Globalisierungsprozesse betreffen die verschiedensten Lebensbereiche. Im östlichen Europa bilden die Perspektiven "von innen" und "von außen" ein Spannungsfeld, dem sich der Leibniz-WissenschaftsCampus "Eastern Europe - Global Area (EEGA)" widmet.

In Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen des östlichen Europa werden Prozesse wie Migration und Mobilität, wirtschaftliche Verflechtungen, politische Integration, aber auch kulturelle und intellektuelle Perspektiven und Identitäten beleuchtet. Zentral ist dabei die Frage, wie sich Gesellschaften des östlichen Europa in globalen Prozessen und Konflikten positionieren. Von besonderem Interesse sind die Dynamiken der weltweiten Einbindung und die Perspektiven derjenigen Akteure, die solche Entwicklungen vorantreiben.

Ziel des EEGA ist es, das regionale Containerdenken und die oft einseitige Information über das östliche Europa aus der westeuropäischen Sicht aufzubrechen und multiperspektivische Zugänge zu dieser Weltregion zu eröffnen. Mit der Förderung von Postdocs und der Einbindung eines Master-Studiengangs sowie dem gezielten Austausch mit Journalisten will der EEGA dieses Paradigma nicht nur einer neuen internationalen Forschergeneration, sondern auch in die deutsche Medienlandschaft und den öffentlichen Diskurs vermitteln.

Sprecher
Sebastian Lentz
Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL), Leipzig
T 0341 600 55 107
S_Lentz@ifl-leipzig.de
Sprecher
Prof. Dr. Matthias Middell
Universität Leipzig
T 0341 97 30 232
middell@uni-leipzig.de
Koordination
Lena Dallywater
Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL), Leipzig
T 0341 600 55 266
L_Dallywater@ifl-leipzig.de