22.09.2020

Juniorprofessur (W1) für Financial Economics

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

In Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) sind an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei

Juniorprofessuren (W1) für Financial Economics

zu besetzen.

Erwartet wird ein Forschungs- und Lehrprofil auf dem Gebiet Financial Economics mit einem Schwerpunkt auf der empirischen Erforschung:

  • der Interaktion zwischen dem Finanzsystem und der Realwirtschaft
  • der Interaktion zwischen Finanz- und Arbeitsmärkten (Labour/Finance)

Eine quantitative Ausrichtung der Forschung und Erfahrungen mit dem Einsatz neuester empirischer Methoden sowie ein starkes Interesse an der Anwendung ökonomischer Methoden auf wirtschaftspoliti­sche Fragen sind erwünscht.

Die Juniorprofessuren dienen dem Ausbau der Kooperation zwischen der Fakultät für Wirtschaftswissen­schaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Das IWH ist eines von sieben wirtschaftswissenschaftlichen Leibniz-Forschungsinstituten in Deutschland (www.iwh-halle.de). Es beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Finanzmarktforschung, Makroökonomie sowie Produktivität und Innovation. Die ausgeschriebenen Juniorprofessuren sind einem in Halle und Magdeburg gemeinschaftlich gesetzten Forschungsfokus Finance zugeordnet und am IWH in der Finanzmarktabteilung bzw. der neuen Abteilung Gesetzgebung, Regulierung und Faktor­märkte tätig.

Voraussetzungen für die Berufung sind jeweils: hervorragende Promotion in VWL oder Finance spätestens bis Sommer 2021, das Potenzial für eine erfolgreiche internationale Publikationstätigkeit und idealerweise bestehende internationale Forschungskooperationen. Zu den Aufgaben der Professuren gehört neben der Forschung auch die Beteiligung an der Lehre in den international orientierten deutsch- wie englisch­sprachi­gen Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultät. Englischsprachige Lehrerfahrung wird vorausgesetzt.

Die Einstellungen erfolgen im Beamtenverhältnis auf Zeit, zunächst für die Dauer von drei Jahren. Bei posi­tiver Evaluierung ist eine Verlängerung um weitere drei Jahre vorgesehen.

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Die Otto-von-Guericke-Universität und das IWH streben eine Er­hö­hung des Anteils von Frauen im wissenschaftlichen Bereich an und bitten daher Wissenschaftlerinnen nach­drücklich um ihre Bewerbung.

Die Berufungskommission steht sowohl beim EEA Job Market Meeting als auch auf den ASSA Meetings für Informationsgespräche zur Verfügung.

Bitte beachten Sie die Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten unter www.uni-magdeburg.de.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs, Schriftenverzeichnis, Refe­renzschreiben, Dokumentation der Lehrtätigkeit und -evaluationen, Vortrags- und Drittmittelaktivitäten werden vorzugsweise elektronisch bis zum 30. November 2020 (Bewerbungsschluss) entweder per Up­load bei EconJobMarket (EJM: https://econjobmarket.org/), Job Openings for Economists (JOE: https://www.aeaweb.org/joe/candidate) oder per E-Mail (fww-dekanat(at)ovgu.de) erbeten an:

Professor Reint Gropp, Ph.D. (Präsident des IWH)

Professor Michael Koetter, Ph.D. (Abteilungsleiter Finanzmärkte am IWH)

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, Dekanat
Postfach 4120
39016 Magdeburg

www.iwh-halle.de