© Museum für Naturkunde Berlin

Kontakt

Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN)
Tel.: 069 / 7542-1214

Sonderausstellungen

Der Weg zum Blauen Reiter. Skizzenbücher von Franz Marc

23.5.2019 bis 1.9.2019
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg


Franz Marc, einer der bedeutendsten Maler des Expressionismus in Deutschland war Mitbegründer des „Blauen Reiters“. Das Germanische Nationalmuseum erwarb 1982 aus dem Nachlass des Künstlers 26 von ursprünglich 32 Skizzenbücher. Die Nürnberger Gruppe stellt mit 603 Zeichnungen auf 523 Blättern den umfangreichsten Teilbestand in Marcs zeichnerischem Œuvre dar. Sie zählt zu den Cimelien der Graphischen Sammlung.

Die Hefte datieren von 1904 bis 1914/1914. Sie enthalten Porträts, Akte, Naturbeobachtungen zahlreiche Tierstudien, Reiseskizzen, Gemäldekopien und Kompositionsentwürfe für Ölgemälde in den verschiedensten graphischen Techniken.

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Wanderland. Eine Reise durch die Geschichte des Wanderns

29.11.2018 bis 28.4.2019
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Die Romantik popularisierte seit dem ausgehenden 18. Jh. das Wandern, im 19. Jh. wurde es Teil des bürgerlichen Lebens, gegen Ende des Jhs. zu einer regelrechten Massenbewegung. Auch in der digitalen Welt sind die Outdoor-Aktivitäten angekommen: Wanderbegeisterte berichten in einschlägigen Blogs, Vereine nutzen Social Media für Tipps und Routenempfehlungen, die neue Generation von mobilen Geräten integriert freie Kartendienste und vieles mehr.

Neben diesen aktuellen Aspekten des Wanderns spielen in der Ausstellung die künstlerischen Auseinandersetzungen in Malerei, Fotografie, Musik, Literatur und Film eine ebenso gewichtige Rolle. Der Weg führt die besucher in einer ca. 800 qm großen Indoor-Wanderlandschaft durch beliebte Wanderregionen seit dem 18. Jh., vorbei an prominenten Wanderern und an bedeutenden Kunstwerken hin zu Wanderschuhen, Spazierstöcken, Plakaten und Hightech-Produkten.

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›ALL.täglich!‹ Aus dem All für die Erde

ab 14.10.2018
Deutsches Museum Bonn

Die Sonderausstellung zeigt, wie Weltraumforschung das Leben auf der Erde verbessert.
Per Navi ans Ziel kommen – das ist Alltag. Das Packet auf dem Sendungsweg verfolgen – Alltag. Und Freitagabend geschwind am Rechner die Radtour durchs Siebengebirge planen, inklusive zuverlässiger Wetterprognose und exaktem Höhenprofil. Das ist inzwischen auch schon Alltag - und zwar im doppelten Wortsinne: Denn all diese praktischen Errungenschaften sind eng mit der Weltraumforschung verknüpft. Satellitennavigation, Datentransfer und zahlreiche innovative Materialien und Geräte haben in den vergangenen Jahrzehnten den Weg aus dem All in unser tägliches Leben gefunden.

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Homo Georgicus - Der Schädel aus dem Ursprungsland der ersten Europäer

11.10.2018 bis 18.11.2018
Senckenberg Naturmuseum, Frankfurt

Das zentrale Objekt der Ausstellung ist der „Schädel 5“. Der vollständig erhaltene Schädel hat eine besondere Bedeutung für die Wissenschaft: Er vereint anatomische Merkmale, die bisher verschiedenen Frühmenschenarten zugeordnet wurden. Die neuen Erkenntnisse zu dieser Vielfalt innerhalb einer Art unterstützen die Hypothese, dass nur eine frühe Spezies in der Gattung Mensch existierte.

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ARTEFAKTE

Ab 9.10.2018
Museum für Naturkunde, Berlin

Wie wollen wir mit der Zukunft unseres Planeten umgehen?

In Zeiten von „alternativen Fakten“ wollen wir umweltrelevante Fragen mit der Öffentlichkeit diskutieren. Gemeinsam mit Forschern des Joint Research Centers der Europäischen Kommission und dem Fotokünstler J Henry Fair präsentiert das Museum für Naturkunde eine Ausstellung, die Brücken zwischen Kunst und Wissenschaft schlägt und mit Hilfe unserer Besucher weiter gestaltet wird.

Großformatige Luftaufnahmen zeigen die teilweise katastrophalen Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur. ARTEFAKTE benennt die Herausforderungen, die hinter den Bildern stecken, wie Wissenschaft und Politik Lösungen erarbeiten und welchen Beitrag jeder Einzelne leisten kann.

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Das Revier über Tage – Fotografien von Josef Stoffels

30.9.2018 bis 30.3.2019
Deutsches Bergbau-Museum Bochum - Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen

Die Ausstellung mit Fotografien des Essener Industrie- und Dokumentarfotografen Josef Stoffels (1893-1981) zeigt Werke aus den 1950er Jahren: Zur Hochphase des Steinkohlenbergbaus widmete sich Stoffels in Einzelaufnahmen und Serien den übertägigen Anlagen des Steinkohlenbergbaus der Region. Seine Aufnahmen mündeten in einem Buch, das zur damaligen Zeit erstmals eine umfängliche Darstellung der Übertageanlagen und eine Zuordnung zu den unterschiedlichen Bergwerksgesellschaften ermöglichte. Stoffels Werk liefert bis heute ein außergewöhnliches Panorama des Ruhrgebiets als Bergbauregion.

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T. rex & andere coole Köpfe

8.9.2018 bis April 2019
Senckenberg Museum für Naturkunde, Görlitz

In der neuen Sonderausstellung des Senckenberg Museums „T. rex und andere coole Köpfe“ dreht sich alles um das Cockpit der Wirbeltiere. Mehr als einhundert Schädel aller Wirbeltierklassen – vom großen Wal bis zum kleinen Frosch – präsentiert die Schau ab dem 8. September. Sie ermöglicht den Besuchern umfangreiche Einblicke in die verblüffende Vielfalt der Schädeltypen. Ein Höhepunkt ist der Schädelabguss des Tyrannosaurus rex „ Tristan “, dessen Original derzeit das Museum für Naturkunde Berlin ausstellt. Auch einen Publikumsliebling aus dem Dresdner Zoo treffen die Besucher wieder: das Krokodil Max. Zumindest teilweise, denn auch sein Schädel bereichert die Ausstellung.

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Der Zahn der Gezeiten – Maritime Schätze unter der Lupe

19.8.2018 bis 15.12.2018
Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven

Das Jahr 2018 ist das Jahr des europäischen kulturellen Erbes – und somit insbesondere das Jahr des maritimen Erbes. Als einziges Leibniz-Forschungsmuseum mit maritimem Schwerpunkt präsentiert das Deutsche Schifffahrtsmuseum ausgewählte Exponate. In dieser Sonderausstellung soll die Bedeutung der Schifffahrt für unser gemeinsames kulturelles Erbe hervorgehoben werden. Darüber hinaus wird gezeigt, welche Arbeit hinter den Kulissen stattfindet; besonders die eher verborgene Arbeit der Restauratoren.

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Die Kunst der botanischen Malerei - Aquarelle von Tetiana Laskarevska

18.8.2018 bis 18.11.2018
Senckenberg Museum für Naturkunde, Görlitz

Botanische Malerei hat eine lange Tradition. In der Heilpflanzenkunde kam es seit der Renaissance darauf an, Pflanzen naturgetreu und präzise darzustellen, damit es nicht zu fatalen Verwechslungen kam. Auch auf Entdeckungsfahrten reisten Maler mit, die neue Pflanzen im Bild festhielten und damit Artbeschreibungen nachvollziehbar machten. Zahlreiche Bestimmungsbücher nutzen bis heute die botanische Illustration, um alle für die Arterkennung relevanten Merkmale dem Betrachter im optimalen Licht darzubieten – die perfekte Pflanze sozusagen. Dabei sind die Darstellungen von hoher künstlerischer Qualität, wie die Aquarelle von Tetiana Laskarevska in dieser Ausstellung beeindruckend veranschaulichen.

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Maß und Proportion. Architekturbücher

19.7.2018 bis 8.9.2019
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Architekturtraktate, Perspektiv- und Baulehren, Muster- und Säulenbücher: Der Bestand an Architekturbüchern in der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums ist umfangreich. Er weist die Architektur als Königin unter den Künsten aus. Kein Mensch kann ohne umbauten Raum leben. Die Funktionen, denen Gebäude dienen, sind sehr unterschiedlich. Sie lassen sich an den verschiedenen Bautypen erkennen, die sich im Laufe der Architekturgeschichte herausgebildet haben. Die Theorie der Architektur basiert auf menschlichen Proportionen. Sie ist Teil eines Prozesses, der mit dem Konzept, der Idee, beginnt und an dessen Ende die Ausführung steht. Zu den Aufgaben der Architekturtheorie zählen Fest legungen von Ordnungen, Normierungen von Bautypen und die Einbettung von Architektur in ihren gesellschaftlichen Kontext.

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Archaeopteryx Nr. 11 – Der Urvogel zu Besuch im Senckenberg

ab dem 6.7.2018
Senckenberg Naturmuseum, Frankfurt

In den Solnhofener Plattenkalken sind bemerkenswert gut erhaltene Fossilien konserviert – allen voran der „Urvogel“ Archaeopteryx. Insgesamt 13 Exemplare wurden bisher gefunden. Das 11. Exemplar zeichnet sich durch sein einzigartig erhaltenes Federkleid aus und wird nun in der Schatzkammer des Senckenberg Naturmuseums in Frankfurt gezeigt.

Für ihn wurden unter anderem Modelle des „Urvogels“ nach dem aktuellen Stand der Forschung angefertigt und eine Computeranimation stellt seine Bewegunsmuster dar. Der Weg vom landlebenden Raubsaurier hin zum heutigen Vogel wird Schritt für Schritt erörtert: vom Knochenbau über die Evolution der Vogelfeder bis hin zu den ältesten echten fossilen Vögeln aus China.

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Luxus in Seide - Mode des 18. Jahrhunderts

5.7.2018 bis 6.1.2019
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Im Fokus dieser Sonderausstellung steht eine exquisite Neuerwerbung des GNM: ein einteiliges Seidenkleid der 1760er Jahre aus reich gemusterter Seide in der seltenen Silhouette einer Taillen-Andrienne.

Weitere Exponate aus den Sammlungen des Germanischen Nationalmuseums, darunter zahlreiche Accessoires und bildliche Darstellungen, veranschaulichen die Komplexität der höfischen Damenmode des 18. Jahrhunderts. So erschließt sich dem Besucher die kulturhistorische Bedeutung der Mode im 18. Jahrhundert, die der Standesrepräsentation diente und gleichzeitig hohen wirtschaftlichen Wert besaß.

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Liaoningotitan – Ein Geburtstagsgeschenk für Senckenberg

ab dem 3.7.2018
Senckenberg Naturmuseum, Frankfurt

Im The Squaire am Flughafen Frankfurt (Ebene 5 The Squaire West) ist der Abguss des Lianoningotitan-Skeletts zu bestaunen.

In der Kreidezeit (vor 145-66 Millionen Jahren) besiedelten riesige Langhalssaurier alle Kontinente: die Titanosaurier. Der größte Vertreter (Argentinosaurus) erreichte eine Länge von 40 Meter und 80 Tonnen Lebendgewicht. Der frühkreidezeitliche Liaoningotitan sinensis zählt mit „nur“ 12 Meter Länge zu den größten seiner Gruppe in China und mit einem Alter von 120 Millionen Jahren zu den ältesten der Erde. Zu Lebzeiten fraß Liaoningotitan – wie alle Titanosaurier – ausschließlich Pflanzen. Das Original dieses Skeletts befindet sich am Paleontological Museum of Liaoning in China. Die ausgestellte Replik wurde dem Senckenberg Naturmuseum Frankfurt zu seinem 200. Geburtstag 2017 geschenkt und wird nun erstmals außerhalb von China ausgestellt.

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Möbelgeschichten - Richard Riemerschmid

21.6.2018 bis 6.1.2019
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Richard Riemerschmid schrieb Möbelgeschichte. Er war es, der neben Einrichtungen in klaren, strengen Formen für das gehobene Bürgertum auch entsprechendes, bezahlbares Mobiliar für die breite Masse entwickelte. Unter dem Begriff „Maschinenmöbel“ wurden ganze Zimmereinrichtungen nach seinen auf eine weitestgehend maschinelle Produktion ausgerichteten Entwürfen in den „Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst“ in Dresden-Hellerau gefertigt.

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Korallenriffe – bedrohte Schätze der Ozeane

8.6.2018 bis 10.2.2019
Senckenberg Naturmuseum Frankfurt

Korallenriffe sind nicht nur die größten, natürlichen Bauwerke unseres Planeten, sondern auch eines der artenreichsten Ökosysteme, deren Schönheit kaum zu übertreffen ist. Doch diese faszinierenden Ökosysteme sind massiv bedroht. Die International Coral Reef Initiative (ICRI) hat daher das „Internationale Jahr des Riffes 2018“ initiiert und das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt beteiligt sich daran – mit einer Sonderausstellung, die sich mit zahlreichen Originalexponaten, Modellen und Filmen mit der einzigartigen und komplexen Ökologie, der immensen ökonomischen Bedeutung, der zunehmenden Gefährdung der Riffe sowie mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft beschäftigt.

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Blickpunkt Bergwerk. Fotografien von Michael Bader

5.6.2018 bis 31.8.2018 - verlängert bis 31.12.2018
Deutsches Bergbau Museum, Bochum

Zum Ende des Steinkohlenbergbaus in Deutschland zeigt das Deutsche Bergbau-Museum Bochum mit „Blickpunkt Bergwerk. Fotografien von Michael Bader“ aktuelle Aufnahmen dieses besonderen Industriezweigs und der darin arbeitenden Menschen.

Der Leipziger Fotograf Michael Bader wurde zunächst durch die RAG-Stiftung beauftragt, den aktiven Steinkohlenbergbau in einem Shooting abzubilden. Er fotografierte in den Jahren 2016/2017 auf den Zechen Auguste Victoria und Pluto sowie den noch aktiven Bergwerken Prosper-Haniel und Anthrazit Ibbenbüren.
Die Ausstellung ist im Museumserweiterungsbau DBM+ zu sehen.

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Jubiläumsausstellung: 200 Jahre Naturforschende Gesellschaft und Museum für Naturkunde Görlitz

Im Foyer
Senckenberg Museum für Naturkunde, Görlitz

Das Engagement einiger Görlitzer Bürger legte 1811 den Grundstein für das heutige Senckenberg Museum Naturkunde und die Naturforschende Gesellschaft der Oberlausitz. Eine neue Sonderausstellung im Museum widmet sich der gemeinsamen Geschichte der beiden Institutionen. Historische Originalexponate und wertvolle Sammlungsobjekte erzählen ihre wechselvolle Geschichte und dokumentieren die Leistungen und Aktivitäten der vergangenen 200 Jahre. 

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Licht und Leinwand. Fotografie und Malerei im 19. Jahrhundert

10.5.2018 bis 9.9.2018
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Die „Geburtsstunde der Fotografie“ 1839 hat die internationale Bildwelt fasziniert und erschüttert zugleich. Die Malerei hatte ihre Aufgabe und Position neu zu bestimmen.

Die Ausstellung erzählt anhand von rund 240 Exponaten die wechselvolle Geschichte von Malerei und Fotografie im 19. Jahrhundert, geprägt von Konkurrenzängsten, Experimentierfreude und Künstlerstolz. Schrittweise entwickelte sich ein neues Verständnis von Wahrheit und Wirklichkeit im Bild, das zwischen der ideellen Überhöhung und dem reinen Dokumentieren unterschied.

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Monster und Mythen

28.4.2018 bis 3.3.2019
Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden - Japanisches Palais

Rund um den Globus existieren von alters her unzählige Geschichten über die abenteuerlichsten Geschöpfe. Gruselige Meeresmonster, sagenumwobene Nessie, wilde Affenmenschen und fabelhafte Einhörner – gibt es sie wirklich? Oder sind sie nur ein Mythos? Die Ausstellung wandelt auf den Spuren solch sagenhafter Wesen und zeigt, was wissenschaftlich gesehen hinter ihnen steckt.

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Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte

27.4.2018 bis 11.11.2018
Deutsches Bergbau-Museum Bochum - Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen

2018 ist »Schicht im Schacht«, dann endet der deutsche Steinkohlenbergbau und damit ein wichtiges Zeitalter nicht nur der deutschen, sondern der europäischen Geschichte. Zweihundert Jahre lang hat die Förderung von Kohle die Wirtschaft weit über das Ruhrgebiet hinaus bestimmt. Der Bergbau prägte die Form der Industrie und der Infrastruktur, der gesellschaftlichen Verhältnisse und des Soziallebens. Vor allem aber im Ruhrgebiet hat er die Arbeit, den Alltag und die Mentalität der Menschen stark beeinflusst. Doch Kohle war nicht nur der Treib- und Schmierstoff der Moderne und des Fortschritts, sie hat auch die Schattenseiten der Industrialisierung zu Tage gebracht.

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Virtual Reality: Eintauchen ins Jurameer

Ab dem 23.3.2018
Senckenberg Naturmuseum Frankfurt

Eine neue Virtual Reality-Anwendung verwandelt den Lichthof des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt ab dem 23. März 2018 in ein tropisches Jurameer mit Fischsauriern und Urzeittieren.

Deutschland ist reich an Fossilien von Meeressauriern, die in der Jurazeit vor 200 bis 145 Millionen Jahren in den tropischen Flachmeeren lebten. Auch im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt finden sich zahlreiche herausragende Funde aus dieser Zeit: Fischsaurier mit erhaltenem Hautschatten, Meereskrokodile und Plesiosaurier. Dank 150 Jahren Forschung ist sehr über diese längst ausgestorbenen Tiere bekannt: Wovon sie sich ernährten, wie sie schwammen und vieles mehr. Nach der beliebten VR-Reise in die Zeit der Dinosaurier, in der das Skelett des Diplodocus in einem jurazeitlichen Urwald zum Leben erweckt wird, soll nun der Lichthof des Museums virtuell in ein tropisches Jurameer verwandelt werden, durch das Meeressaurier schwimmen.

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Adam Kraft. Der Kreuzweg

22.3.2018 – bis 7.10.2018
Germanisches Nationalmuseum

Adam Kraft (um 1460-1509) gehört zu den bedeutendsten süddeutschen Bildhauern an der Wende vom Spätmittelalter zur Renaissance. Zu seinen letzten Werken gehören sieben monumentale Sandsteinreliefs, die eines der ältesten Beispiele der auf der spätmittelalterlichen Passionsfrömmigkeit fußenden Bildgattung des Kreuzwegs im deutschen Sprachraum darstellen.

Die hohe künstlerische Qualität des Nürnberger Ensembles wird von der kraftvollen, wirklichkeitsnahen Figurenbildung, der Dynamik der Bilderzählung und der Suggestion von Tiefenräumlichkeit bezeugt.

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Byzanz & der Westen – 1000 vergessene Jahre

17.3.2018 bis 11.11.2018
Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz

Die Schallaburg in Österreich ruft 2018 eine faszinierende Geschichte ins Gedächtnis. Sie handelt von Neugier und Vorurteilen, von Gier und Faszination, von zwei Welten, die einander vertraut und doch in vielem so fremd waren. Es ist die Geschichte von Byzanz und dem Westen.

Mit Exponaten aus namhaften Sammlungen wie dem Pariser Musée du Louvre, der Schatzkammer von San Marco in Venedig oder dem Israel Museum in Jerusalem ist „Byzanz & der Westen“ die wertvollste Ausstellung in der Geschichte der Schallaburg.

Mit dieser einzigartigen Mischung von Geschichten, Objekten und historischen Persönlichkeiten macht die Schallaburg Vergangenheit erlebbar und schlägt eine Brücke vom Mittelalter ins Heute.

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Planet 3.0. – Klima.Leben.Zukunft

8.3.2018 bis 6.1.2019
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere, Bonn

Die Erde ist ein lebendiges System mit einer bewegten Vergangenheit. Herausforderungen und Chancen prägten das Leben in der Erdgeschichte. Heute wird der Planet maßgeblich durch den Menschen verändert. Was wird die Zukunft bringen?

In den „Schlaglichtern der Erde“ werden die Besucher im Zeitraffer durch die Erdgeschichte geführt: Vom nahezu komplett vereisten Erdball vor etwa 650 Millionen Jahren, über die warmen kambrischen Meere mit einer unglaublichen Fülle an Organismen, die wechselnden Kalt- und Warmzeiten bis zur Entstehung des modernen Menschen, der Klima und Biodiversität drastisch und nachhaltig beeinflusst.

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Warenzauber in Produktplakaten und Werbefilmen

01.2.2018 bis 27.1.2019
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Wer kennt sie nicht, die großen Markenprodukte wie Persil, Maggi, Coca-Cola, Kupferberg Riesling, Firestone, Gillette und viele mehr.
Die Ausstellung „Warenzauber“ stellt anhand von Plakaten und Filmen verschiedene Werbestrategien für diese Produkte vor. So werden unter anderem am Beispiel von Luxusgütern wie Sekt von Kupferberg und Billigprodukten wie der Geschmacksverstärker „Maggis Würze“ unterschiedliche Erzählformen der beiden „Agenten der Werbung“ aufgezeigt.

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Faszination Vielfalt

30.9.2017 bis 5.8.2018 - verlängert bis zum 13. Januar 2019

Jubiläums-Sonderausstellung, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt

Rund 40 Millionen Objekte aus 200 Jahren Forschungsgeschichte umfassen die Sammlungen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung - einen Teil dieser Sammlungen zeigt Senckenberg ab 30. September 2017 im Frankfurter Naturmuseum. Auf 15 Metern Länge und 4 Metern Höhe präsentiert die neue Sonderausstellung "Faszination Vielfalt" etwa 1000 biologische und geologische Objekte in einer riesigen Wandvitrine und lädt die Besucher ein, mehr über das "System Erde" und die sogenannte Geobiodiversitätsforschung zu erfahren.

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Balanceakte: 200 Jahre Radfahren

28.7.2017 bis 4.9.2018
Deutsches Museum (Verkehrszentrum), München

Von einem Vergnügen für Reiche wurde das Rad in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zum Hauptverkehrsmittel für die Bevölkerung. Dann drängte die Motorisierung das Zweirad ins Abseits. Heute ist es wieder auf der Überholspur - als Alltagsverkehrsmittel und manchmal auch Weltanschauungs-Fortbewegungsmittel.  

Neben einer von Drais selbst lizensierten Laufmaschine gibt es viele weitere besondere Zweiräder in der Ausstellung zu entdecken: Vom ersten bekannten bayerischen Laufrad über das Jugendstil-Serienrad aus den USA bis hin zum Wasserstofffahrrad führen rund 100 Radl durch eine wechselvolle Geschichte.

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ARA

23.5.2017 bis 18.11.2018
Museum für Naturkunde, Berlin

Bunt und laut, intelligent und gesellig, stark und trotzdem sanftmütig — so zeichnen viele Menschen das Bild von den Papageien aus Südamerika. Doch die beliebten Exoten sind stark bedroht. Die Sonderausstellung rückt eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit in den Fokus: Was bedeutet nachhaltiger Naturschutz und verantwortungsbewusstes Handeln in einer sich ständig wandelnden, globalisierten Welt?

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Kogge, Mensch & Meer

seit dem 15.3.2017
Deutsches Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven

Die 'Bremer Kogge' von 1380 ist das besterhaltene Handelsschiff des europäischen Mittelalters — ein Kulturerbe von internationalem Rang. Ihr Fund in der Weser im Jahr 1962, der Ausgangspunkt für die spätere Gründung des DSM, war eine Weltsensation und von hoher Bedeutung für die Wissenschaft: das erste in Deutschland unterwasserarchäologisch geborgene Großobjekt, beispielhaft rekonstruiert und langzeitkonserviert. Nun erstrahlt sie in neuem Glanz.

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energie.wenden

15.2.2017 bis 19.8.2018
Deutsches Museum, München

Die Energiewende ist eines der aktuellsten und akutesten Themen unserer Zeit. Wie lassen sich Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und soziale Gerechtigkeit unter einen Hut bringen? Die neue Sonderausstellung "energie.wenden" liefert Orientierungswissen und macht spielerisch die Knackpunkte auf dem Weg zur nachhaltigen Energieversorgung erfahrbar - mit Exponaten, Demonstrationen, Mitmach- und Medienstationen. In neun Ausstellungsbereichen geht es um Themen wie Solar-, Wasser- und Windenergie, aber auch um Mobilität oder Atomenergie.

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Evolution des Fluges

seit dem 26.1.2017
Eine Ausstellung des Senckenberg Naturmuseums und der Fraport AG, Frankfurt

Was haben Tintenfische und Raketen gemeinsam? Und wie haben Flugsaurier die Konstruktion von Segelflugzeugen inspiriert? Diese und viele andere Fragen beantwortet "Evolution des Fluges", eine Kooperationsausstellung der Fraport AG und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die seit dem 26.1.2017 im Terminal 2 des Frankfurter Flughafens zu sehen ist. Unter riesengroßen Nachbildungen von Flugsauriern werden auf zwei "Sciencecubes" in Texten, Bildern und Filmen faszinierende Fakten zum Thema Fliegen präsentiert.

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Kontakt in der Geschäftsstelle

Dr. Britta Horstmann
Leibniz-Gemeinschaft
Tel.: 030 / 20 60 49 - 60
horstmann(at)leibniz-gemeinschaft.de 

Katharina Bunk
Leibniz-Gemeinschaft
Tel.: 030 / 20 60 49 - 688
bunk(at)leibniz-gemeinschaft.de

Online-Ausstellung

"8 Objekte, 8 Museen — eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen" bei Google Arts & Culture.

Die Leibniz-Gemeinschaft ist Partner im Wissenschaftsjahr 2018 - Arbeitswelten der Zukunft

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