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Kontakt

Archiv des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung
Reichpietschufer 50
10785 Berlin
Tel.: 030/25491-380
Fax: 030/25491-360

Profil

Seit Frühjahr 2014 erfolgt der schrittweise Aufbau des Archivs des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Als Hausarchiv dokumentiert es anhand von einschlägigen Unterlagen und Materialien alle bedeutsamen institutionellen Ereignisse und strukturellen Entwicklungen in der Geschichte des WZB, dessen Arbeitsweise sowie abgeschlossene Forschungsfelder - von der frühen Gründungsphase bis heute. Ziel ist, dass diese Dokumente in Zukunft sowohl institutions- und wissenschaftsgeschichtlich als auch für biographiebezogene Fragestellungen genutzt werden können. Das Archiv ist Teil des Bereichs Bibliothek und wissenschaftliche Information am WZB.


Geschichte

Am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung wird problemorientierte Grundlagenforschung betrieben. Untersucht werden Entwicklungstendenzen, Anpassungsprobleme sowie Innovationschancen moderner Gesellschaften. Das WZB wurde 1969 auf Initiative von Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen als außeruniversitäre Einrichtung auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften gegründet. Es bestand noch bis in die 1980er Jahre hinein aus mehreren selbstständigen, auf verschiedene Standorte in Berlin verteilten Instituten, die organisatorisch eher lose miteinander verbunden waren. Nach Phasen der Umstrukturierung und institutionellen Aggregation wurden schließlich 1988 sämtliche Teile des WZB in einem Gebäudekomplex am Kulturforum Berlin zusammengeführt. Als forschungsintensive sozialwissenschaftliche Einrichtung unterhält das WZB enge Arbeitsbeziehungen mit den Berliner Universitäten. Das Institut berichtet u.a. vierteljährlich in den „WZB-Mitteilungen“ über seine Forschungsergebnisse.


Bestände

Zum Archivbestand gehört bislang neben Akten aus dem Bereich der administrativen Geschäftsführung und des Präsidialbereichs, Sitzungsprotokollen der internen Gremien, Veranstaltungsmaterial und Veröffentlichungen des Informations- und Kommunikationsreferates sowie Bauakten/Plänen zum Neu- und Umbau des WZB, vor allem auch eine größere Menge von Unterlagen aus den einzelnen Forschungsschwerpunkten des Instituts seit seiner Gründung  im Jahr 1969. Dieses Archivgut liegt zumeist in Papierform vor. In fast allen Bereichen bestehen größere Überlieferungslücken. Ein Schwerpunkt der archivischen Tätigkeit bildet deshalb gegenwärtig die Sicherung von authentischen unikalen Dokumenten sowie die Übernahme der Arbeitsunterlagen und Forschungsmaterialien von ausscheidenden WZB-Wissenschaftler/innen.


Service

Es gibt z.Z. noch kein Angebot an selbstständigen Recherchemöglichkeiten, da eine Verzeichnung des Bestandes mittels einer Archivsoftware bzw. eine Auflistung in gedruckten Findbüchern nicht stattfand. Grundsätzlich soll das Archiv später auch interessierten externen Nutzer/innen für Forschungs- und Informationszwecke zur Verfügung stehen. Durchzuführende Bestandsrecherchen für Forschungsvorhaben wissenschaftlicher Einrichtungen sollten im Einzelfall mit dem Archiv abgesprochen werden.