© Museum für Naturkunde Berlin

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Dr. Britta Horstmann
Stellvertr. Leiterin Wissenschaft
Sektion C: Lebenswissenschaften | Forschungsmuseen | Biotechnologie
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
Tel.: 030 / 20 60 49 - 60

Leibniz-Museen aktuell: Sonderausstellungen

Kometen. Die Mission Rosetta

9.9.2016 bis 24.1.2017
Museum für Naturkunde, Berlin

Sie kommen aus den Tiefen des Sonnensystems, aus Regionen weit jenseits der Planeten. Kometen sind ungewöhnliche, spektakuläre und noch kaum erforschte Körper. Schwarze Brocken aus Staub und Eis – so alt wie das Sonnensystem selbst. Finden wir dort den Schlüssel zur Frühgeschichte unserer kosmischen Heimat? Kam das Wasser unserer Ozeane als Kometeneis auf die Erde? Waren ihre Kohlenwasserstoff-Moleküle die Urbausteine für das Leben auf der Erde? Die Ausstellung folgt den Spuren der europäischen Weltraum-Mission Rosetta und nimmt Besucher mit zu den Ursprüngen des Sonnensystems.

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Die dünne Haut der Erde - Unsere Böden

bis zum 8. Januar 2017
Senckenberg Museum für Naturkunde, Görlitz

Die Besucher schrumpfen beim Betreten der Ausstellung auf die Größe einer Landassel – das bedeutet auf etwa 17 bis 20 Millimeter. Geradezu distanzlos treten sie in einen der am wenigsten erforschten Lebensräume der Erde ein und begegnen seinen Bewohnern vis-á-vis. Fünf Bereiche laden Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, einen unbekannten Mikrokosmos jenseits unserer Sehgewohnheiten zu erkunden. Dort lernen sie Bodentypen und Bodentiere kennen, erfahren, welchen Gefahren diese ausgesetzt sind und wie wir sie schützen können.

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SPINNEN

15.7.2016 bis 8.1.2017
Senckenberg Naturmuseum, Frankfurt

Lebend, in Großaufnahme und künstlerisch inszeniert – diese Ausstellung zeigt die Achtbeiner aus drei Perspektiven. Rund 40 lebende Spinnen und Skorpione erwarten die Besucher in Terrarien. Makroaufnahmen der Tiere aus den Tropen zoomen das ganze Formen- und Farbenspektrum der erstaunlichen Tiere ins Großformat. Die zarten und zugleich äußerst stabilen Netze der Baukünstler stehen im Mittelpunkt einer Inszenierung aus Licht und Klang. Mehr Informationen zu den bemerkenswerten Tieren bieten begleitende Vorträge, Führungen und ein Programm in den Sommerferien.

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No Name Design – Die Schönheit der kleinen Dinge

1.7.2016 bis 3.10.2016
Deutsches Museum, München

Alltagsgegenstände sind einfach da. Sie werden täglich benutzt, aber ziehen keine Aufmerksamkeit auf sich. Sie wollen keine Designpreise gewinnen und können trotzdem wunderschön sein. Es braucht einen aufmerksamen Beobachter wie Franco Clivio, um die Schönheit der kleinen Dinge ans Licht zu bringen. Der Schweizer Gestalter und Dozent hat rund 1000 Gebrauchsobjekte für die Schau versammelt. Dinge, die jeder von uns im Haus hat, aber selten wirklich anschaut: Hämmer, Scheren, Kleiderbügel, Kugelschreiber und Klappmesser. Die Ausstellung gibt unseren anonymen Alltagsbegleitern ein Gesicht.

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Historische Modelle – Kunstwerke, Medien, Visionen

30.6.2016 bis 5.2.2017
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg


2016 ist Leibniz-Jahr und die von Leibniz entwickelte Vision eines „Theaters der Natur und Kunst“ bildet den Ausgangspunkt dieser Ausstellung. Der große Universalgelehrte plante mit Kunstwerken, Naturobjekten, Instrumenten, Raritäten und Modellen die gegenständliche Welt anschaulich zu machen und damit die Grundlage zu ihrer Erforschung zu legen. Zu den Modellen zählte er beispielsweise Globen, Automaten, Windmaschinen und künstliche Apparate aller Art. Leibniz begriff das Modell als effizientes Mittel der analytischen Veranschaulichung, des spielerischen Lernens. Die Ausstellung zeigt rund 50 Modelle, einige davon zum ersten Mal.

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Der Deichsler Altar. Nürnberger Kunst um 1420

5.5.2016 bis 23.10.2016
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Die Ausstellung rekonstruiert die einstige Funktion und Platzierung der Kreuzigungsgruppe, einem der schönsten Altarensembles, das zu Beginn des 15. Jahrhunderts in der Reichsstadt Nürnberg entstand und heute auf unterschiedliche Orte verteilt ist. Darüber hinaus richtet sie den Fokus erstmals auf das künstlerische Milieu der Stadt um 1420. Mit Hauptwerken der Bildhauerkunst, Tonplastik und Tafelmalerei macht sie eines der wichtigsten süddeutschen Zentren des Schönen Stils lebendig.

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Sarah Mock - PHASO. Was von uns bleibt

7.4.2016 bis 30.10.2016
Römisch-Germanisches Zentralmuseum Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, Mainz

Wie nähert sich eine Videokünstlerin der Archäologie? Sarah Mock ist zu Gast im RGZM. Die Geschichte, die sie um die Ausstellung herum kreiert hat, geht so: Eine posthumane, intelligenten Spezies präsentiert in einer archäologischen Ausstellung die materiellen Reste der längst vergangenen menschlichen Zivilisation. Die fiktiven Funde zeigen, dass die Menschen immer mehr in organisches Leben eingegriffen und dabei Natürliches durch Künstliches optimiert und ersetzt haben.

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NaturBlick – mit Senckenbergern durchs Objektiv geschaut

20.3.2016 bis 31.8.2016
Senckenberg Museum für Naturkunde, Görlitz

Viele Mitarbeiter am Görlitzer Senckenberg-Institut sind leidenschaftliche Fotografen. Berufsbedingt stehen bei vielen von ihnen Naturmotive im Mittelpunkt. Aus mehr als fünfhundert Einsendungen eines Fotowettbewerbs zeigt diese Ausstellung vierzig ausgewählte Fotografien der Senckenberger. Die Motive reichen vom Görlitzer Eichhörnchen bis zu südamerikanischen Papageien.

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Wasser - Lebensquell und Inspiration

3.3.2016 bis 4.9.2016
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn

Wasser ist unverzichtbar für unser Leben. Die Interpretation von Wasser in künstlerischen Darstellungen ist nahezu grenzenlos. Allein die Erscheinung in seinen drei Aggregatzuständen lässt viele fotografische Möglichkeiten. Die rund 70 Bilder der Ausstellung zeigen persönliche Sichtweisen der 18 Fotografen des Naturfototreffs Eschmar. Sie weisen auf Wasser als lebenswichtiges, schutzbedürftiges Element hin. Denn in immer mehr Regionen der Erde entstehen immer größere Probleme mit der Grundversorgung.

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 Codes der Macht. Mit 16 auf den Thron

6.11.2015 bis Frühjahr 2016
Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz

Täglich begegnen uns verschlüsselte und offensichtliche Botschaften der Macht, die unser Handeln beeinflussen sollen, auf dass wir die Entscheider unserer Zeit beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen. Schon im Jahr 482 n. Chr. wusste ein junger Thronfolger in Gallien diese »Codes der Macht« zu benutzen: Beim Begräbnis seines Vaters – dem Frankenkönig Childerich – sendete der sechszehnjährige Chlodwig gezielt Botschaften aus, um seine Thronfolge zu sichern. Die Ausstellung entschlüsselt die Inszenierung des Begräbnisses als Machtdemonstration.

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1975 – 2015 Schiffe erzählen Museumsgeschichte(n)

Seit dem 5.9.2015
Deutsches Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven

Die Ausstellung rückt einige Schiffe der Dauerausstellung des DSM in ein neues Licht. Sie beleuchtet, wie sie in das Museum kamen und fragt nach ihrer Bedeutung - für die Gründungszeit des Museums sowie für unsere Gegenwart. Hinzu kommen Ausblicke auf die Zukunft der Dauerausstellung und des Hauses. Immer wieder gibt es für Besucher die Gelegenheit, sich einzumischen: Ihre Meinung ist gefragt.

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Willkommen im Anthropozän
Unsere Verantwortung für die Zukunft der Erde

5.12.2014 bis 30.9.2016
Deutsches Museum, München

Über die engere geologische Bedeutung hinaus, beschreibt das Anthropozän-Konzept einen neuen Denk- und Handlungsrahmen, der eine Brücke zwischen Natur- und Geisteswissenschaften schlägt und die Geschichte unseres Planeten und der Rolle der Menschheit mit seiner Gegenwart und Zukunft verknüpft.

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Der Vielfalt auf der Spur

14.2.2013 bis 31.12.2016
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander König, Bonn

Mit dieser Sonderausstellung wird dem Besucher ein Einblick in die aktuelle Forschungsarbeit und die wissenschaftlichen Sammlungen gewährt, zu denen nur Fachwissenschaftler Zugang haben. Man erfährt, wer und was hinter dem Begriff "Biodiversitätsforschung" steckt, mit welchen Methoden hier gearbeitet wird und in welchen Bereichen die Forschungsergebnisse Anwendung finden.

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100 Jahre Grundsteinlegung

1.9.2012 bis 31.12.2016
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn

Die spannende und wechselvolle Geschichte des Museums wird auf etwa 250 m2 anhand von Originalstücken aus Alexander Koenigs Zeit präsentiert. Erstmalig wird der Öffentlichkeit ein Film von einer Expedition nach Spitzbergen gezeigt, die das Material und die Anregungen zum Bau eines Dioramas erbrachte, das heute noch in der Dauerausstellung zu sehen ist.

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Die Leibniz-Gemeinschaft ist Partner im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane

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