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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d)

Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi), Bamberg

Stellenangebot vom 09.01.2019

Am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. ist zum 1.4.2019 folgende Stelle in Teilzeit (max. TV-L E13, 65%) und zunächst befristet bis 31.3.2022 zu besetzen:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d)

im Arbeitsbereich Bildungsentscheidungen und soziale Ungleichheit

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) ist eine rechtlich eigenständige Infrastruktureinrichtung der empirischen Bildungsforschung und An-Institut der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zuständig ist das LIfBi insbesondere für die Durchführung des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Die zentrale Aufgabe dieses langfristigen Projekts ist die Bereitstellung von repräsentativen Daten zu Kompetenzentwicklung und Bildungsverläufen in Deutschland.

Ihr Arbeitsumfeld:

Sie arbeiten in einem Team von rund 170 Beschäftigten mit wissenschaftlichem oder nicht-wissenschaftlichem Arbeitsschwerpunkt am Standort Bamberg. Die ausgeschriebene Stelle ist angesiedelt im Projekt  NEPS-Entscheidungen. Der Arbeitsbereich Bildungsentscheidungen und soziale Ungleichheit ist verantwortlich für die Konzeption und  Entwicklung von Erhebungsinstrumenten im Rahmen der NEPS Studie.

Ihre Aufgabenbereiche:

  • Betreuung von Fragebogenmodulen zum Thema „Bildungsentscheidungen“ in allen NEPS Startkohorten. Diese Module sind explizit angelegt auf die Erklärung von Bildungsentscheidungen anhand der wichtigsten soziologischen Theorien zur Erklärung von Bildungsungleichheit: Rational-Choice-Theorien, Bounded-Rationality-Ansätze, Theorien zu Normen und Bezugsgruppeneffekten und Theorien kulturellen und sozialen Kapitals
  • Dokumentation und Auswertung bestehender sowie die Entwicklung neuer Fragebogenmodule
  • selbständige Forschung und im Team zur Erklärung von Bildungsentscheidungen
  • Beteiligung an der Veröffentlichung der Ergebnisse auf Fachkonferenzen und in wissenschaftlichen Zeitschriften

Eine wissenschaftliche Weiterqualifikation mit dem Ziel der Promotion, sowie Vortrags- und Publikationstätigkeiten sind ausdrücklich erwünscht und  werden nach Kräften unterstützt.

Ihre Voraussetzungen:

  • ein abgeschlossenes Masterstudium oder ein gleichwertiger Abschluss in einem inhaltlich einschlägigen Fachgebiet (z.B. Soziologie, empirische Bildungsforschung)
  • sehr gute Methodenkenntnisse im Bereich der quantitativen empirischen Sozialforschung und fortgeschrittene Kenntnisse im Umgang mit Stata
  • Erfahrungen in den Bereichen Fragebogenkonstruktion und Datenerhebung sowie in der Auswertung groß angelegter Längsschnittstudien sind von Vorteil
  • inhaltliches Interesse an längsschnittlichen Fragestellungen der empirischen  Bildungs- und Ungleichheitsforschung und Anstreben einer Promotion in diesem Forschungsfeld
  • sehr gute Englischkenntnisse, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team und zu eigenständigem Arbeiten werden vorausgesetzt

Wir bieten:

  • eine Beschäftigung in einem spannenden und wachsenden Tätigkeitsfeld
  • Einarbeitung in ein Thema, das zunehmend im Fokus auch öffentlicher Aufmerksamkeit steht
  • flexible Arbeitszeiten in einem angenehmen Arbeitsumfeld
  • eine betriebliche Altersversorgung mit Entgeltumwandlung bei der VBLU

In Abhängigkeit vom Fortschritt des Promotionsvorhabens ist nach den ersten 36 Monaten eine Weiterbeschäftigung von bis zu zwei weiteren Jahren möglich.

Das LIfBi legt besonderen Wert auf die Gleichstellung von Frauen und  Männern. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Christoph Homuth (+49 951 863-3483, christoph.homuth(at)lifbi.de)

Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen und vollständigen Unterlagen senden Sie bitte bis 30.1.2019 unter Angabe des Betreffs "Bildungsentscheidungen und soziale Ungleichheit" über unser Onlineformular (https://jobs.lifbi.de/de).

Spätestens sechs Monate nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden die von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten gelöscht.

Weitere Informationen zum LIfBi finden Sie unter www.lifbi.de.

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