10.07.2020

Professur (w/m/d)

Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS), Bremen

Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH ist eines der führenden epidemiologischen Forschungsinstitute in Deutschland und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Institut bietet ein dynamisches und internationales Arbeitsumfeld mit einer vielseitigen Forschungsdateninfrastruktur.

Die Universität Bremen ist eine ambitionierte Forschungsuniversität mit 320 Professuren und 20.000 Studierenden. Die Gesundheitswissenschaften sind einer der sechs Wissenschafts­schwerpunkte der Universität und des Landes Bremen.

In einem gemeinsamen Berufungsverfahren ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt an der Universität Bremen im Fachbereich 11 „Human- und Gesundheits­wissenschaften“ eine unbefristete

Professur (w/m/d)

für das Fachgebiet „Pharmakoepidemiologie mit Schwerpunkt auf Sekundärdatenanalysen“

Bes.Gr. W2

Kennziffer P420/20             

in Verbindung mit der Leitung einer eigenständigen Forschungsgruppe zu „Post Authorization Safety Studies“ in der Abteilung „Klinische Epidemiologie“ am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS zu besetzen. Es ist zudem erwünscht, dass die Person die stellvertretende Leitung der Abteilung am BIPS übernimmt.

Bei Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfolgt eine Verbeamtung auf Lebenszeit.

Die Forschungstätigkeit liegt im BIPS; es wird eine Forschungskooperation mit der Universität Bremen im Wissenschaftsschwerpunkt „Gesundheitswissenschaften“ erwartet. Die Lehrverpflichtung beträgt 2 LVS pro Semester.

Gesucht wird eine in der Nutzung von Sekundärdaten für die pharmakoepidemiologische Forschung ausgewiesene, teamfähige Persönlichkeit. Sie soll insbesondere die Forschungsaktivitäten in interdisziplinären Teams unter Nutzung der pharmakoepidemiologischen Forschungsdatenbank GePaRD am BIPS initiativ mitgestalten. Dies beinhaltet die Beantra­gung, Konzipierung, Durchführung und Publikation entsprechender Studien sowie die Betreuung von Promovierenden und Masterstudenten /-studentinnen. Dabei liegt der übergeordnete Fokus der Abteilung „Klinische Epidemiologie“ auf der Erkennung und Vermeidung von Erkrankungen, von ungünstigen Krankheitsverläufen sowie von Arzneimittelrisiken.

Die Universität erwartet von der Professur die Mitwirkung an den Bachelor- und Master-Studiengängen im Bereich Public Health und Epidemiologie (Fachbereich 11) und ein starkes Engagement für die Weiterentwicklung der Lehre.

Für die Professur werden folgende Qualifikationen erwartet:

  • Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium und eine herausragende Promotion
  • Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen als Epidemiologe/in, die insbesondere im Rahmen einer Juniorprofessur oder auch im Rahmen einer wissenschaftlichen Tätigkeit außerhalb des Hochschulbereichs erbracht sein können
  • Pädagogisch-didaktische Eignung und Lehrerfahrung in der Epidemiologie/Statistik auf Bachelor- und Masterniveau
  • Bereitschaft zur hochschuldidaktischen Fortbildung
  • Umfassende Erfahrung in der klinisch-epidemiologischen Forschung basierend auf großen Gesundheitsdatenbanken (Sekundärdaten), nachgewiesen durch einschlägige Publikationen in inter­nationalen Journals
  • Erfahrung in der Anwendung fortgeschrittener Methoden zur Auswertung von Beobachtungsstudien (z.B. target trials)
  • Erfolgreiche Einwerbung von kompetitiven Drittmitteln

Wünschenswert sind außerdem:

  • Erfahrung in der Durchführung pharmakoepidemiologischer Studien basierend auf Sekundärdaten (v.a. Post Authorization Safety Studies)
  • Industrieerfahrung in der pharmazeutischen Forschung
  • Erfahrung in anderen Forschungsfeldern, die in der Abteilung Klinische Epidemiologie im Fokus stehen (z.B. Krebsfrüherkennung)
  • Internationale Forschungserfahrung, z.B. Auslandsaufenthalt und/oder Kooperation mit inter­na­tionalen Partnern,
  • Approbation (Arzt/Ärztin, Pharmazeut/Pharmazeutin).

Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG i.V.m. § 20 BremHG und § 116 BremBG.

Die Universität Bremen und die Leibniz-Gemeinschaft streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an und fordern Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Außerordentlich begrüßt werden internationale Bewerbungen und Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund oder Auslands­erfahrung. Schwerbehinderten Bewerberinnen bzw. Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher Qualifikation der Vorrang gegeben. Beide Einrichtungen sind für ihre Familienfreundlichkeit mit dem audit „berufundfamilie“ ausgezeichnet.

Zur Beantwortung offener Fragen richten Sie sich bitte an:

Frau Prof. Dr. Ulrike Haug
haug@leibniz-bips.de
Tel. 0049 421 21856862

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der o.g. Kennziffer bis zum 20.08.2020 zu richten an

Universität Bremen
Fachbereich 11
Dekanat -  Ulrike Meyerdierks
Postfach 330440
28344 Bremen

oder per Email an: ulrike.meyerdierks(at)vw.uni-bremen.de

www.bips-institut.de