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Kontakt

Archiv für Geographie
Leibniz-Institut für Länderkunde
Schongauerstraße 9
04328 Leipzig
Tel.: 0341 /60 055 - 126 / - 151
Fax: 0341 /60 055 - 198

Profil

Das Archiv für Geographie im Leibniz-Institut für Länderkunde ist mit etwa 190 Nachlässen von Geographen, Forschungsreisenden und Institutionen das größte seiner Art im deutschen Sprachraum. Das Archiv besitzt eine einzigartige Sammlung von geographiehistorisch bedeutenden Materialien wie Briefen, Tagebüchern, Manuskripten und Routenskizzen seit dem 19. Jahrhundert.


Geschichte

Das heutige Leibniz-Institut für Länderkunde ging aus einem geographischen Museum hervor, das 1896 als „Abteilung für vergleichende Länderkunde“ im Leipziger Museum für Völkerkunde eröffnet wurde. Ihm angeschlossen waren eine Bibliothek und ein Archiv, das 1902 den Namen „Archiv für Forschungsreisende" erhielt.


Bestände

Das schriftliche Archivgut besteht aus Nachlässen von Forschungsreisenden aus dem 19. und 20. Jahrhundert wie Alphons Stübel  und Wilhelm Reiß, Erich von Drygalski mit den Unterlagen der ersten Deutschen Südpolar-Expedition 1901–1903, des Kolonialgeographen und Kilimandscharo-Erstbesteigers Hans Meyer sowie des Begründers der Anthropogeographie Friedrich Ratzel. Das Bildarchiv umfasst 130.000 historische Fotografien von Expeditionen v.a. durch Asien und Südamerika sowie Fotos aus den deutschen Kolonien in Afrika, aus der Antarktis und Luftaufnahmen der Ballonfahrer Ernst Wandersleb und August Riedinger vor dem Ersten Weltkrieg. Zum Bestand gehören außerdem 150.000 Ansichtskarten seit 1890 sowie 900 Gemälde, vornehmlich Guachen und Aquarelle des Landschaftsmalers Ernst Vollbehr.


Service

Die Nachlassbestände von Geografen und Forschungsreisenden können online eingesehen werden:

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Im Bildarchiv sind die Bestände der Fotosammlung, Gemälde- und Grafiksammlung und der Ansichtskartensammlung katalogisiert.

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