© Manfred Eberle

Kontakt

Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung
Kellnerweg 4
37077 Göttingen
Tel.: 0551 / 38 51 - 0
Fax: 0551 / 38 51 - 452

Deutsches Primatenzentrum - Leibniz-Institut für Primatenforschung

Vom Molekül bis zum Verhalten: Verantwortungsbewusste Forschung und wissenschaftsbasierter Service zu grundlegenden Fragen der Biologie und Medizin bei Menschen und anderen Primaten

Die Deutsches Primatenzentrum GmbH (DPZ) - Leibniz-Institut für Primatenforschung betreibt biologische und biomedizinische Forschung auf allen Gebieten, in denen Studien an nichtmenschlichen Primaten eine zentrale Rolle spielen: vor allem der Infektionsforschung, den Neurowissenschaften und der organismischen Primatenbiologie. Das DPZ ist hohen ethischen Standards und transparenter Kommunikation verpflichtet. Mit seinen Kompetenzen und seiner Infrastruktur setzt das DPZ Maßstäbe für Zucht, Haltung und experimentellen Einsatz von Primaten und berät und unterstützt andere Forschungseinrichtungen, unter anderem durch die Bereitstellung von Tieren aus seiner Zucht. Außerdem unterhält das DPZ vier Feldstationen, um Primaten in ihren Herkunftsländern zu erforschen.

Das DPZ ist ein eigenständiges Forschungsinstitut mit Servicecharakter für die deutsche Wissenschaft. Es ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und wird anteilig vom Bund und von den Ländern finanziert. Das DPZ ist durch vielfältige Kooperationen eng in den Göttingen Campus eingebunden. So sind die Abteilungsleiter gleichzeitig Professoren der Universität Göttingen oder der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Da das DPZ in der Bundesrepublik einzigartig ist und in Europa nur ein vergleichbares Institut existiert, kommt dem Zentrum eine hohe überregionale Bedeutung zu.

Die Forschungsfelder des Zentrums sind gegliedert in drei Sektionen Infektionsforschung, Neurowissenschaften und Organismische Primatenbiologie.

Die Sektion Infektionsforschung untersucht Immundefizienzviren, respiratorische und neu auftretende Viren sowie Bakterien und Parasiten. Ihr Ziel ist es, die Übertragung und Patho­genese von Infektionskrankheiten zu verstehen und damit die Entwicklung von neuen Prophylaxe- und Therapiekonzepten zu ermöglichen.

Die Sektion Neurowissenschaften untersucht die zentralnervösen Grundlagen kognitiver Leistungen und neurodegenerativer Erkrankungen sowie der Bewegungskontrolle und der visuellen Wahrnehmung. 

In der Sektion Organismische Primatenbiologie werden die evolutionären Ursachen von Sozial- und Paarungssystemen sowie die Ökologie, Kommunikation und Genetik von Primaten erforscht.

Leitung

Direktor:
Prof. Dr. Stefan Treue

Administrativer Geschäftsführer:
Ass. jur. Michael Lankeit

Öffentlichkeitsarbeit:
Dr. Susanne Diederich