© Deutsches Museum

Kontakt

Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN)
Tel.: 069 / 7542-1214

Aktionsplan der Leibniz-Forschungsmuseen

Sammeln, Forschen, Vermitteln – mit ihrem Aufgabendreiklang sind Forschungsmuseen herausragende Orte, um neueste Erkenntnisse zu aktuellen Themen zu transportieren. Damit sie ihren Bildungsauftrag erfüllen können, muss sich die museale Vermittlung den veränderten Rezeptionsgewohnheiten anpassen und neue technische Möglichkeiten aufgreifen. Museen auf der ganzen Welt stehen vor ähnlichen Herausforderungen, etwa bei der Besuchergewinnung, der Digitalisierung oder dem Erhalt und der Weiterentwicklung ihrer Sammlungen für Forschung und Gesellschaft. Es liegt daher nahe, diese gemeinsam durch Vernetzung und internationale Kooperation anzugehen.

Mit einem gemeinsamen Aktionsplan stärken die acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft ihre besondere Rolle als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Neben verschiedenen vermittlungsorientierten Projekten in den einzelnen Häusern bearbeiten die acht Museen vier gemeinschaftliche Themenfelder:

Orte des Dialogs

Als »Orte des Dialogs« laden die Leibniz-Forschungsmuseen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit ein, gesellschaftsrelevante Themen faktenbasiert zu diskutieren. 

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Bildungs- und Besucherforschung

Die Leibniz-Forschungsmuseen erarbeiten und erproben gemeinsam mit Instituten der Bildungsforschung neue, forschungsbasierte Standards und Formate für die museale Vermittlung und führen einrichtungsübergreifende Wirksamkeitsstudien durch.

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Bewahren für die Zukunft

Im Europäischen Kulturerbejahr haben die Leibniz-Forschungsmuseen ihr Wissen zur Erhaltung unseres kulturellen Erbes gebündelt und mit der Öffentlichkeit und der (inter)nationalen Fachwelt geteilt. Die gemeinsame Broschüre, die Filmreihe und das Computerspiel geben Einblicke in die Konservierungs- und Restaurierungsforschung.

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Forschungsmuseen weltweit vernetzen sich

Global Summit of Research Museums: Im November 2018 fand das erste internationale Gipfeltreffen von Forschungsmuseen statt – initiiert durch die Leibniz-Forschungsmuseen.

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Kontakt in der Geschäftsstelle

Dr. Britta Horstmann
Leibniz-Gemeinschaft
Tel.: 030 / 20 60 49 - 60
horstmann(at)leibniz-gemeinschaft.de 

Katharina Bunk
Leibniz-Gemeinschaft
Tel.: 030 / 20 60 49 - 688
bunk(at)leibniz-gemeinschaft.de

Förderung

Der Aktionsplan Leibniz-Forschungsmuseen wird 2017-2019 mit insgesamt 10 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammen mit den Sitzländern der Museen – Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz – gefördert.