© Museum für Naturkunde Berlin

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Dr. Britta Horstmann
Stellvertr. Leiterin Wissenschaft
Sektion C: Lebenswissenschaften | Forschungsmuseen | Biotechnologie
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
Tel.: 030 / 20 60 49 - 60

Leibniz-Museen aktuell: Sonderausstellungen

Der Deichsler Altar. Nürnberger Kunst um 1420

5.5.2016 bis 23.10.2016
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Die Ausstellung rekonstruiert die einstige Funktion und Platzierung der Kreuzigungsgruppe, einem der schönsten Altarensembles, das zu Beginn des 15. Jahrhunderts in der Reichsstadt Nürnberg entstand und heute auf unterschiedliche Orte verteilt ist. Darüber hinaus richtet sie den Fokus erstmals auf das künstlerische Milieu der Stadt um 1420. Mit Hauptwerken der Bildhauerkunst, Tonplastik und Tafelmalerei macht sie eines der wichtigsten süddeutschen Zentren des Schönen Stils lebendig.

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Sarah Mock - PHASO. Was von uns bleibt

7.4.2016 bis 17.7.2016
Römisch-Germanisches Zentralmuseum Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, Mainz

Wie nähert sich eine Videokünstlerin der Archäologie? Sarah Mock ist zu Gast im RGZM. Die Geschichte, die sie um die Ausstellung herum kreiert hat, geht so: Eine posthumane, intelligenten Spezies präsentiert in einer archäologischen Ausstellung die materiellen Reste der längst vergangenen menschlichen Zivilisation. Die fiktiven Funde zeigen, dass die Menschen immer mehr in organisches Leben eingegriffen und dabei Natürliches durch Künstliches optimiert und ersetzt haben.

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NaturBlick – mit Senckenbergern durchs Objektiv geschaut

20.3.2016 bis 31.8.2016
Senckenberg Museum für Naturkunde, Görlitz

Viele Mitarbeiter am Görlitzer Senckenberg-Institut sind leidenschaftliche Fotografen. Berufsbedingt stehen bei vielen von ihnen Naturmotive im Mittelpunkt. Aus mehr als fünfhundert Einsendungen eines Fotowettbewerbs zeigt diese Ausstellung vierzig ausgewählte Fotografien der Senckenberger. Die Motive reichen vom Görlitzer Eichhörnchen bis zu südamerikanischen Papageien.

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Wasser - Lebensquell und Inspiration

3.3.2016 bis 10.7.2016
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn

Wasser ist unverzichtbar für unser Leben. Die Interpretation von Wasser in künstlerischen Darstellungen ist nahezu grenzenlos. Allein die Erscheinung in seinen drei Aggregatzuständen lässt viele fotografische Möglichkeiten. Die rund 70 Bilder der Ausstellung zeigen persönliche Sichtweisen der 18 Fotografen des Naturfototreffs Eschmar. Sie weisen auf Wasser als lebenswichtiges, schutzbedürftiges Element hin. Denn in immer mehr Regionen der Erde entstehen immer größere Probleme mit der Grundversorgung.

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Vielfalt zählt! Eine Expedition durch die Biodiversität

19.2.2016 bis 26.6.2016
Senckenberg Naturmuseum, Frankfurt

Heute verschwinden Tier- und Pflanzenarten so schnell wie nie zuvor in der Erdgeschichte. Die globale Aussterberate pro Jahr ist derzeit 100 bis 1.000 Mal höher als die natürliche – und dafür ist nur eine einzige Spezies verantwortlich: der Mensch. Spätestens jetzt ist klar: Vielfalt zählt! Doch wofür und warum ist die Biodiversität so wichtig? Die interaktive Wanderausstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zeigt anschaulich, warum die Vielfalt des Lebens so wichtig für uns ist.  

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Niederländische Zeichnungen. Neu entdeckte Werke aus dem Germanischen Nationalmuseum

18.2.2016 bis 22.5.2016
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Die Zeichnung kann vieles sein: Von der ersten Ideenskizze bis hin zum autonomen Kunstwerk. Ihre besondere Rolle spiegeln auch die niederländischen Zeichnungen des 15. bis 18. Jahrhunderts im Germanischen Nationalmuseum wider, die nun zum ersten Mal in einer Sonderausstellung präsentiert werden. Mit rund 90 ausgesuchten Werken zeigt sie die für die flämischen und holländischen Meister charakteristische Vielfalt von Techniken und Themen. Darunter sind Arbeiten aus der Werkstatt Jan van Eycks und Dekorationsentwürfe von Jacob de Wit.

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Spinosaurus

9.2.2016 bis 12.6.2016
Museum für Naturkunde, Berlin

War er wirklich größer als T.rex? Warum war über den Saurier mit dem riesigen Rückensegel so lange nur wenig bekannt? Was haben der deutsche Paläontologe Ernst Stromer von Reichenbach und der Zweite Weltkrieg damit zu tun? Und wie trägt die moderne paläontologische Forschung in Berlin und weltweit dazu bei Spinosaurus und die Lebenswelt in Afrika vor vielen Millionen Jahren besser zu verstehen? Die Ausstellung bringt das weltweit erste lebensgroße Skelettmodel des gigantischen Raubsauriers aus der Kreidezeit nach Berlin.

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Die Kunst zu Altern

5.2.2016  bis 24.4.2016
Senckenberg Naturmuseum, Frankfurt

Jeder Mensch wird jeden Tag ein bisschen älter. Und jede individuelle Lebensgeschichte wird immer auch durch den Ort geprägt, an dem sich dieses Leben abspielt. Das Fotografieprojekt des Frankfurter Fotografen Hans Keller hat sich dieses besondere Zusammenspiel zum Thema gemacht. 11 großformatige Farbfotografien zeigen die persönlichen Geschichten der Modelle und ihrer Lieblingsorte in der Mainmetropole. Mit dem Projekt will Keller neue Altersbilder kreieren und auf die Ästhetik des Alterns verweisen, ohne dabei die gängigen Klischees zu bedienen.

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Senckenbergs verborgene Schätze

22.1.2016 bis 15.5.2016
Senckenberg Museum für Naturkunde, Görlitz

Die makabere Sammlung von Hundeschädeln eines Frankfurter Serienmörders begutachten oder die eigene Hand an der Schere der tasmanischen Riesenkrabbe messen: Für diese Ausstellung hat die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ihre unzähligen Sammlungsschränke geöffnet und rund 30 besonders eindrucksvolle und kuriose Raritäten herausgeholt, die zum Teil noch nie zuvor öffentlich zu sehen waren.

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 Codes der Macht. Mit 16 auf den Thron

6.11.2015 bis Frühjahr 2016
Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz

Täglich begegnen uns verschlüsselte und offensichtliche Botschaften der Macht, die unser Handeln beeinflussen sollen, auf dass wir die Entscheider unserer Zeit beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen. Schon im Jahr 482 n. Chr. wusste ein junger Thronfolger in Gallien diese »Codes der Macht« zu benutzen: Beim Begräbnis seines Vaters – dem Frankenkönig Childerich – sendete der sechszehnjährige Chlodwig gezielt Botschaften aus, um seine Thronfolge zu sichern. Die Ausstellung entschlüsselt die Inszenierung des Begräbnisses als Machtdemonstration.

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Bergauf bergab – 10.000 Jahre Bergbau in den Ostalpen

31.10.2015 bis 24.4.2016
Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen

Die Sonderausstellung widmet sich der Frage, warum Menschen seit mehr als 10.000 Jahren in die lebensfeindlichen Ostalpen vorstoßen. Heute zieht das höchste Gebirge Europas jährlich Millionen von Touristen an. Doch auch als das fehlende Wegenetz die Reise erschwerte, ließen sich die Menschen nicht abhalten. Ein Grund waren Rohstoffe wie Gold und Silber, die immer wieder zum Wohlstand der Alpenbewohner beigetragen haben. Besucher erhalten einen spannenden Einblick in 10.000 Jahre Bergbau-, aber auch Menschheitsgeschichte.

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1975 – 2015 Schiffe erzählen Museumsgeschichte(n)

Seit dem 5.9.2015
Deutsches Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven

Die Ausstellung rückt einige Schiffe der Dauerausstellung des DSM in ein neues Licht. Sie beleuchtet, wie sie in das Museum kamen und fragt nach ihrer Bedeutung - für die Gründungszeit des Museums sowie für unsere Gegenwart. Hinzu kommen Ausblicke auf die Zukunft der Dauerausstellung und des Hauses. Immer wieder gibt es für Besucher die Gelegenheit, sich einzumischen: Ihre Meinung ist gefragt.

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Zwischen Venus und Luther. Cranachs Medien der Verführung

21.5.2015 bis 22.5.2016
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Als Freund Luthers, Maler der Reformation und Unternehmer zählt Lucas Cranach zu den bedeutendsten Künstlern der deutschen Renaissance. Mit Werken aus den eigenen Beständen des Germanischen Nationalmuseums, die von selten gezeigten Druckgrafiken und Zeichnungen ergänzt werden, zeigt die Ausstellung ein einmaliges Spektrum, das Cranachs künstlerisches Genie verdeutlicht. Seine virtuosen, erzählstarken und verführerischen Bilder waren derartig mächtig, dass sie wie moderne Werbemittel auf breite Kreise der Bevölkerung einwirkten.

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Willkommen im Anthropozän
Unsere Verantwortung für die Zukunft der Erde

5.12.2014 bis 30.9.2016
Deutsches Museum, München

Über die engere geologische Bedeutung hinaus, beschreibt das Anthropozän-Konzept einen neuen Denk- und Handlungsrahmen, der eine Brücke zwischen Natur- und Geisteswissenschaften schlägt und die Geschichte unseres Planeten und der Rolle der Menschheit mit seiner Gegenwart und Zukunft verknüpft.

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Der Vielfalt auf der Spur

14.2.2013 bis 31.12.2016
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander König, Bonn

Mit dieser Sonderausstellung wird dem Besucher ein Einblick in die aktuelle Forschungsarbeit und die wissenschaftlichen Sammlungen gewährt, zu denen nur Fachwissenschaftler Zugang haben. Man erfährt, wer und was hinter dem Begriff "Biodiversitätsforschung" steckt, mit welchen Methoden hier gearbeitet wird und in welchen Bereichen die Forschungsergebnisse Anwendung finden.

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100 Jahre Grundsteinlegung

1.9.2012 bis 31.12.2016
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn

Die spannende und wechselvolle Geschichte des Museums wird auf etwa 250 m2 anhand von Originalstücken aus Alexander Koenigs Zeit präsentiert. Erstmalig wird der Öffentlichkeit ein Film von einer Expedition nach Spitzbergen gezeigt, die das Material und die Anregungen zum Bau eines Dioramas erbrachte, das heute noch in der Dauerausstellung zu sehen ist.

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Die Leibniz-Gemeinschaft ist Partner im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane

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