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Kontakt

Deutsches Schifffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für Maritime Geschichte
-Archiv-
Hans-Scharoun-Platz 1
27568 Bremerhaven
Tel.: 0471 / 48 20 70
Fax: 0471 / 48 20 755

Profil

Das Archiv des Deutschen Schiffahrtsmuseums sammelt Quellen zur gesamten deutschen Schifffahrtsgeschichte und steht für Forschungen und Recherchen offen. Gesammelt werden originale Schrift- und Bildquellen, nur ausnahmsweise im Rahmen von Materialsammlungen auch Kopien. Thematischer Schwerpunkt der Sammlungstätigkeit im 19. und 20. Jh. sind die deutsche Handelsschifffahrt und der deutsche Handelsschiffbau, die Seefischerei sowie die Meeres- und Polarforschung. Ein besonderer Schwerpunkt innerhalb der Quellengattungen ist der umfangreiche und qualitätsvolle Bestand an Bildquellen wie Fotografien, Stichen, technischen Zeichnungen und Werbegraphik.


Geschichte

Dem Deutschen Schiffahrtsmuseum wurde bei seiner Gründung im Jahre 1971 unter anderem die Aufgabe übertragen, die deutsche Schiffahrtsgeschichte in ihren Zusammenhängen in historischen Beständen zu sammeln, anschaulich zu machen und dokumentarisch zu erfassen. Diesem Auftrag entsprechend, richtete das Museum seit Mitte der 1970er Jahre ein Archiv mit Sammlungen zu allen Aspekten der See- und Binnenschifffahrt sowie des Schiffbaus ein.


Bestände

Zu den Beständen des Archivs gehören rund 20.000 Schiffbauzeichnungen sowie Zeichnungen von Werft- und Hafenanlagen aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Neben Fotografien, davon rund 300.000 Einzelbilder und 200.000 Negative, darunter komplette Nachlässe von Hafen- und Bordfotografen aus den 30er bis 80er Jahren des 20. Jahrhunderts, besitzt das Archiv auch 6.000 Kunstblätter mit Darstellungen aus allen Bereichen der Schifffahrt – von frühneuzeitlichen Kupferstichen über Lithographien aus illustrierten Zeitschriften des 19. Jahrhunderts bis hin zu originalen oder reproduzierten Werken von Marinemalern und  anderen Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Außerdem sind 1.700 Plakate mit Werbung aus allen Bereichen der Schifffahrt, vorwiegend aus dem gesamten 20. Jahrhundert, einige Exemplare auch aus dem 19. Jahrhundert, archiviert. Zum Archiv gehören auch 6.000 Seekarten, vorwiegend aus dem 20. Jahrhundert, aber auch etwa 400 frühneuzeitliche Karten sowie Akten und persönliche Papiere aus der Geschichte von Reedereien, Werften, Hafenbetrieben und Sozialeinrichtungen.


Service

Der größte Teil des Katalogs ist inzwischen in die Sammlungsverwaltung des am Deutschen Schiffahrtsmuseum eingesetzten Managementprogramms MuseumPlus übernommen worden. Rund 21.000 Bildquellen sind bereits im Internet einsehbar.

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Das Projekt des Deutschen Schiffahrtsmuseums zur Erfassung und Digitalisierung von insgesamt 20.000 großformatigen Plänen und technischen Zeichnungen ist 2012 abgeschlossen und steht der Öffentlichkeit online zur Verfügung.

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