Ein Weg zur professionellen Vermarktung von Forschungsergebnissen ist die Gründung eines Unternehmens, die so genannte Ausgründung. Für die Leibniz-Gemeinschaft gelten dabei folgende Kriterien:
Basierend auf diesem Verständnis wurden seit 1990 aus 38 Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft mindestens 123 innovative Unternehmen gegründet, davon etwa 70 Prozent in den neuen Bundesländern und Berlin. Diese Unternehmen haben etwa 1600 neue Arbeitsplätze geschaffen und heute einen geschätzten Jahresumsatz von über 150 Millionen Euro.
Das hohe Innovationspotenzial und die damit verbundene nachhaltige Entwicklung der aus den Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft gegründeten Unternehmen spiegelt sich auch in der niedrigen Insolvenzquote von unter 5 Prozent wider.
Die Grafiken rechts zeigen die Verteilung der Gründungen nach den Sektionen der Leibniz-Gemeinschaft und nach dem Gründungsjahr.
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