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Deutsch-israelischer Wissenschaftsaustausch

08. Mai 2018

Leibniz stärkt die Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern aus Israel: Ein Workshop in Jerusalem widmet sich ernährungsbezogenen Erkrankungen und den Neurowissenschaften.


Vom 7. bis 8. Mai 2018 widmet sich ein Leibniz-Workshop in Jerusalem zwei lebenswissenschaftlichen Themen: Ernährungsbezogenen Erkrankungen und Neurowissenschaften. Federführend auf Seiten der Leibniz-Gemeinschaft sind jeweils das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) und das Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN). Auf israelischer Seite nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hebrew University in Jerusalem teil sowie des Weizmann-Instituts und der Ben Gurion-Universität. Die wissenschaftliche Leitung des Workshops übernehmen Tilman Grune (DIfE), Eckart Gundelfinger (LIN) sowie Hermona Soreq und Shlomo Sasson (Hebrew University Jerusalem).

Im Fokus steht die Förderung einer engeren Zusammenarbeit zwischen Forscherinnen und Forschern aus Deutschland und Israel. Dazu bietet die Veranstaltung Gelegenheit, Forschungsprojekte zu präsentieren, Kooperationspotentiale auszuloten und sich über geeignete Förderinstrumente zu informieren. Vertreter verschiedener israelischer und deutscher Förderorganisationen, u.a. der German-Israeli Foundation for Scientific Research and Development (GIF) und Deutschem Akademischen Austauschdienst (DAAD) sowie des Israelischen Gesundheitsministeriums und des Ministeriums für Wissenschaft und Technik (MOST) stellen am zweiten Workshop-Tag Programme und Förderschwerpunkte vor.

„Sowohl Leibniz-Institute als auch die israelischen Forschungseinrichtungen betreiben nicht nur exzellente Wissenschaft, sondern fühlen sich darüber hinaus in besonderem Maße dem Wohle der gesamten Gesellschaft verpflichtet – sei es durch den Fokus auf Anwendungsbezug, durch die Vermittlung von Forschungsergebnissen in die Öffentlichkeit oder die wissenschaftliche Beratung politischer Entscheidungen. Diese innere Wesensverwandtschaft macht den deutsch-israelischen Wissenschaftsaustausch und Kooperation besonders fruchtbar“, betonte Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Dabei wies Matthias Kleiner auch auf die zahlreichen bereits bestehenden Forschungskooperationen von Leibniz-Forschern und israelischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hin, etwa im Bereich deutsch-jüdischer Geschichte und Kultur, in der Materialforschung oder in der Biodiversitäts- und Meeresforschung.

Der deutsche Botschafter in Israel, Clemens von Götze, adressierte in seiner Ansprache ebenfalls die große Bedeutung der deutsch-israelischen Forschungskooperationen: „Die engen Verbindungen zwischen deutschen und israelischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie zwischen den Forschungseinrichtungen bilden ein sehr starkes Fundament für unsere bilateralen Beziehungen. Beide Länder setzen auf Innovation und Technologie. Beide profitieren von unserer engen Kooperation in allen Bereichen der Wissenschaft. Der Workshop der Leibniz-Gemeinschaft in Israel ist ein ausgezeichnetes Beispiel für diese auf Gegenseitigkeit beruhende, feste Partnerschaft.“

Vorangegangene Leibniz-Workshops mit israelischen Partnern widmeten sich der Anbahnung von Kooperationen in der Agrar-, Biodiversitäts- und Meeresforschung, der Archäologie sowie dem Erfahrungsaustausch, etwa zur ERC-Forschungsförderung.

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