24.11.2021

Tierschutzbeauftragte/Tierschutzbeauftragter (m/w/d)

Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR), Mainz

Die Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) gGmbH ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut mit dem Ziel der Erforschung des Phänomens der Resilienz, d.h. der Aufrechterhaltung bzw. raschen Wiederherstellung der psychischen Gesundheit während oder nach akuten oder chronischen stressvollen Lebensumständen. Sie untersucht die Mechanismen, die Resilienz vermitteln, entwickelt Resilienz fördernde Interventionen und implementiert wirksame Interventionen in die Gesundheitsfürsorge in Betrieben, Schulen oder Universitäten.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen

Tierschutzbeauftragte/Tierschutzbeauftragten (m/w/d)

(50% Stellenumfang, derzeit 19,25 Stunden/Woche)

zunächst befristet für zwei Jahre. Die Vergütung richtet sich nach EG 14 TV-UM (Manteltarifvertrag der Universitätsmedizin Mainz).

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Überwachung und Sicherstellung der gesetzlichen Anforderungen des Tierschutzes und der Versuchstierkunde in der Forschung
  • Beratung und Betreuung von Wissenschaftler:innen bei Tierversuchsvorhaben und deren Begutachtung
  • Überwachung der Forschungsflächen und Tierhaltungsbereiche
  • Weiterbildung von Wissenschaftler:innen, Assistent:innen und Fachwissenschaftler:innen im Bereich Tierschutz und Versuchstierkunde
  • Kontrolle und Prüfung der jährlichen Versuchstiermeldung
  • Unterstützung bei der Planung von tierexperimentellen Arbeiten an Nagetieren
  • Überwachung von tierexperimentellen Arbeiten gemäß den Tierversuchsanträgen (TVA) an Nagetieren
  • Überwachung der Dokumentationspflicht bei Tierversuchsanträgen

Wir erwarten ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Veterinärmedizin sowie eine Promotion, möglichst mit Schwerpunkt Versuchstierkunde. Gewünscht wird eine abgeschlossene Weiterbildung als Fachtierärztin/Fachtierarzt für Versuchstierkunde und/oder Diplom ECLAM (alternativ Fachtierarzttitel für Tierschutz, sofern außerordentliche versuchstierkundliche Expertise vorhanden ist) und/oder Fachwissenschaftler/in in Versuchstierkunde GV-SOLAS. Sie bringen Erfahrung im tierexperimentellen Arbeiten an Nagetieren mit, arbeiten gern mit Wissenschaftler:innen und Forschungskolleg:innen zusammen und verfügen über sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse. Weiterbildungsermächtigung für FTA ist erwünscht. Sicherer Umgang mit EDV-Standardprogrammen sowie Datenbankrecherchen, eine präzise und vorausschauende Arbeitsweise, ein systematischer Arbeitsstil, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit sowie Eigeninitiative und Belastbarkeit runden ihr Profil ab. Die Bereitschaft zur Mitarbeit bei Wochenend- und Feiertagsdiensten des tierärztlichen Notdienstes setzen wir voraus.

Wir bieten:

  • ein anspruchsvolles, hoch dynamisches und wissenschaftsgetriebenes Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien, Verantwortung und großem Gestaltungsspielraum
  • Jobticket
  • sehr gute Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr
  • VBL – Altersvorsorge für nichtbeamtete Bedienstete im öffentlichen Dienst

Alle fachlichen Fragen beantwortet Ihnen gerne Herr Prof. Dr. Lutz (beat.lutz(at)lir-mainz.de).

Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit in der LIR gGmbH kontaktieren Sie gern Frau Hall, Gruppe Personal, (leena.hall(at)lir-mainz.de).

Haben wir Sie angesprochen?

Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) ausschließlich per E-Mail und in einer zusammenhängenden PDF-Datei bis zum 31.1.2022 an recruiting(at)lir-mainz.de.

Bitte geben Sie im Betreff die Kennziffer LIR_36 an.

Frauen werden bei Einstellungen bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, soweit und solange eine Unterrepräsentanz vorliegt. Dies gilt nicht, wenn in der Person eines Bewerbers so schwerwiegende Gründe vorliegen, dass sie auch unter Beachtung des Gebotes zur Gleichstellung der Frauen überwiegen. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt (Nachweis erforderlich).

Hinweise zum Datenschutz

Ihre in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen bzw. ggf. im Bewerbungsgespräch erlangten personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens für diese hier ausgeschriebene Stelle verarbeitet.

Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung im Bewerbungsverfahren und als Bestandteil der Personalakte sind § 26 Abs. 1 S. 1 BDSG und Art. 6 Abs. 1 lit. (b) DS-GVO und, soweit Sie eine Einwilligung erteilt haben, etwa durch Übersendung nicht für das Bewerbungsverfahren notwendiger Angaben, Art. 6 Abs. 1 lit. (a) DS-GVO. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung nach einer Absage ist Art. 6 Abs. 1 lit. (f) DS-GVO. Rechtsgrundlage für die haushalts- und steuerrechtliche Aufbewahrung ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DS-GVO i.V.m. § 147 AO. Berechtigtes Interesse bei Verarbeitung auf der Basis von Art. 6 Abs. 1 lit. (f) DS-GVO ist die Verteidigung gegen Rechtsansprüche.

Wir benötigen für den Bewerbungsprozess in der Regel keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten i.S.d. Art. 9 DS-GVO. Wir bitten Sie, uns von vornherein keine derartigen Informationen zukommen zu lassen. Wenn solche Informationen ausnahmsweise für den Bewerbungsprozess relevant sind, verarbeiten wir sie zusammen mit Ihren anderen Bewerberdaten. Dies kann beispielsweise Angaben über eine Schwerbehinderung betreffen, die Sie uns freiwillig machen können und die wir dann zur Erfüllung unserer besonderen Verpflichtungen im Hinblick auf Schwerbehinderte verarbeiten müssen. In diesen Fällen dient die Verarbeitung der Ausübung von Rechten oder der Erfüllung von rechtlichen Pflichten aus dem Arbeitsrecht, dem Recht der sozialen Sicherheit und dem Sozialschutz. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung sind dann Art. 9 Abs. 2 lit. b DS-GVO, §§ 26 Abs. 3 BDSG, 164 SGB IX. Ausnahmsweise kann es erforderlich sein, zur Beurteilung Ihrer Eignung für die vorgesehene Tätigkeit Informationen über Ihre Gesundheit oder eine Behinderung oder eine Auskunft aus dem Bundeszentralregister, d.h. über Vorstrafen, einzuholen. Rechtsgrundlage hierfür ist § 26 BDSG.

Verantwortlicher für das Bewerbungsverfahren ist der in dieser Ausschreibung unten angegebene Adressat der Bewerbung.

Ihre personenbezogenen Daten werden im Rahmen des Bewerbungsverfahrens innerhalb der des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung (LIR) weitergegeben an: Mitglieder der Auswahlkommission, die Personalverwaltung, die/den Gleichstellungsbeauftragte/-n, die Schwerbehindertenvertretung und ggf. den Betriebsrat im Rahmen ihrer organisatorischen bzw. gesetzlichen Zuständigkeit.

Ihre personenbezogenen Daten werden spätestens sechs Monate nach Abschluss des Auswahlverfahrens gelöscht. Nach der DS-GVO stehen Ihnen gegenüber dem Adressaten der Bewerbung bei Vorliegen der entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte zu: Auskunftsrecht (Art. 15 DS-GVO), Recht auf Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DS-GVO); Datenlöschung (Art. 17 DS-GVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO) und Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO).

Bei Fragen können Sie sich an die Datenschutzbeauftragte des LIR wenden (datenschutzbeauftragte(at)lir-mainz.de) wenden. Weiterhin besteht ein Beschwerderecht beim Rheinland-Pfälzischen Datenschutzbeauftragten.

Link zur Datenschutzerklärung der LIR gGmbH https://lir-mainz.de/datenschutz.

www.lir-mainz.de