© Museum für Naturkunde Berlin

Kontakt

Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
Tel.: 030 / 20 60 49 - 0
Fax: 030 / 20 60 49 - 55

Mitgliedschaft in der Leibniz-Gemeinschaft

Mitglied in der Leibniz-Gemeinschaft können nur selbständige Einrichtungen der Forschung und der wissenschaftlichen Infrastruktur von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse werden. Ihre herausragende Qualität und eine Mindestgröße müssen gewährleistet sein.

Aufnahme in die Bund-Länder-Förderung

Der Aufnahme in die gemeinsame Förderung geht ein mehrstufiges Verfahren voraus. Zunächst muss das für eine Einrichtung zuständige Bundesland (oder der Bund) einen Antrag bei dem für Angelegenheiten der Leibniz-Gemeinschaft zuständigen Ausschuss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) stellen mit dem Ziel, die Einrichtung durch den Wissenschaftsrat evaluieren zu lassen, nachdem die Leibniz-Gemeinschaft zu dem Aufnahmewunsch angehört worden ist. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft gibt dazu eine Empfehlung ab, die sich auf die Organisationsstruktur und die Passfähigkeit der Einrichtung bezieht.

Aufnahme in den Verein

Kommt es durch Entscheidung der GWK zu einer gemeinsamen Förderung, kann die Mitgliederversammlung der Leibniz-Gemeinschaft über den vom Institut zu stellenden förmlichen Aufnahmeantrag in die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. (WGL) – wie die Gemeinschaft offiziell heißt – beschließen. Die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft endet mit der Beendigung der gemeinsamen institutionellen Förderung durch Bund und Länder, durch Austrittserklärung oder durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus wichtigem Grund.

Rechtsgrundlagen

Rechtsgrundlagen sind die Ausführungsvereinbarung zum GWK-Abkommen über die gemeinsame Förderung der Mitgliedseinrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. (AV WGL) und die Satzung der Leibniz-Gemeinschaft.

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