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Kontakt

ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften
Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg
Tel.: 040 / 42834-234

Profil

Die Archive der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften enthalten die Bestände der Pressedokumentation des ehemaligen Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs und des ehemaligen Kieler Wirtschaftsarchivs vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Jahr 2005. Hierbei handelt es sich um Presseartikel, Geschäftsberichte, Festschriften und sonstige Materialien zu einzelnen Personen, Waren und Warengruppen, Firmen und anderen Körperschaften sowie zu Sachthemen aus dem Bereich der gesamten Weltwirtschaft.
Das Pressearchiv gehört heute zur Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften und gilt als eines der größten öffentlich zugänglichen Pressearchive im wirtschafts- und sozialpolitischen Bereich in Europa.


Geschichte

Gegründet wurde das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Archiv 1908 als zentrale Forschungsstelle des Kolonialinstituts in Hamburg. Dessen Aufgaben bestanden zunächst darin, Informationen über die wirtschaftliche und soziale Entwicklung insbesondere in den überseeischen Ländern für die Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Staatsverwaltung bereitzustellen.
Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde das Archiv verselbstständigt. Damit erweiterte sich auch das Sammelprofil von der anfänglichen Ausrichtung auf deutsche Kolonien und andere überseeische Länder um weltweite Themen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.


Bestände

Das Schriftgut liegt teils als Papier, zum größeren Teil aber als seit den 1960er Jahren erstmals angefertigte Sicherungsmedien wie Mikrofiche oder Rollfilm (bei gleichzeitiger Kassation der Originalvorlagen) vor. Durch die Medienbrüche bedingt, kursieren nur Schätzungen über den Umfang der Sammlung, sie bewegen sich zwischen 17 und 20 Millionen, wobei offen bleiben muss, ob es sich um Artikel, Dokumente oder um Seiten handelt.


Service

Rund 250.000 aufbereitete Dokumente zu Personen und Firmen der "Pressemappe 20. Jahrhundert" stehen online zur Verfügung.

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In dem Portal „Pressemappe 20. Jahrhundert“ können alle bisher aufbereiteten Mappen, einschließlich des Länder- und Warenarchivs, eingesehen werden.

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