© Museum für Naturkunde Berlin

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Dr. Britta Horstmann
Stellvertr. Leiterin Wissenschaft
Sektion C: Lebenswissenschaften | Forschungsmuseen | Biotechnologie
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
Tel.: 030 / 20 60 49 - 60

Leibniz-Museen aktuell: Sonderausstellungen

Wache Tränen in Nächten. Neuerwerbungen Hannah Höch

1.12.2016 bis 29.1.2017
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Hannah Höch (1889-1979) gilt heute als eine der international bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Bekannt ist sie vor allem für ihre Fotomontagen und Collagen, die sich kritisch mit der politischen und gesellschaftlichen Situation vor und nach dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzen. Mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens Kunststiftung gelang der Ankauf von drei Gemälden und elf Papierarbeiten aus der Hauptschaffenszeit von Hannah Höch sowie von zwei Porträts der Künstlerin von Raoul Hausmann aus dem Nachlass der Familie.

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Leben unter Wasser

27.11.2016 bis 12.4.2017
Senckenberg Naturmuseum, Görlitz

Seit 1996 präsentiert das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz gemeinsam mit dem Verband Deutscher Sporttaucher die Siegerbilder der Meisterschaften der Unterwasserfotografie "Kamera Louis Boutan". In diesem Jahr beteiligten sich dreiundzwanzig Taucher an einem Vor-Ort-Wettbewerb in einem ehemaligen Steinbruch bei Herborn-Schönbach in Hessen. Ergänzt wird die Schau durch ein Potpourri von Titelbildern vergangener Ausstellungen.

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Tricture - Naturgeschichte in 3D

25.11.2016 bis 30.4.2017
Senckenberg Naturmuseum, Dresden

In der 3D Fotoausstellung "Tricture - Naturgeschichte in 3D" ist Fotografieren unbedingt erwünscht! Ein Riesenspaß für die ganze Familie und gleichzeitig eine spannende und informative Reise durch die Naturgeschichte unserer Region, von der Urzeit bis heute. Die einmaligen, großformatigen Öl-Gemälde zeigen ihre unglaubliche dreidimensionale Illusion im Zusammenspiel mit dem Besucher.

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Kriegszeit im Nationalmuseum 1914-1918

24.11.2016 bis 26.11.2017
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

In Erinnerung an den Ersten Weltkrieg begibt sich das Germanische Nationalmuseum auf Spurensuche nach seiner eigenen Vergangenheit. Welche kulturgeschichtlichen Zeugnisse aus der Zeit bewahrt das Museum im eigenen Bestand? Plakate, Dokumente, Anschläge, Lebensmittelkarten etc., die das Museum als eine von insgesamt 217 deutschen Kriegssammlungen zusammentrug, werden erstmals gezeigt.

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Packendes Museum - Das DBM im Aufbruch

8.11.2016 bis 29.4.2017
Deutsches Bergbaumuseum Bochum

In "Packendes Museum - Das DBM im Aufbruch" beschäftigt sich das Haus mit sich selbst: Ab dem 8. November haben die Besucher in diesem besonderen Ausstellungsprojekt die Möglichkeit, die Geschichte des DBM zu bereisen: Von seinen Anfängen bis in die Zukunft - Deutsches Bergbau-Museum Bochum, das bedeutet fast ein Jahrhundert Forschen und Ausstellen rund um das Thema Bergbau.

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8 Objekte, 8 Museen

7.11.16 bis 30.6.2017
Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen

Die mehr als 100 Millionen Objekte in den Sammlungen der Leibniz-Forschungsmuseen sind ein immenser wissenschaftlicher Schatz, mit dem auch heute noch aktuelle Forschungsfragen beantwortet werden. Das zeigt die Ausstellung "8 Objekte, 8 Museen - eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen", die erste gemeinsame Schau der acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft.

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Helgolands verborgene Meeresschätze

28.10.2016 bis 22.1.2017
Senckenberg Naturmuseum, Frankfurt a.M
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Seehundkolonien, zollfreies Einkaufen und die "Lange Anna" - Deutschlands einzige Hochseeinsel hat einiges zu bieten. Noch viel größer ist allerdings die Vielfalt am und im Wasser: Die unverwechselbare Flora und Fauna, die sich rund um die endlosen Wattlandschaften und schroffen Felsklippen Helgolands entwickeln konnte, hat der Biologe und Fotograf Klaus Janke in farbenprächtigen und detailreichen Aufnahmen eingefangen.

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Karl IV. — Bayerisch-tschechische Landesausstellung

20.10.2016 bis 5.3.2017
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Die Ausstellung präsentiert Aspekte der Lebens- und Regierungszeit von Karl IV. im Spiegel des wechselvollen 14. Jahrhunderts. Sie bietet eine kritische Würdigung seiner Herrscherpersönlichkeit, seines Herrschaftskonzepts, seiner Bedeutung für die Residenzstädte Prag und Nürnberg sowie seiner künstlerischen Repräsentation. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die Rezeption Karls IV. auf böhmischer und deutscher Seite, die bis heute jeweils sehr unterschiedliche Sichtweisen zeigt.

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Glanzlichter der Naturfotografie 2016

5.10.2016 bis 8.1.2017
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn

Vom 5. Oktober 2016 bis zum 8. Januar 2017 werden hier die 90 Siegerbilder des internationalen und größten deutschen Naturfoto-Wettbewerbs "Glanzlichter 2016" gezeigt. Dieser wird seit 1999 jährlich ausgeschrieben und vergibt in acht verschiedenen Kategorien Geld- und Sachpreise im Wert von etwa knapp 30.000 Euro.

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Kometen. Die Mission Rosetta

9.9.2016 bis 24.1.2017
Museum für Naturkunde, Berlin

Sie kommen aus den Tiefen des Sonnensystems, aus Regionen weit jenseits der Planeten. Kometen sind ungewöhnliche, spektakuläre und noch kaum erforschte Körper. Schwarze Brocken aus Staub und Eis – so alt wie das Sonnensystem selbst. Finden wir dort den Schlüssel zur Frühgeschichte unserer kosmischen Heimat? Kam das Wasser unserer Ozeane als Kometeneis auf die Erde? Waren ihre Kohlenwasserstoff-Moleküle die Urbausteine für das Leben auf der Erde? Die Ausstellung folgt den Spuren der europäischen Weltraum-Mission Rosetta und nimmt Besucher mit zu den Ursprüngen des Sonnensystems.

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200 Jahre Werner von Siemens

22.7.2016 bis 14.12.2017
Deutsches Museum, München

Waschmaschine, Handy, Computer, Medizintechnik, Kraftwerke: Es gibt kaum ein technisches Gebiet, mit dem die Firma Siemens bisher keine Berührung hatte. Vor 200 Jahren wurde der Firmengründer Werner von Siemens geboren. Sein Erfindergeist und technisches Geschick brachten dem Unternehmen wirtschaftlichen Erfolg. Diesem außergewöhnlichen Mann widmet die Firma Siemens zu seinem Geburtstag eine kleine Sonderausstellung. Sein Lebensweg wird dabei mit Objekten aus den Sammlungen des Deutschen Museums illustriert, die von Siemens zur Gründung des Museums gestiftet wurden.

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Die dünne Haut der Erde - Unsere Böden

bis zum 8. Januar 2017
Senckenberg Museum für Naturkunde, Görlitz

Die Besucher schrumpfen beim Betreten der Ausstellung auf die Größe einer Landassel – das bedeutet auf etwa 17 bis 20 Millimeter. Geradezu distanzlos treten sie in einen der am wenigsten erforschten Lebensräume der Erde ein und begegnen seinen Bewohnern vis-á-vis. Fünf Bereiche laden Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, einen unbekannten Mikrokosmos jenseits unserer Sehgewohnheiten zu erkunden. Dort lernen sie Bodentypen und Bodentiere kennen, erfahren, welchen Gefahren diese ausgesetzt sind und wie wir sie schützen können.

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SPINNEN

15.7.2016 bis 8.1.2017
Senckenberg Naturmuseum, Frankfurt

Lebend, in Großaufnahme und künstlerisch inszeniert – diese Ausstellung zeigt die Achtbeiner aus drei Perspektiven. Rund 40 lebende Spinnen und Skorpione erwarten die Besucher in Terrarien. Makroaufnahmen der Tiere aus den Tropen zoomen das ganze Formen- und Farbenspektrum der erstaunlichen Tiere ins Großformat. Die zarten und zugleich äußerst stabilen Netze der Baukünstler stehen im Mittelpunkt einer Inszenierung aus Licht und Klang. Mehr Informationen zu den bemerkenswerten Tieren bieten begleitende Vorträge, Führungen und ein Programm in den Sommerferien.

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Historische Modelle – Kunstwerke, Medien, Visionen

30.6.2016 bis 5.2.2017
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg


2016 ist Leibniz-Jahr und die von Leibniz entwickelte Vision eines „Theaters der Natur und Kunst“ bildet den Ausgangspunkt dieser Ausstellung. Der große Universalgelehrte plante mit Kunstwerken, Naturobjekten, Instrumenten, Raritäten und Modellen die gegenständliche Welt anschaulich zu machen und damit die Grundlage zu ihrer Erforschung zu legen. Zu den Modellen zählte er beispielsweise Globen, Automaten, Windmaschinen und künstliche Apparate aller Art. Leibniz begriff das Modell als effizientes Mittel der analytischen Veranschaulichung, des spielerischen Lernens. Die Ausstellung zeigt rund 50 Modelle, einige davon zum ersten Mal.

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Ogyanos - Ozeane

17.6.2016 - 15.1.2017
Deutsches Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven

"Ogyanos - Ozeane", ist eine Sonderausstellung anlässlich des Jahrs der Meere. Die Installationen von Maryam Motallebzadeh werden als Interventionen in die Dauerausstellung des Deutschen Schifffahrtsmuseums eingebunden und ergänzen künstlerisch deren Fokus auf das Thema "Mensch und Meer". Begleitend veranstaltet die Künstlerin, deren Arbeiten von Ferne, Reise und Sehnsucht durchzogen werden, mehrere Workshops zum Thema Migration und Flucht gemeinsam mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum.

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 Codes der Macht. Mit 16 auf den Thron

6.11.2015 bis Frühjahr 2016
Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz

Täglich begegnen uns verschlüsselte und offensichtliche Botschaften der Macht, die unser Handeln beeinflussen sollen, auf dass wir die Entscheider unserer Zeit beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen. Schon im Jahr 482 n. Chr. wusste ein junger Thronfolger in Gallien diese »Codes der Macht« zu benutzen: Beim Begräbnis seines Vaters – dem Frankenkönig Childerich – sendete der sechszehnjährige Chlodwig gezielt Botschaften aus, um seine Thronfolge zu sichern. Die Ausstellung entschlüsselt die Inszenierung des Begräbnisses als Machtdemonstration.

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1975 – 2015 Schiffe erzählen Museumsgeschichte(n)

Seit dem 5.9.2015
Deutsches Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven

Die Ausstellung rückt einige Schiffe der Dauerausstellung des DSM in ein neues Licht. Sie beleuchtet, wie sie in das Museum kamen und fragt nach ihrer Bedeutung - für die Gründungszeit des Museums sowie für unsere Gegenwart. Hinzu kommen Ausblicke auf die Zukunft der Dauerausstellung und des Hauses. Immer wieder gibt es für Besucher die Gelegenheit, sich einzumischen: Ihre Meinung ist gefragt.

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Der Vielfalt auf der Spur

14.2.2013 bis 31.12.2016
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander König, Bonn

Mit dieser Sonderausstellung wird dem Besucher ein Einblick in die aktuelle Forschungsarbeit und die wissenschaftlichen Sammlungen gewährt, zu denen nur Fachwissenschaftler Zugang haben. Man erfährt, wer und was hinter dem Begriff "Biodiversitätsforschung" steckt, mit welchen Methoden hier gearbeitet wird und in welchen Bereichen die Forschungsergebnisse Anwendung finden.

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100 Jahre Grundsteinlegung

1.9.2012 bis 31.12.2016
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn

Die spannende und wechselvolle Geschichte des Museums wird auf etwa 250 m2 anhand von Originalstücken aus Alexander Koenigs Zeit präsentiert. Erstmalig wird der Öffentlichkeit ein Film von einer Expedition nach Spitzbergen gezeigt, die das Material und die Anregungen zum Bau eines Dioramas erbrachte, das heute noch in der Dauerausstellung zu sehen ist.

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Online-Ausstellung

"8 Objekte, 8 Museen — eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen" bei Google Arts & Culture.

Die Leibniz-Gemeinschaft ist Partner im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane

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