29.10.2020

Doktorandenstelle (m/w/d)

Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW)

Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden e.V. (IFW) ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Institut beschäftigt durchschnittlich 600 Mitarbeiter (m/w/d) und widmet sich neben seinen wissenschaftlichen Aufgaben der Förderung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses. Auf höchstem internationalem Niveau betreibt das IFW moderne Werkstoffwissenschaft auf naturwissenschaftlicher Grundlage und macht die gewonnenen Ergebnisse für die Wirtschaft nutzbar. Die komplexe und interdisziplinäre Forschungsarbeit wird innerhalb des IFW von fünf wissenschaftlichen Instituten geleistet, die darin von einer hochentwickelten technischen Infrastruktur unterstützt werden. Das IFW unterstützt seine Beschäftigten (m/w/d) dabei, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren und stellt sich regelmäßig dem Audit berufundfamilie®.

Doktorandenstelle (m/w/d) auf dem Gebiet elektrokalorischer Dünnschichten

Am Institut für Metallische Werkstoffe des Leibniz-Institutes für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW Dresden) ist in der Arbeitsgruppe „Funktionale Oxidschichten und Supraleiter“ eine Doktorandenstelle auf dem Gebiet ferroelektrischer Dünnschichten neu zu besetzen.

Die zentrale Forschungsaufgabe besteht darin, entsprechende Schichten herzustellen, neue Methoden zur direkten Bestimmung der Temperaturänderung durch den elektrokalorischen Effekt für Dünnschichten zu entwickeln und diese mit etablierten indirekten Charakterisierungsroutinen zu vergleichen. Das von der DFG geförderten Projekt beinhaltet eine enge Kooperation mit einer Forschergruppe am Leibniz-Institut für Kristallzüchtung Berlin.

Ihr Profil:

Potentielle Bewerber/innen (m/w/d) sollten einen Master- oder Diplomabschluss auf dem Gebiet der Physik oder Werkstoffwissenschaft besitzen und über sehr gute Kenntnisse auf dem Gebiet der Festkörper- oder Materialphysik sowie über experimentelle Erfahrungen in diesem Bereich verfügen. Dabei ist es vorteilhaft, Kenntnisse auf einem oder mehreren der folgenden Gebiete aufzuweisen:

  • Herstellungstechnologien für dünne Schichten,
  • epitaktisches Wachstum,
  • ferroelektrische Materialien,
  • Mikrostrukturierungsverfahren,
  • strukturelle Charakterisierung mit Röntgen- und Elektronenbeugung
  • ferroelektrische Messverfahren.

Eine selbstständige Arbeitsweise, Eigeninitiative, Kreativität und Teamfähigkeit wird genauso vorausgesetzt wie der sichere Umgang mit der englischen Sprache in Wort und Schrift.

Wir bieten:

Das Arbeitsverhältnis, einschließlich Vergütung, richtet sich nach dem Tarifrecht für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Anstellung erfolgt ab 01.02.2021 befristet für 12 Monate in Teilzeit (65%) mit Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Eine Verlängerung um weitere 2 Jahre ist vorgesehen. Im Rahmen der Arbeit wird von dem Bewerber erwartet, am strukturierten Doktorandenprogramm des Instituts teilzunehmen, um die Dissertation erfolgreich abzuschließen.

Das IFW Dresden strebt in allen Bereichen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Im Wissenschaftsbereich möchten wir den Anteil an Frauen erhöhen. Qualifizierte Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber (m/w/d) werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Ihre aussagefähige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte in einer PDF-Datei (andere Formate werden nicht berücksichtigt) unter Angabe der Kennziffer 005-21-2105 ausschließlich an: bewerbung(at)ifw-dresden.de.

Bewerbungsschluss ist am 15.12.2020.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Dr. Ruben Hühne (r.huehne(at)ifw-dresden.de).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ifw-dresden.de.