© Museum für Naturkunde Berlin

Kontakt

Dr. Ricarda Opitz | Dr. Jan Biesenbender
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
Tel.: 030 / 20 60 49 - 57/ - 44

Mitgliedschaft in der Leibniz-Gemeinschaft

Mitglied in der Leibniz-Gemeinschaft können in der Regel nur selbständige Einrichtungen der Forschung und der wissenschaftlichen Infrastruktur von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse werden. Ihre herausragende Qualität und eine Passung in die Leibniz-Gemeinschaft und eine Mindestgröße müssen gewährleistet sein.

Aufnahme in die Bund-Länder-Förderung

Für eine Aufnahme in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern stellt zunächst das für eine Einrichtung zuständige Land oder der Bund einen Antrag bei der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) mit dem Ziel, die Einrichtung durch die Leibniz-Gemeinschaft und den Wissenschaftsrat bewerten zu lassen. In der Leibniz-Gemeinschaft werden die entsprechenden Stellungnahmen des Senats durch den Senatsausschuss Strategische Vorhaben vorbereitet. Die Stellungnahmen von Leibniz-Gemeinschaft und Wissenschaftsrat bilden die Grundlage für die Entscheidung der GWK über eine Aufnahme in die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder.

Aufnahme in den Verein

Beschließt die GWK die gemeinsame Förderung einer Einrichtung, kann die Mitgliederversammlung der Leibniz-Gemeinschaft über den von der Einrichtung zu stellenden förmlichen Aufnahmeantrag in die Leibniz-Gemeinschaft beschließen. Die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft endet mit der Beendigung der gemeinsamen Förderung durch Bund und Länder, durch Austrittserklärung oder durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus wichtigem Grund.

Rechtsgrundlagen

Die Grundlagen des Verfahrens ergeben sich aus der Satzung der Leibniz-Gemeinschaft, der Ausführungsvereinbarung zum GWK-Abkommen über die gemeinsame Förderung der Mitgliedseinrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. (AV-WGL) sowie den Beschlüssen zur Umsetzung der AV WGL (WGL-Beschlüsse).