© David Ausserhofer

Parlamentarischer Abend

"Zukunftsfähige ländliche Räume"

17.10.2018, Leibniz-Geschäftsstelle, Berlin

In Deutschland lebt (noch) jeder zweite Einwohner in ländlichen Räumen, die rund 90 Prozent der Fläche Deutschlands ausmachen. Die ländlichen Räume erfüllen zentrale Funktionen für die Menschheit, nicht nur vor Ort, sondern auch für die stadtlebende Bevölkerung (z.B. Ernährungsproduktion, Erholung und Natur). Trotzdem zieht es vor allem die jungen Menschen in die Städte und ganze Landstriche entleeren sich. Die Folgen sind oft Probleme bei der Gesundheitsvorsorge, fehlende Bildungsangebote, Abwanderung von klein- und mittelständischen Unternehmen und der Verlust von Arbeitsplätzen bis hin zur Armut. Die Breite der Probleme erzeugt eine Vielfalt von Handlungsfeldern.

Das Thema des Parlamentarischen Abends der Leibniz-Gemeinschaft griff insbesondere die Frage auf, welche Angebote, welche Maßnahmen und welche Instrumente Abhilfe verschaffen können, um die Abwanderung aus dem ländlichen Raum zu stoppen und die Regionen attraktiver zu machen.

Nach einem Grußwort von Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, diskutierten:

  • Heidrun Bluhm, Sprecherin für den Ländlichen Raum der Bundestagsfraktion Die Linke
  • Rainer Spiering, Landwirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
  • Markus Tressel, Sprecher für den Ländlichen Raum der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen
  • Alfons Balmann, Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), Halle (Saale)
  • Gabriela Christmann, Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), Erkner
  • Sebastian Lentz, Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL), Leipzig
  • Reint Gropp, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
  • Hans-Günter Henneke, Deutscher Landkreistag

Moderation: Alexandra Gerlach, Journalistin

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken