© IfZ

Kontakt

Institut für Zeitgeschichte
-Archiv-
Leonrodstraße 46b
80636 München
Tel.: 089 / 126 88 - 113
Fax: 089 / 126 88 - 191

Profil

Das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte sammelt Unterlagen nichtstaatlicher Herkunft vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart und erschließt diese für die zeitgeschichtliche Forschung. Dies sind insbesondere persönliche Papiere, Zeugenschrifttum und Nachlässe, sowie Akten und Druckschriften von Parteien, politischen Bewegungen, privatrechtlichen Vereinigungen und Institutionen.


Geschichte

Das Institut für Zeitgeschichte gibt es seit 1949. Es befindet sich in München und hat zwei Abteilungen in Berlin und eine Außenstelle am Obersalzberg. Seit 1961 ist das Institut eine öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts. Die ursprüngliche Aufgabe des Instituts war die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus unter Einbeziehung seiner unmittelbaren Vor- und Nachgeschichte. Gegenwärtig ist das IfZ das einzige historische Institut in Deutschland, das die deutsche Zeitgeschichte seit dem Ersten Weltkrieg mit starkem internationalen Akzent in ihrer Gesamtheit erforscht.


Bestände

Besonders bedeutende Bestandsgruppen sind:

  • die Protokolle und Beweisdokumente der Nürnberger Prozesse
  • das „Zeugenschrifttum“
  • die mikroverfichten Akten des „Office of Military Government for Germany, U.S.“ (OMGUS)
  • die Sammlung klassischer Nach- und Vorlässe, darunter die Nachlässe von Inge Aicher-Scholl und Wilhelm Hoegner sowie der Vorlass von Hildegard Hamm-Brücher
  • die „Druckschriftensammlung“ von Amts- und Verbandsdruckschriften

Service

Die Archivbestände sind in der Regel durch verschiedene Findmittel erschlossen. Auf unserer Homepage können Sie in unterschiedlichen Datenbanken und PDF-Dokumenten online recherchieren und so die Vorbereitung Ihres Besuches im Institut für Zeitgeschichte erleichtern:

Die Archivdatenbank enthält die klassischen Nachlässe, also die Bestände mit der Signatur ED, die Manuskriptsammlung des Archivs, die Karten und das Zeugenschrifttum.

mehr Info

Die OMGUS-Datenbank erschließt die auf ca. 100 000 Mikrofiches vorliegenden 6 Millionen Blatt aus dem Office of Military Government for Germany, US.

mehr Info

Die Druckschriftensammlung lässt sich über die „Zeitschriftendatenbank“ (ZDB) und den „Bibliotheksverbund Bayern“ (BVB) recherchieren.

Die Findbücher der Nach- und Vorlässe können Sie zudem als PDF-Dateien von der Homepage des Archivs herunterladen. Zahlreiche Archivalien - vor allem das Zeugenschrifttum - können mittlerweile über die Archivdatenbank des Archivs online von Ihrem Arbeitsplatz aus aufgerufen werden.