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Kontakt

Dr. Nicole Höher
Deutsches Schifffahrtsmuseum
Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte (DSM)
Tel.: 0471 / 48 207 76

Orte des Dialogs

In einer neuen Veranstaltungsreihe laden die Leibniz-Forschungsmuseen zu Diskussion und fundierter Meinungsbildung ein. 

Akteure aus Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit kommen in jeweils einem der acht Leibniz-Forschungsmuseen zusammen – und ins Gespräch miteinander. Im Zentrum der Diskussionen stehen gesellschaftliche Herausforderungen, wie der Umgang mit unserem natürlichen und kulturellen Erbe, der Klimawandel, der Verlust der biologischen Vielfalt, die Energiewende oder der Strukturwandel. Historische Zusammenhänge und künftige Auswirkungen werden dabei von den Museen unterschiedlich beleuchtet. Ihren besonderen Charakter erhalten die Veranstaltungen jeweils durch den wissenschaftlichen Schwerpunkt eines Leibniz-Forschungsmuseums – vom Bergbau über Technik bis hin zu Kunst und Artenvielfalt.

Im Mittelpunkt jeder Diskussion stehen ein oder mehrere Museumsobjekte. So wurde etwa im Rahmen der Sonderausstellung „energie.wenden“ im Deutschen Museum in München über Energiewenden in Deutschland und Frankreich diskutiert. Bremerhaven feierte im Mai das 150. Jubiläum der Polarforschung auf der Nordischen Jagt Grönland, dem Schiff der Ersten Deutschen Polarexpedition. Aus diesem Anlass wurde auf dem aktiven Museumsschiff des Deutschen Schifffahrtsmuseums mit Expertinnen und Experten aus den Instituten, aus Stadtentwicklung und Politik der Einfluss der ansässigen Wissenschaft auf die Stadtentwicklung erörtert.

Förderung

Der Aktionsplan Leibniz-Forschungsmuseen wird 2017-2019 mit insgesamt 10 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammen mit den Sitzländern der Museen – Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz – gefördert.