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leibniz 1/2019: Land

27. März 2019

Die neue Ausgabe des Magazins der Leibniz-Gemeinschaft ist da. Dieses Mal widmet sich leibniz dem weiten Thema "Land".


Foto: Willing-Holtz

Land ist unsere Lebensgrundlage. Wir bauen Nahrungsmittel darauf an und halten Tiere auf seinen Weiden. Unberührte Natur wird dagegen immer seltener, dabei ist sie für viele Menschen ein willkommener Gegenpol zum hektischen Alltag in der Stadt. Schon immer reisen wir auch in fremde Länder und erforschen Unbekanntes – manchmal, um es zu erobern. Land ist ein endliches Gut, und seine Bewohner fühlen sich mitunter abgehängt. Wie können wir es gerecht gestalten?

Diese Frage stellt sich auch für die Landwirtschaft. Intensiv nutzt sie Flächen, um Lebensmittel und Biomasse zu produzieren. Die Auswirkungen von Pestiziden und Düngemitteln auf die Artenvielfalt sind gravierend. Mit einer Ornithologin, einem Zoologen und einem Agrarwissenschaftler haben wir diskutiert, wie wir die Natur schützen können.

Bis zur Epoche der Romantik galt sie in Mitteleuropa als furchteinflößend und unkontrollierbar. Heute erwandern sich Menschen weltweit begeistert die Wildnis. Wie wurde sie vom Schreckgespenst des Fußreisenden zu einem Sehnsuchtsort? Eine kleine Kulturgeschichte des Wanderns.

In Leipzig bewahrt und erforscht das Leibniz-Institut für Länderkunde mehr als 200 Nachlässe von Geografen und Forschungsreisenden, die einst Neuland betraten. So auch den von Hans Meyer, der vor 130 Jahren als erster Europäer den Kilimandscharo bestieg. Dessen Gipfel galt fortan als höchster Punkt Deutschlands – bis zum Niedergang des Kolonialismus. Wir haben die Expedition nachgezeichnet.

Außerdem lesen Sie in leibniz:

Ein Dorf packt an: Der ländliche Raum gilt in Deutschland vielen als abgehängt. Doch es gibt Lichtblicke. Zu Besuch in einem Dorf, das sich selbst geholfen hat.
Gezeichnete Landschaften: Im Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung zeigt der Fotograf J Henry Fair, wie menschliche Eingriffe ganze Landstriche verändern.
„Das Hebräerland“: In ihrem ungewöhnlichen Reisebericht hielt die deutsch-jüdische Dichterin Else-Lasker-Schüler 1937 ihre Eindrücke aus Palästina fest – und verfasste eine Streitschrift für den Frieden. Das Prosawerk in Auszügen.
Der Landwirtschaftsforscher: Auf seinem Biohof erprobt Reiner Brunsch vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie Ideen für eine neue Landwirtschaft.
Solarstrom: Der Ausbau des Stromnetzes in den ländlichen Räumen Afrikas ist teuer und bringt weniger als erhofft. Doch es gibt eine kostengünstige Alternative.
Unter Schafen: Für eine Auszeit hat Christine Kolczewski ihr Büro am Deutschen Museum gegen die Alm eingetauscht. Wie ist es ihr fernab der Stadt ergangen?
Ist Land in Sicht? Finden wir auf fernen Planeten ein Fleckchen Land, wenn die Erde einmal nicht mehr bewohnbar ist?
Kochen gegen Krebs? Eine Lebensmittelchemikerin erforscht die Kraft des Kohls.
Forschungspolitik: Leibniz-Präsident Matthias Kleiner im Gespräch mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther.
Nur so ein Vorschlag: In seiner Kolumne wechselt Leibniz-Präsident Matthias Kleiner die Perspektive.

Das Magazin leibniz erscheint dreimal im Jahr. Das PDF und die Blätterversion finden Sie unter www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/publikationen/journal/12019
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