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Leibniz-Wirtschaftsgipfel

11. Januar 2019 17.1.2019, Berlin

Wie sieht die Zukunft des Welthandels aus? Zu dieser Frage diskutieren die Direktoren der sechs Leibniz-Wirtschaftsforschungsinstitute.


Foto: Unsplash

Der Abbau von Handelshemmnissen für den internationalen Freihandel war lange Zeit eine unangetastete Prämisse der Globalisierung. Mit der Änderung der US-Handelspolitik haben andere Zeiten begonnen: Die Verhandlungen zum internationalen Freihandelsabkommen TTIP sind gescheitert. Strafzölle zwischen den USA und der EU wurden auf bestimmte Produkte verhängt. Weder im Fall des Irans noch Russlands oder Saudi-Arabiens gibt es eine Einigung über Sanktionen, internationale Abkommen werden einseitig durch die USA aufgekündigt mit Folgen für den Handel. Ein Handelskrieg zwischen den USA und China steht im Raum.

Gibt es eine Abkehr vom Multilateralismus in der internationalen Ökonomie? Welche Folgen hat die US-Handelspolitik für die europäische Wirtschaft und die Weltwirtschaft insgesamt? Was wären angemessene Reaktionen der deutschen und der internationalen Politik? Und wie entwickeln sich besonders vernetzte Märkte wie der Online-Handel? Diese Fragen werden die Präsidenten der sechs Wirtschaftsforschungsinstitute der Leibniz-Gemeinschaft am 17. Januar 2019 diskutieren.

Wir laden Sie herzlich zum diesjährigen Leibniz-Wirtschaftsgipfel im Haus der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestr. 111, 10115 Berlin, ein. Ihre Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach Anmeldung bis zum
11. Januar 2019 unter veranstaltungen.leibniz-gemeinschaft.de. Der Eintritt ist frei.

Programm

Begrüßung: Matthias Kleiner (Präsident der Leibniz-Gemeinschaft)

Es diskutieren sechs Leibniz-Direktoren:

Marcel Fratzscher (DIW Berlin — Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), Clemens Fuest (Ifo Institut — Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München) und Dennis Snower (Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel) im Gespräch mit Reint Gropp (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle), Christoph M. Schmidt (RWI — Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen) und Achim Wambach (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim).

Intervention: Frank N. Pieke, Direktor des Mercator Institute for China Studies (MERICS).

Moderation: Ursula Weidenfeld, Wirtschaftsjournalistin

Termin

17. Januar 2019, 18 Uhr

Veranstaltungsort

Haus der Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin