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leibniz: Arbeit

16. April 2018

In seiner neuen Ausgabe widmet sich das Magazin der Leibniz-Gemeinschaft dem Schwerpunkt „Arbeit“. Es ist zugleich ein Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2018 „Arbeitswelten der Zukunft“.


Foto: Alain Delorme

Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens mit ihr. Arbeit ist existentiell für Menschen, für ihr Leben und ihr Selbstverständnis. Inzwischen bevölkern auch Roboter und intelligente Materialien die traditionelle Arbeitswelt, und neue Konzepte von Solidarität begleiten die Entwicklung. Was wird sich verändern, und wie lassen sich die Errungenschaften der Vergangenheit bewahren?

Die Berliner Stadtteile Friedrichshain und Kreuzberg waren einst echte Arbeiterviertel, dicht bevölkert und von Armut gezeichnet. Heute sind sie Szeneviertel, die sich hoher Beliebtheit erfreuen, aber auch steigende Mietpreise verzeichnen. Der Historiker Hanno Hochmuth vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam hat diese Entwicklung rekonstruiert. Wir haben ihn bei einer Radtour durch die Kieze begleitet.

Auch am DWI ­– Leibniz-Institut für Interaktive Materialien lässt sich der Wandel der Arbeitswelt beobachten: Wissenschaftler entwickeln dort die „Kollegen“ der Zukunft. Der Natur nachempfundene Materialien sollen die Arbeit von Zellen und anderen organischen Stoffen übernehmen. Ein Laborbesuch.

Bereits Ende des 17. Jahrhunderts predigten zwei Kapuzinermönche gegen das ausbeuterische System des Sklavenhandels, 100 Jahre bevor der Abolitionismus dessen Abschaffung forderte. Thomas Weller vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte hat sich dieser Zwei-Mann-Bewegung in seiner Forschung gewidmet. Das frühe Aufbegehren der Mönche bezeichnet er als „humanitären Big Bang“.

Außerdem lesen Sie in leibniz:

  • Mensch und Maschine: Seit Mitte des 20. Jahrhunderts halten Roboter und Computer Ein­zug in die Arbeitswelt – begleitet von großen Hoffnungen, aber auch Skepsis hier und da.
  • „Im Zentrum steht der Sinn“: Was ist Arbeit uns wert? Tanja Wielgoß von der Berliner Stadtreinigung (BSR) im Gespräch. Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschafts­forschung kommentiert.
  • Zurückgelassen: Auf der Suche nach Arbeit verlassen Millionen Menschen Chinas Dörfer. Ihre Eltern und Kinder bleiben zurück. Die Ökonomin Lena Kuhn vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien hat sie besucht.
  • Infografik: Wie Menschen arbeiten, was sie verdienen und wann sie in Rente gehen, hängt auch davon ab, wo sie leben. Ein internationaler Vergleich.
  • Inklusion: Jörg Muskatewitz ist Sprecher der Leibniz-Schwerbehindertenvertretungen. Ein Gespräch über Barrieren in den Köpfen und Karrieren in der Wissenschaft.
  • (K)ein Stück vom Kuchen: Braucht Deutschland das Bedingungslose Grundein­kommen? Zwei Standpunkte.
  • Die Arbeit der Natur: Die Natur arbeitet auf vielfältige Weise für den Menschen. Fünf Beispiele für „Ökosystemdienstleistungen“.
  • Nichtstun: Der Epilog widmet sich dem Faultier und seinen überaus flinken Vorfahren.

Das Magazin leibniz erscheint dreimal im Jahr. Das PDF und die Blätterversion finden Sie unter www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/publikationen/journal/12018. Die Druckversion können Sie kostenlos abonnieren: abo(at)leibniz-gemeinschaft.de.

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