09.06.2020

Post-Doc Position (m/f/d)

Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW)

Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden e.V. (IFW) ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Institut beschäftigt durchschnittlich 600 Mitarbeiter (m/w/d) und widmet sich neben seinen wissenschaftlichen Aufgaben der Förderung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses. Auf höchstem internationalem Niveau betreibt das IFW moderne Werkstoffwissenschaft auf naturwissenschaftlicher Grundlage und macht die gewonnenen Ergebnisse für die Wirtschaft nutzbar. Die komplexe und interdisziplinäre Forschungsarbeit wird innerhalb des IFW von fünf wissenschaftlichen Institu-ten geleistet, die darin von einer hochentwickelten technischen Infrastruktur unterstützt werden. Das IFW unterstützt seine Beschäftigten (m/w/d) dabei, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren und stellt sich regelmäßig dem Audit berufundfamilie®.

Im Institut für Festkörperforschung ist innerhalb der Abteilung Synthesis and crystal growth in der Arbeitsgruppe Intermetallic Magnetic Materials des IFW Dresden ab 1.8.2020 eine Stelle als

Post-Doc (m/w/d)

befristet für ein Jahr zu besetzen. Die Stelle ist vorzugsweise in Vollzeit zu besetzen, Teilzeit ist nach Absprache möglich.

Ihr Profil:

  • Sie verfügen über einen Master- oder Diplomabschluss der Fachrichtungen Chemie, Chemieingenieurwesen, Physik oder Materialwissenschaft und haben promoviert
  • durch Ihre bisherige Forschungspraxis besitzen Sie umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der Synthese anorganischer Materialien und Erfahrungen auf dem Gebiet der Kristallzüchtung und FeAs-basierten, unkonventionellen Supraleitern
  • weiterhin verfügen Sie über Erfahrung mit der Probencharakterisierung REM+EDX, Pulver XRD und Erfahrung in der Kristallzüchtung und mit Pniktid-Supraleitern
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie eine ausgeprägte Fähigkeit zur Arbeit im Team runden Ihr Profil ab

Aufgabenschwerpunkte:

Es sollen neue Verbindungen synthetisiert bzw. in Form von Einkristallen gezüchtet werden, die unkonventio-nelle Supraleitung zeigen. Kandidaten finden sich in der Klasse der Pniktide, speziell bei den Oxypniktiden den sogenannten 1111 Materialien.

In diesen Systemen wird durch Dotieren die magnetische Ordnung unterdrückt und die supraleitende Phase stabilisiert. Die Züchtung der LaOFeAs Einkristalle erfolgt diffusionskontrolliert über die sogenannte „solid state crystal growth“ Methode. Neben der eigentlichen Züchtung werden die Kristalle umfassend charakterisiert (Röntgendiffraktion, Rasterelektronenmikroskopie mit EDX/WDX Analyse, sowie Messung der magnetischen bzw. supraleitenden Eigenschaften). Die Eisenpniktide sind eine der am meisten studierten Materialklassen der aktuellen Festkörperforschung. Die Arbeit ist angesiedelt in der Gruppe „Materialsynthese und Kristallzüchtung“, Ergebnisse werden aber im größeren Team der am Thema „Fe-As-Supraleiter“ arbeitenden Gruppen diskutiert.

Das Arbeitsverhältnis, einschließlich Vergütung, richtet sich nach dem Tarifrecht für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Anstellung erfolgt in Vollzeit (Teilzeit ist in Absprache möglich) mit Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Das IFW Dresden strebt in allen Bereichen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Im Wissenschaftsbereich möchten wir den Anteil an Frauen erhöhen. Qualifizierte Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber (m/w/d) werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Ihre aussagefähige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte in einer PDF-Datei (andere Formate werden nicht berücksichtigt) unter Angabe der Kennziffer 1201-1/20 ausschließlich an bewerbung(at)ifw-dresden.de.

Die Stelle bleibt bis zur Besetzung veröffentlicht.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Dr. Sabine Wurmehl, s.wurmehl(at)ifw-dresden.de.

Weitere Informationen unter www.ifw-dresden.de.