche Entwicklung gewährleisten kann.

Die Forschungsthemen werden abteilungsübergreifend in drei Forschungsclustern bearbeitet:

  1. Gesamtwirtschaftliche Dynamik und Stabilität: Was sind die Ursachen und Konsequenzen makroökonomischer Schwankungen und Instabilitäten, wie können diese empirisch identi­fiziert werden, und welche Maßnahmen können in aufholenden Volkswirtschaften ergriffen werden, um die makroökonomische Stabilität während deren Aufhol- und Integrations­prozesses zu gewährleisten?
  2. Markt und Staat: Transformation von Institutionen: Wie beeinflussen unterschiedliche in­stitutionelle Arrangements und deren Veränderung die Ressourcen(re)allokation, insbe­sondere die von Human- und Sachkapital?
  3. Produktivität und Innovationen: Welche Mechanismen liegen der Nutzung, Entwicklung und Diffusion von Innovation und Technologien in aufholenden Volkswirtschaften zu­grunde?

Das IWH erarbeitet darüber hinaus wissenschaftlich fundier­te Beiträge zur aktuellen Wirtschaftspolitik, u. a. als Mitglied der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, die halbjährlich Gutach­ten zur Lage der Wirtschaft in der Welt und in Deutschland für die Bundesregierung erstellt, und als Partner von GRINCOH: Growth – Innovation – Competitiveness: Fostering Cohesion in Central and Eastern Europe, einem europäischen Forschungskonsortium zur Untersuchung der ökonomischen Aufholprozesse in Mittel- und Osteuropa (7. Forschungsrahmen­programm der EU).

Leitung

Präsident:
Prof. Dr. Reint Gropp

Administrative Leitung:
Dr. Tankred Schuhmann

Öffentlichkeitsarbeit:
Stefanie Müller
Tobias Henning