18.01.2023

Doktorand*in (w/m/d) in der Arbeitsgruppe Silizium Nanostrukturen

Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT), Jena

Im Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) besteht in der Forschungsabteilung Funktionale Grenzflächen, Arbeitsgruppe Silizium Nanostrukturen, die Möglichkeit der Aufnahme einer Tätigkeit in Teilzeit (65%) als

Doktorand*in (w/m/d)

Die Stelle ist zunächst für 3 Jahre befristet. Eine Verlängerung wird bei Eignung angestrebt.

Das Leibniz-IPHT ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft sowie eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit enger Anbindung an die Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Aufgabenbeschreibung:

Die Hauptforschung konzentriert sich auf die Bildung und Charakterisierung von plasmonisch aktiven Silber- und Kupfer-Nanostrukturen in poröser Matrix für die Anwendung in der Biophotonik. Der Kandidat wird in die Forschungsgruppe von Dr. Vladimir Sivakov und Dr. Dana Cialla-May im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten multidisziplinären Forschungsprojekts integriert. Der Mitarbeiter wird für die Vorstrukturierung von Siliziumoberflächen für die weitere Überschneidung mit funktionellen plasmonischen Metallen verantwortlich sein. Die Charakterisierung plasmonischer Strukturen erfolgt durch oberflächenanalytische Methoden wie SEM, EDX, EBSD, TEM etc., die mit der theoretischen Modellierung von Wachstumsprozessen und plasmonischen Eigenschaften kombiniert werden. Eine genaue und detaillierte Analyse der atomaren und elektronischen Struktur sowie des physikalisch-chemischen Zustands der gebildeten Oberflächen und Grenzflächen wird durch den Einsatz von Großgeräten am Synchrotronspeicherring BESSY II am HZB Berlin erreicht. Ziel der Kandidatin/des Kandidaten ist es, die Verfahren und Messprotokolle für die SERS-Messungen verschiedener Zielanalyte in komplexen biologischen Matrizes zu entwickeln. Es wird erwartet, dass der Kandidat bereits über praktische Erfahrung in der Bildung plasmonischer Nanostrukturen, Schwingungsspektroskopie (insbesondere Raman und seine Verbesserungstechniken) und Oberflächenanalytik verfügt. Von der Kandidatin oder dem Kandidaten wird erwartet, dass sie selbstständig arbeitet und sich aktiv an allen Forschungsaktivitäten (Reisen zu: Synchrotron, Projekttreffen, Workshops, Konferenzen weltweit), der Erstellung von Berichten, wissenschaftlichen Arbeiten, Präsentationen und damit verbundenen Anträgen auf weitere Forschungsmittel beteiligt.

Ihre Qualifikation:

  • Abschluss als Master of Science oder Engineering in Chemie oder Physik mit starkem Hintergrund in Materialwissenschaften oder verwandten Abschlüssen

Gewünschte Kenntnisse und Fähigkeiten:

  • Fundiertes Wissen über Oberflächenbildung, Charakterisierung und theoretische Modellierung
  • Starker Hintergrund in Schwingungsspektroskopie
  • Erfahrung in Plasmonik, Raman-Spektroskopie und Oberflächenanalytik
  • Erfahrung in theoretischen Berechnungen (Diffusion-Limited-Aggregation (DLA))
  • Gute Kommunikations- und Schreibfähigkeiten in Englisch
  • Know-how in COMSOL und MATLAB

Wir bieten:

  • Eine offene Willkommenskultur und ein integratives und interdisziplinäres Arbeitsumfeld: Das Leibniz-IPHT befindet sich auf dem Beutenberg-Campus in Jena und beherbergt mehr als 400 Mitarbeiter aus der ganzen Welt, die an der Schnittstelle von Physik, Biochemie, Technologie, Datenwissenschaften und Medizin arbeiten, um die photonischen Technologien von morgen zu entwickeln.
  • Ein gründliches und umfassendes persönliches Training: Die Vermittlung guter Praktiken im wissenschaftlichen Arbeiten und in der Öffentlichkeitsarbeit ist einer unserer Hauptschwerpunkte. Wir werden alles, was für eine Karriere innerhalb und außerhalb der Wissenschaft erforderlich ist, auf respektvolle und angenehme Weise vermitteln. Darüber hinaus bieten das Leibniz-IPHT, die Abbe School of Photonics und die Graduiertenakademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena zahlreiche Workshops und Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Austausch an.
  • Geräte und Einrichtungen von Weltklasse: Das Leibniz-IPHT verfügt über eine Vielzahl von Physik-, Chemie- und Biologielaboren auf höchstem Niveau. Darüber hinaus verfügt es über modernste Faserzieh- und Reinraumanlagen (inkl. Lithographieanlagen) sowie Mikrofluidik-Fertigung und Big-Data-Computing-Anlagen. Einfach alles, wofür Ihr interdisziplinäres Herz schlägt.
  • Ein familienfreundliches Arbeitsumfeld mit Unterstützungsangeboten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (bspw. Eltern-Kind-Zimmer, Campus-Kindergartenplätze u. v. m.).
  • Flexible Arbeitszeitmodelle sowie 30 Tage Urlaub/Jahr, Jahressonderzahlung, Brückentage, VMT-Jobticket u. v. m.
  • Jena – Stadt der Wissenschaft: Eine junge Stadt mit einer lebendigen lokalen Kulturagenda!

Vergütung:

Gemäß Tarifvertrag der Länder (TV-L).

Über uns:

Wir sind ein modernes, international ausgerichtetes Forschungsinstitut. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eines unserer zentralen Anliegen. Wir wertschätzen Diversität und begrüßen daher alle Bewerbungen - unabhängig von Geschlecht, Behinderung, Nationalität oder ethnischer und sozialer Herkunft. Sind Frauen im Bereich der ausgeschriebenen Stelle unterrepräsentiert, werden sie bei gleicher Eignung bei der Einstellung bevorzugt berücksichtigt.

Weitergehende Informationen:

Bei Rückfragen wenden sich Interessierte bitte an Dr. Vladimir Sivakov; Tel.: 03641-206 440, Email: vladimir.sivakov@leibniz-ipht.de.

Bewerbung:

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Referenzadressen, Weiteres) senden Sie bitte bis zum 10. Februar 2023 unter Angabe der Kennziffer 1137, vorzugsweise per E-Mail in einer pdf-Datei, an das:

Leibniz-Institut für Photonische Technologien Jena e.V.

Personalbüro

Albert-Einstein-Straße 9
07745 Jena

E-Mail: Personal_Abtl@leibniz-ipht.de
Kennziffer: 1137

Oder bewerben Sie sich ganz einfach über unser Jobportal (https://www.leibniz-ipht.de/de/institut/karriere/stellenportal) mit Klick auf den Button „bewerben“.

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