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Dr. Sabine Müller
Sektion A: Geisteswissenschaften und Bildungsforschung | Wissenschaftliche Karriereentwicklung
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
Tel.: 030 / 20 60 49 - 686

Die Leibniz Graduate Schools im Überblick

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AQUALINK International Leibniz Graduate School

Mit AQUALINK soll der wissenschaftliche Nachwuchs durch eine interdisziplinäre und internationale Ausbildung auf die zukünftigen Herausforderungen zum Schutz und Erhalt aquatischer Ökosysteme vorbereitet werden. Deren Funktion und Stabilität wird definiert von Grenz- und Übergangszonen, die durch überproportional hohe Reaktionsraten gekennzeichnet und somit für die Regulation von Stoffflüssen verantwortlich sind. Wie sich aktuelle klima- und nutzungsbedingte Wasserstandsänderungen auf die Transport- und Transformationsprozesse in den Grenzzonen auswirken, erfordert interdisziplinäre Forschungsansätze und Ausbildungskonzepte.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtungen:
Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)

Hochschulen: University of Southern Denmark, University of Aberdeen

Weitere Institute: Swiss Federal Institute of Aquatic Science and Technology (Eawag)

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DIW Berlin Graduate Center

Die Forschung der Doktoranden am DIW Berlin Graduate Center richtet sich auf angewandte Themen in Wirtschaft und Sozialwissenschaften mit einer starken empirischen Ausrichtung. Sie ist in die vier Bereiche: Gesamtwirtschaftliche Analyse und Weltwirtschaft, Nachhaltigkeit, Industrieökonomie und Öffentliche Finanzen und Lebenslagen unterteilt. Das Ziel ist die Aneignung methodischer Kenntnisse für die wissenschaftliche Analyse von wirtschaftlichen und sozialpolitischen Themen.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin

Hochschulen: Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität Berlin, Technische Universität Berlin, Universität Potsdam

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Dresden Leibniz Graduate School

Die Dresden Leibniz Graduate School ist eine internationale Graduiertenschule, die ökologische Fragen nachhaltiger Raumentwicklung erforscht. Ziel ist eine dauerhafte und umweltgerechte Entwicklung von Städten und Regionen im nationalen und internationalen Zusammenhang, um Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern. Dabei finden die globalen und regionalen Herausforderungen des demographischen Wandels und des Klimawandels besondere Beachtung.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, Dresden

Hochschulen: Technische Universität Dresden

Weitere Institute: Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Hannover

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Enttäuschung im 20. Jahrhundert. Utopieverlust, Verweigerung, Neuverhandlung

Die Graduate School fördert sechs Qualifikationsarbeiten, die sich mit Enttäuschung im 20. Jahrhundert befassen. Damit rückt eine Schlüsselerfahrung der Moderne in den Blick, über deren Wirkungen noch wenig bekannt ist. Zentral ist daher die Frage nach den Folgen von enttäuschten Erwartungen. Ihr Spektrum reicht vom rational verarbeiteten Utopieverlust über Verweigerung bis hin zur Bereitschaft, politisch-kulturelle Prioritäten und soziale Beziehungen neu auszuhandeln. Solchen Prozessen wird auf drei Untersuchungsfeldern nachgegangen: 1. Neuanfänge und Enttäuschungen, 2. (Planungs-)Wissen und Enttäuschung und 3. Enttäuschungen in der Populärkultur. Den kompetitiv ausgewählten TeilnehmerInnen bietet die Graduate School eine strukturierte Doktorandenausbildung und privilegierte Qualifizierungs- und Betreuungsmöglichkeiten.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung:
Institut für Zeitgeschichte (IfZ), München - Berlin

Hochschule:
Ludwig-Maximilians-Universität München

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GIGA Doctoral Programme

Das GIGA Doctoral Programme ist ein internationales Doktorandenprogramm, das insbesondere vergleichende Regionalstudien betreibt. Die Promovierenden beschäftigen sich mit Fragen der Legitimität und Effizienz politischer Systeme, analysieren Ressourcenkonflikte und schauen auf sozioökonomische Entwicklungen sowie Machtstrukturen und Normen in der globalisierten Welt. Sie vereinen dabei Expertise zu den vier Weltregionen Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost. Das Ziel des Programmes ist neben der Sicherstellung einer exzellenten Betreuung, die Aneignung methodischer Kenntnisse und die Unterstützung längerer Feldforschungsaufenthalte.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, Hamburg

Hochschulen: Universität Hamburg, Helmut-Schmidt-Universität, Universität Göttingen, Leuphana Universität Lüneburg, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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IAMO Graduate School

Die IAMO Graduate School forscht zu den drängenden wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft und in den ländlichen Räumen Mittel- und Osteuropas sowie den östlich angrenzenden Transformationsökonomien Zentral- und Ostasiens. Die Graduierten beschäftigen sich neben den Fragen der Agrar- und Ernährungsökonomie mit den Forschungsschwerpunkten: Politikreformen, Strukturwandel und Markt- und Lebensverhältnisse.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, Halle

Hochschulen: Humboldt-Universität zu Berlin, Georg-August-Universität Göttingen, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Weitere Institute: Johann Heinrich von Thünen Institut (vTI) – Bundesforschungsinstitut für ländliche Räume, Wald und Fischerei

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International Leibniz Graduate School for Gravity Waves and Turbulence in the Atmosphere and Ocean

Die Graduate School widmet sich den ungeklärten Phänomenen in der Atmosphärenphysik und in der Ozeanografie insbesondere der Ausbreitung von Wellenstörungen in dichtegeschichteten Medien. Mit Hilfe der Strömungsmesstechnik soll diese Lücke von der experimentellen Seite geschlossen werden. Ziel ist es, mit Laborversuchen im Strömungskanal für geschichtete Medien und mit lasermesstechnischer Verfahren Ausbreitung und Transition der Schwerewellen zu erforschen.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik Kühlungsborn, Leibniz-Institut für Ostseeforschung, Warnemünde

Hochschulen: Lehrstuhl für Strömungsmechanik an der Universtiät Rostock, Universität Tübingen, Georg-August-Universität Göttingen

Weitere Institute: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Greifswald

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International Leibniz Research School for Microbial and Biomolecular Interactions (ILRS Jena)

Die International Leibniz Research School for Microbial and Biomolecular Interactions (ILRS Jena) ist eine Graduiertenschule, die die Interaktionen von Mikroorganismen untereinander und mit anderen Organismen erforscht. Zur Aufklärung der zugrunde liegenden Kommunikationsmechanismen werden modernste Methoden der Mikrobiologie, chemischen Ökologie, Naturstoffchemie, Bioinformatik und Systembiologie genutzt.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut, Jena

Hochschulen: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Weitere Institute: Max-Planck-Institut für chemische Ökologie, Jena School for Microbial Communication

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Leibniz-Graduiertenschule für Rheumatologie

Die Forschung des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ) verfolgt das Konzept des krankmachenden immunologischen Gedächtnisses. Dieses hält die chronische Entzündung aufrecht und entzieht sich konventionellen Therapien. Durch die Verknüpfung experimenteller biomedizinischer und anwendungsorientierter klinischer Forschung werden am DRFZ neue Therapiekonzepte entwickelt, um möglichst selektiv das krankmachende Gedächnis zu löschen. Dieser herausfordernden, translationalen Aufgabe widmet sich die „Leibniz-Graduiertenschule für Rheumatologie“ (LGRh). Grundlagenforscher sowie klinische Wissenschaftler bilden interdiszipliär Experten für Rheumatologie aus.

Kooperationspartner:

Leibniz-Einrichtung:
Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin

Hochschule: Humboldt-Universität zu Berlin, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät I

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Leibniz-Graduiertenschule für Quantitative Spektroskopie in der Astrophysik

Die Graduiertenschule bietet ein umfassendes Lehr- und Ausbildungsprogramm, das insbesondere auf die Anwendung von spektroskopischen Methoden auf aktuelle astrophysikalische Forschungsthemen abzielt. Mit ihrer Fokussierung auf die »quantitativen« Aspekte astrophysikalischer Spektroskopie geht die Graduiertenschule über eine »reine Beschreibung« hinaus und trägt so zum tieferen Verständnis von kosmischen Objekten bei. Obwohl die Graduiertenschule einen an Beobachtungen orientierten Ansatz verfolgt, der durch eine Reihe neuer Teleskope und Instrumente verstärkt wird, ist doch der quantitative Vergleich mit theoretischen Vorhersagen und Modellen ein wesentlicher Bestandteil der Forschungsprojekte. Eine Besonderheit der Graduiertenschule ist die nahtlose Integration eines breiten, auf Spektroskopie ausgerichteten Ausbildungsangebots mit dezidiert astrophysikalischen Fragestellungen.

Kooperationspartner:


Leibniz-Einrichtung:
Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)

Hochschule: Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam

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Leibniz-Graduiertenschule "RITaK - Rohstoffe, Innovation und Technologie alter Kulturen"

Welche Strategien und Mechanismen nutzten Menschen zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Kulturen, um Rohstoffe zu gewinnen und wie wurden diese weiterverarbeitet? Welche Ideen und Konzepte oder auch Technologien und Innovationen waren dafür erforderlich? Wie weit reichten Rohstoff- und Warenströme? Und inwiefern veränderten sich Landschaften und Kulturräume unter dem Einfluss neuer Ressourcen? Die Graduiertenschule setzt sich zum Ziel, Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Rohstoffen interdisziplinär zu erforschen.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Deutsches Bergbau-Museum, Bochum

Hochschule: Ruhr-Universität Bochum

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Leibniz Graduate School - Dynamics in New Light (DinL)

Die Graduate School Dynamics in New Light konzentriert sich in ihren Forschungen auf neue Quellen für ultrakurze und ultraintensive Lichtimpulse, Pulsformung, Pulscharakterisierung und Messtechniken für ultraschnelle Prozesse in einem breiten Spektralgebiet vom mittleren Infrarot bis hin in den Röntgenbereich. Zugleich widmet sie sich ultraschnellen, nichtlinearen Phänomenen in Atomen, Molekülen, Clustern und Plasmen sowie an Oberflächen und in Festkörpern.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie, Berlin

Hochschulen: Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin, Universität Potsdam

Weitere Institute: Helmholtz-Zentrum-Berlin, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft

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Leibniz Graduate School "Geschichte, Wissen, Medien in Ostmitteleuropa"

Die Graduiertenschule widmet sich Fragen der Wissens- und Wissenschaftsgeschichte sowie der historischen Entwicklung und Rezeption von Medien in Ostmitteleuropa. Ein Schwerpunkt der Projekte liegt auf der Untersuchung transnationaler Kontexte, Verknüpfungen und damit dem Wandern von Wissen und Konzepten in dieser Region. Die LGSch hat eine kulturwissenschaftliche Grundausrichtung, die sich aus den Aufgaben, Ressourcen und dem dichten regionalen, nationalen wie internationalen Kooperationsnetz des Herder-Instituts ergibt. Das Fächerspektrum reicht von Geschichte und Kunstgeschichte über Kultur-, Sprach- und Literaturwissenschaft bis zu Soziologie und Politologie.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Herder-Institut, Marburg

Hochschulen: International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC), Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo)

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Leibniz Graduate School for Emerging Infectious Diseases (EIDIS)

Der kontinuierlich steigende Eintrag neuer Krankheiterreger in die menschliche Bevölkerung stellt eine der zentralen Herausforderungen der Infektionsforschung der Zukunft dar. Die zeitnahe Entwicklung von präventiven und therapeutischen Ansätzen ist für die Vermeidung von Pandemien mit möglicherweise dramatischen medizinischen Konsequenzen essentiell. Ziel der Leibniz Graduate School for Emerging Infectious Diseases (EIDIS) ist es, dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine exzellente Ausbildung im Bereich neuer Krankheitserreger zu ermöglichen und die in diesem Feld tätigen Laboratorien besser zu vernetzen, um zukünftigen Herausforderungen adäquat begegnen zu können. Getragen und koordiniert wird die Graduiertenschule durch die Standorte Göttingen und Marburg. An beiden Standorten ist die Erforschung neuer Erreger ein Schwerpunkt und es existieren herausragende Strukturen für die Ausbildung von Naturwissenschaftler/innen.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung
: Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung, Göttingen

Hochschule
: Universität Marburg

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Leibniz Graduate School for Knowledge Media Research

Die Leibniz Graduate School setzt sich interdisziplinär mit dem Themenbereich „Kooperative Wissenskonstruktion mit Social Software“ auseinander. Social Software bezeichnet Technologien und Tools, die den Wissensaustausch und die kooperative Konstruktion neuen Wissens ermöglichen. Beispiele dieser möglichen Anwendungen sind kooperativ erstellte Texte (Wikis), Tools zum Austausch von Ressourcen (File-Sharing, Social Bookmarking & Collaborative Tagging) und soziale Netzwerke (Facebook, MySpace). Dieser hoch aktuelle, noch wenig systematisch erforschte Bereich hat hohe praktische Relevanz für neuartige Interaktionsprozesse und Web-Anwendungen und ermöglicht die Integration unterschiedlicher Forschungsrichtungen und -methoden.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung:
Leibniz-Institut für Wissensmedien, Tübingen

Hochschule:
Universität Tübingen, Psychologisches Institut

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Leibniz Graduate School Genetik synaptischer Funktionen und Dysfunktionen

Die Forschungsprojekte an der Graduate School sind an der Schnittschnelle zwischen Neuro- und Systembiologie angesiedelt und untersuchen die Regulation und Dynamik synaptischer Proteinnetzwerke. Klinisch relevante Fragen zu Motivation, Aufmerksamkeit und Lernen sowie neurologischen Erkrankungen wie Demenz oder Zwangsstörungen werden wissenschaftlich untersucht.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Leibniz Institut für Neurobiologie, Magdeburg

Hochschulen: Medizinische Fakultät der Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Magdeburg

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Leibniz Graduate School Landwirtschaftliche Verfahren: Potentiale und Kosten für die Treibhausgasminderung (LandPaKT)

Die interdisziplinär ausgerichtete Graduate School widmet sich thematisch der Vermeidung von Treibhausgasen in der Landwirtschaft und fragt explizit nach Kosten und Potentialen. Graduierungsarbeiten sollen Teilsysteme erforschen, die zu einem Wirkungsgefüge vereint werden, um später Praxisempfehlungen zu formulieren. Dabei sind die Analysefelder weit ausgelegt. Minderungspotential sieht die Graduate School insbesondere in der Tierhaltung, der Kohlenstoffspeicherung in Ackerböden und der Vernässung organischer Böden.  Mit Modellen sollen Effekte von möglichen Maßnahmen aufgezeigt werden.
Die Forschungsprojekte werden durch diverse Weiterbildungsangebote und einen Fokus auf den strukturierten Austausch zwischen Graduierenden ergänzt.


Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung:
Leibniz Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB)

Hochschule:
HU Berlin, Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät

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Leibniz-Graduate School "Modellsysteme für Infektionskrankheiten"

Die Leibniz Graduate School bietet Forschungsprogramme in den Fachgebieten der Parasitologie, Bakteriologie, Immunologie, Virologie, Infektionsbiologie und Molekular-, Zell- und Strukturbiologie sowie der Pathologie von Infektionskrankheiten. Ziel ist der Erwerb spezieller Kenntnisse über molekulare und klinisch-epidemiologische Aspekte global relevanter Infektionskrankheiten.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Leibniz Center Infection, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Forschungszentrum Borstel, Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie

Hochschule: Universität Hamburg

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Leibniz Graduate School on Ageing and Age-Related Diseases (LGSA)

Altern ist ein komplexer Prozess, der sowohl von den Genen als auch von Umweltfaktoren beeinflusst wird. Dieser Prozess ist immer noch nicht ausreichend aufgeklärt. Die Leibniz Graduate School on Ageing and Age-Related Diseases (LGSA) will  die Forschung auf diesem Gebiet stärken. In interdisziplinären Ansätzen werden die molekularen Mechanismen des Alterns untersucht. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf pathologischen Prozessen, die zu altersbedingten Erkrankungen führen. Mit Hilfe von Genomanalyse, Proteinbiochemie, Strukturanalyse, Zellkulturen bis hin zu Tiermodellen für verschiedene Erkrankungen und das Altern allgemein wollen unsere Doktoranden einen Beitrag zum gesunden Altern von Menschen leisten.

Interessenten melden sich bitte bei Frau Dr. Claudia Müller, CKMUeller(at)fli-leibniz.de

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut

Hochschule: Friedrich-Schiller-Universität Jena

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Leibniz Graduate School on Genomic Biodiversity Research (GBR)

Die Graduate School stellt die Genome von holometabolen Insekten in den Forschungsfokus. Diese Insekten, die sich während ihrer Entwicklung vollkommen umwandeln und dabei ein Puppenstadium durchlaufen, gelten aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und ihres vielfältigen Verhalten als evolutionäres Erfolgsmodell, wurden aber bisher eher modellhaft untersucht.
Die zukünftigen sieben Graduierenden sollen sich den Genomen von Arten aus jenen Gruppen zuwenden, die bisher vernachlässigt wurden. Die Qualifikation einer neuen Generation von Wissenschaftlern, die mit Technologien der klassischen Biologie und der genomfokussierten Evolutionstheorie zur Biodiversitätsforschung beitragen, ist erklärtes Ziel der Graduate School.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung:
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere

Hochschulen:
Münster Graduate School of Evolution Initiative (MGSEI) an der Universität Münster und die Bonn International Graduate School (BIGS)

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Leibniz Graduate School SUTAS

Mit interdisziplinärem Blickwinkel widmet sich SUTAS (Sustainable Use of Tropical Aquatic Systems) ökologischen und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen in tropischen Küstenregionen. Das Spektrum an Forschungsdisziplinen, die in SUTAS vertreten sind, ist multidisziplinär. Es reicht von der Meeresökologie über Fischereibiologie, Mikrobiologie und Sedimentologie bis hin zu Sozialwissenschaften und Epidemiologie. In Gruppen arbeiten Promovierende verschiedener Fachrichtungen in einer Zielregion zusammen, wodurch interdisziplinäres Arbeiten und ein breites Verständnis der tropischen Küstensysteme möglich werden.

Kooperationspartner:

Leibniz-Einrichtungen: Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT), Bremen, Senckenberg am Meer, Wilhelmshaven, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie — BIPS, Bremen

Hochschulen: Universität Bremen, Universität Oldenburg, Jacobs University Bremen, State University of Zanzibar

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Leibniz Graduate School “Yield Formation in Cereals – Overcoming Yield-limiting Factors”

Die Forschungsarbeiten umfassen die verschiedenen genetischen und physiologischen Ursachen, die für die Ertragsbildung in Getreide relevant bzw. limitierend sind. Diese liegen beispielsweise in dem Nährstoffaufnahmevermögen der Wurzeln, der Bildung von Ertragskomponenten, der Anzahl ährentragender Halme, bis hin zur genetischen Ausprägung der Sorte begründet. Letztere bestimmt ihrerseits Eigenschaften wie Korngröße, Anzahl der Ähren und Körner. Ebenso soll die Rolle pflanzeneigener Hormone bei der Regulierung von Wachstums- und Reifungsprozessen in unterschiedlichen Pflanzengeweben untersucht werden.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung:
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Gatersleben

Hochschule: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Leipziger Graduiertenschule für Aerosole, Wolken und Strahlung am Beispiel des Mineralstaubs (LGS-CAR)

Partikel in der Troposphäre spielen eine wichtige Rolle in zahlreichen Wissenschaftsbereichen wie Luftqualität, den chemischen Prozessen atmosphärischer Gase und Aerosole, der Wolken-und Niederschlagsbildung bis hin zum Klimawandel, um nur einige zu nennen. Die dazugehörigen Prozesse sind hochgradig komplex und erfordern Expertise auf den Gebieten der Festkörperphysik, Strömungsdynamik, der elektromagnetischen Feldtheorie, der Meteorologie, der organischen Chemie oder der heterogenen Chemie.

Das Ziel der Graduiertenschule ist die Kopplung dieser Expertise inform einer Partnerschaft des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung mit der Universität Leipzig , um Doktorandinnen und Doktoranden ein interdisziplinäres Ausbildungs- und Forschungsumfeld zur Verfügung zu stellen, dessen Fokus auf einem besseren Verständnis physikalischer und chemischer Prozesse im Bereich Wolken, Aerosole und deren Strahlungseigenschaften liegt.

Kooperationspartner


Leibniz-Einrichtung:
 Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, Leipzig

Hochschule: Universität Leipzig

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Oberwolfach Graduate Students (OWLG)

Das Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach fördert junge Nachwuchswissenschaftler bei ihrer Arbeit an forschungsrelevanten Fragen in allen Bereich der Mathematik.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Mathematisches Forschungsinstitut Oberwolfach

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Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ)

Die Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ) ist ein gemeinschaftlich von vier wissenschaftlichen Institutionen getragenes Doktorandenprogramm der Volkswirtschaftslehre. Nach dem Vorbild international führender Exzellenzprogramme bietet die RGS Econ ein innovatives, englischsprachiges Ausbildungs- und Forschungsprogramm in theoretischer und empirischer Volkswirtschaftslehre. Schwerpunkte bilden die theoretische Modellierung und ökonometrische Analysen von Wirtschaftsprozessen.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtung: Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen

Hochschulen: Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen

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Senckenberg Graduate School - Internationale multidisziplinäre Parasitologie und Vektorbiologie (IMPact-Vector)

Das Aufkommen neuer Epidemien und Infektionskrankheiten in Europa wird von Faktoren wie der sich beschleunigenden Globalisierung, dem Klimawandel und dem Verlust von biologischer Vielfalt begünstigt. Die Graduate School verfolgt daher das Ziel, junge Wissenschaftler für die interdisziplinäre Forschung im Feld der Parasitologie, Infektionsbiologie und Vektorbiologie auszubilden. Schwerpunkte sind unter anderem die Ermittlung und Beschreibung neuer Erreger, die Untersuchung der Vektoren - also der Überträger von Infektionskrankheiten -, ihr gegenwärtiges Vorkommen und ihre Verbreitung sowie Risikoanalysen und Vorhersagen für ihre zukünftige Ausbreitung mithilfe globaler und regionaler Klimamodelle.

Kooperationspartner

Leibniz-Einrichtungen:
Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum (SGN), Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

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