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Christine Wennrich
Leiterin Leibniz-Transfer
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
Tel.: 030 / 20 60 49 - 14

Die Leibniz-Applikationslabore

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Leibniz Applikationslabor für faseroptische Spektroskopie und Sensorik (AIP)

Das Leibniz Applikationslabor für faseroptische Spektroskopie und Sensorik ist angesiedelt am Zentrum für Innovationskompetenz innoFSPEC Potsdam, einem Gemeinschaftsvorhaben des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) und der Universität Potsdam, Physikalische Chemie.

Ziel ist die Erleichterung des Zugangs zu Technologien und Methoden aus dem Arbeitsgebiet von innoFSPEC, der Grundlagenforschung im Bereich faseroptischer Vielkanalspektroskopie und chemischer Sensorik, für unterschiedliche Fachdisziplinen und Sektoren.

Mögliche Anwendungen für spektroskopische Mess- und Analyseverfahren werden in den Bereichen Medizintechnik, Pharmazie, Geo- und Umweltmonitoring, Lebenswissenschaften und Prozessanalytik erwartet; interessant für Zulieferer aus Optik, Feinwerktechnik und Elektronik sowie für Anwender in Medizin, Pharmazie, Lebenswissenschaften u. a.

Das Applikationslabor widmet sich konkret dem Aufbau von Labordemonstratoren für die künftigen Nutzer und der Entwicklung von Marketingkonzepten.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Martin Roth
Tel.: +49 331 7499 313
Fax: + 49 331 7499 436
E-Mail: mmroth(at)aip.de

Website

Leibniz Applikationslabor Grenzschichtwindkanal (ATB)

Im Grenzschichtwindkanal des ATB verbinden sich Forschungsansätze der Meteorologie und Agrartechnik in einzigartiger Weise: In der ca. 3 m breiten und 18 m langen Teststrecke werden Strömungs- und Transportvorgänge der atmosphärischen Grenzschicht für landwirtschaftliche Strukturen im Maßstab 1:100 bis 1:500 modelliert.

Windinduzierte Umströmungs- und Durchströmungsvorgänge können mittels Laserlichtschnitte visualisiert und mit Laserdoppler-Anemometer Messungen quantifiziert werden. Konzentrationsmessungen werden mit einem Flammen-Ionisations-Detektor (FID) und entsprechendem Tracergas quantifiziert.

Die Untersuchung von Geruchs-, Gas und Keimausbreitung von Tierställen und Biogasanlagen dient der Entwicklung individueller Lufthygiene- und Emissionsminderungsstrategien unter Berücksichtigung von Aspekten des Tier- und Umweltschutzes.

Ansprechpartner:

Thomas Bloßfeld
Tel.: +49 331 5699 213
Fax.: +49 331 5699 849
E-Mail: tblossfeld(at)atb-potsdam.de
 
Website

Leibniz Applikationslabor Milchsäure für Biopolymere (ATB)

Im Fokus steht die fermentative Herstellung von Milchsäure und anderen Intermediaten. Michsäure kann in polymerisierter Form zu Biokunststoffen weiter verarbeitet werden. Ziel ist, das Verfahren mit einer breiten Rohstoffpalette stabil und wirtschaftlich konkurrenzfähig zu gestalten und einem robusten industriellen Einsatz zugänglich zu machen. Gleichzeitig werden weitere Einsatzgebiete für Intermediate mit speziell auf das Endprodukt abgestimmten Eigenschaften erschlossen. Das mit der Anlage realisierte kontinuierliche Verfahren und die technische Gestaltung des Down-Streaming-Prozesses bieten hierfür einzigartige Möglichkeiten. Teile des Verfahrens sind durch Schutzrechte mit ATB-Beteiligung gesichert.

Aufgaben:

Bereitstellung von Produktmustern für Applikationsuntersuchungen in Industrie und Landwirtschaft,
Erbringung des Nachweises für die Durchführbarkeit der technischen Erzeugung von Biokonversionsprodukten in den jeweils erforderlichen Reinheitsgraden (Referenzanlage),
Erfassung von Daten für die Maßstabsübertragung bis zur Großanlage,
praktische Bestätigung von Modelllösungen für die Integration in nachhaltige Gesamtkonzepte zur stofflichen und energetischen Nutzung von landwirtschaftlichen Rohstoffen.

Ansprechpartner:

Thomas Bloßfeld
Tel.: +49 331 5699 213
Fax.: +49 331 5699 849
E-Mail: tblossfeld(at)atb-potsdam.de

Website

Leibniz Applikationslabor Naturfasern (ATB)

Ziel ist eine deutliche Verminderung der Verfahrenskosten und Anlageninvestitionen bei Sicherung hoher Produktqualität. Die Pilotanlage gestattet die Herstellung verschiedener faserbasierter Endprodukte, z.B. hochdichter Platten, die in ihren mechanischen Eigenschaften handelsüblichen Holzfaserplatten entsprechen.

Der feucht konservierte Rohstoff aus grün gehäckselten Pflanzen kann ganzjährig verarbeitet werden. Reststoffe fallen nicht an. Die Anlage ist für einen Durchsatz von 1 t Faserkonservat pro Stunde konzipiert. Teilprozesse, von der Aufbereitung und Lagerung des Erntegutes bis zur Herstellung verschiedener Endprodukte, sind in weiten Grenzen parametrierbar.

Neben feucht konservierten Faserpflanzen wie Hanf und Flachs können auch andere faserige Reststoffe aus landwirtschaftlicher Produktion sowie Holz mit unterschiedlichen Bindemitteln verarbeitet werden. Teile des Verfahrens sind durch eigene Schutzrechte gesichert.

Ansprechpartner:

Thomas Bloßfeld
Tel.: +49 331 5699 213
Fax.: +49 331 5699 849
E-mail: tblossfeld(at)atb-potsdam.de

Website

Leibniz-Applikationslabor Naturfasern und Milchsäure (ATB)

Das Leibniz-Applikationslabor für die Verarbeitung von Agrarrohstoffen zu hochwertigen innovativen biogenen Materialien ist am Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim(ATB) angesiedelt. Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger Technologien für eine ressourceneffiziente und CO2-neutrale Nutzung biologischer Systeme.

Mit der Pilotanlage zur biotechnologischen Herstellung von Milchsäure – einer Basischemikalie für Biokunststoffe – steht ein weitgehend adaptierbares kontinuierliches Verfahren zur Produktion von hochreiner Milchsäure zur Verfügung. Das Applikationslabor bietet u. a. die Möglichkeit, verschiedene Rohstoffe zu testen und für diese die Verfahren zu optimieren. Für die Weiterverarbeitung bzw. spezifische Anwendungen können maßgeschneiderte Produktmuster bereitgestellt werden.

Zukunftsweisend ist ebenfalls die Aufbereitung und Verarbeitung von Hanffaserkonservat zu neuartigen Werkstoffen für die Bau- und Automobilindustrie. Mit der Pilotanlage zur Verarbeitung von Naturfaserrohstoffen steht am ATB ein modulares anlagentechnisches Konzept zur Verfügung. Das Applikationslabor wird über die vielfältigen Variationsmöglichkeiten der Anlage neue Wege in die industrielle Produktion erschließen.

Ansprechpartner:

Dr. Jürgen Wilda
Tel.: +49 331 5699 213
Fax: +49 331 5699 849
E-Mail: wtt(at)atb-potsdam.de

Website des ATB

EntwicklungsZentrum für Prototypen (FBH)

Das EntwicklungsZentrum am FBH transferiert Forschungsergebnisse in industrielle Anwendungen, indem es praxisnahe Funktionsmuster und Demonstratoren entwickelt.

- Integration von Forschungsmodulen und -bauteilen in tragbare, autonome Geräte
- Miniaturisierung von Laboraufbauten in Mustergeräte
- Prototypen mit integrierter Stromversorgung, Sensoren, Steuergeräten und Laborelektronik

Folglich geht das FBH den wichtigen Schritt über das Forschungsmodul hinaus zum einsatzfähigen Gerät. Diese handhabbaren Systeme ermöglichen es Wissenschafts- und Unternehmenspartnern, die F&E-Ergebnisse des FBH unkompliziert in ihren Anwendungen zu testen.

Ansprechpartnerin:

Ulrike Winterwerber
Tel.: 030 / 6392 3399
E-Mail: ulrike.winterwerber(at)fbh-berlin.de

Website des FBH

Leibniz-Applikationslabor Amorphe Metalle (IFW)

Die industrienahe Forschung zur Umsetzung von Produktideen und Herstellungstechnologien für die hoch innovative Werkstoffklasse der amorphen Metalle sowie der hochfesten Stähle hat sich im IFW Dresden das im Aufbau befindliche „Leibniz-Applikationslabor Amorphe Metalle“ zur Aufgabe gestellt. Die gezielte Aufbereitung der Forschungsergebnisse soll ein umfassendes Leistungs- bzw. Transferangebot schaffen, welches ergänzt durch eine Kollektion an Produktmustern und Exponaten auf einer ansprechenden Präsentationsfläche das vorhandene Know-how zu den applikationsreifen Technologien widerspiegelt. In enger Kooperation mit den Unternehmen werden Produktmuster entwickelt und optimiert bis zur Marktreife. Ergänzend dazu wird ein Weiterbildungsangebot für die Wirtschaft aufgebaut und in zielgerichteten Seminaren mit potentiellen Interessenten werden Anwendungsmöglichkeiten der neuen Werkstoffklassen vermittelt.

Ansprechpartner:


Dr.-Ing. Uta Kühn
Abteilungsleiterin Metallische Gläser und Komposite
Tel.: +49 351 4659 402
Fax: +49 351 4659 452
E-Mail: u.kuehn(at)ifw-dresden.de

Website IFW

Leibniz-Applikationslabor Nanotechnologie (INM)

Das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) erforscht maßgeschneiderte mikro- und nanostrukturierte Materialien und Oberflächen, zum Beispiel für verbesserte Energieeffizienz, gedruckte Elektronik, medizinische Oberflächen, Anwendungen in der Optik und in der Öl- und Konsumgüterindustrie.

Das InnovationsZentrum INM soll Industrieunternehmen Zugang zu den Ergebnissen, Kompetenzen und Möglichkeiten des INM eröffnen.  Es passt dazu die am INM gegebenen Technologieplattformen an die individuellen Anforderungen der Industrie an, klärt den Rahmen der Kooperationen und führt diese – gegebenenfalls in Kooperation mit weiteren Partnern am INM - durch.

Das InnovationsZentrum INM besitzt Personal, Räume und Ausstattung zur Maßstabsvergrößerung, Prozess- und Anlagenentwicklung sowie zur Qualitätssicherung. Im Technikum des InnovationsZentrums INM können Materialien und Prozesse entwickelt und skaliert und Unternehmen von der Labor- bis in die Pilotphase begleitet werden. Das InnovationsZentrum INM bietet ferner chemische Prozesstechnik, Polymerverarbeitung, Partikelsynthese, Strukturierungs-, Beschichtungs- und andere Produktionsverfahren. Es hat Kompetenzen in Produktionsprozessen und kann Materialien entwickeln, die mit ihnen kompatibel sind. Dabei arbeiten Materialwissenschaftler und Verfahrenstechniker eng zusammen. So entstehen neue Materialien, die Prozesskosten verringern und die Produktqualität erhöhen.

Das InnovationsZentrum INM kann darüber hinaus in Kooperation mit weiteren Gruppen am INM eine Reihe moderner Analyseverfahren zur Untersuchung von Material- und Prozesseigenschaften anbieten.

Ansprechpartner:


Dr. Peter W. de Oliveira
Leiter InnovationsZentrum INM
Tel.: +49 (0)681-9300-148
Fax.: +49 (0)681-9300-223
E-Mail: peter.oliveira@leibniz-inm.de

Dr. Tobias Kraus
Stv. Leiter InnovationsZentrum INM
Tel.: +49 (0) 681-3900-389
Fax.: +49 (0) 681-9300-223
E-Mail: tobias.kraus@leibniz-inm.de

Website

Leibniz-Applikationslabor für Oberflächentechnik (INP)

Das Applikationslabor für Oberflächentechnik ist am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie in Greifswald (INP) angesiedelt. Mit seinem Industrieservice bietet das Applikationslabor Lösungen für kundenspezifische Problemstellungen. Hierzu steht ein breites Spektrum von Niederdruck- und Normaldruck-Plasmaverfahren zur Verfügung. Aus dem Applikationslabor sind bereits Produkte mit Industriestandard hervorgegangen, die über unsere Ausgründungen neoplas GmbH (www.neoplas.eu) und neoplas tools GmbH (www.neoplas-tools.eu) vertrieben werden (kinpen für Plasmabehandlungen unter Normaldruck, SurfActive One als Einsteigermodell für Vakuumverfahren).

Im Forschungsbereich "Oberflächen und Materialien" werden die Institutskompetenzen zur Plasmaoberflächenbehandlung zusammengefasst und im Applikationslabor für Oberflächenbehandlung gebündelt angeboten. Niedertemperaturplasmen können Oberflächen auf verschiedene Weise verändern: Reinigen, Ätzen, Vernetzen, Aktivieren, Funktionalisieren und Beschichten. Hierfür werden sowohl kommerziell erhältliche und industrietaugliche Plasmaquellen und -reaktoren eingesetzt als auch neuartige und vor allem problemangepasste Plasmaquellen entwickelt. Eine umfangreiche oberflächenanalytische und plasmadiagnostische Ausrüstung gewährleistet eine eingehende Untersuchung und Bewertung der Verfahren und Behandlungsergebnisse. Die Entwicklung von Plasmaverfahren zur Erzeugung maßgeschneiderter Oberflächeneigenschaften steht im Mittelpunkt. Erfahrungen bestehen u. a. bei der Aminofunktionalisierung für Diagnostiksysteme in der Biomedizintechnik und für Implantate.

Ansprechpartner:

Dr. Rüdiger Foest
Forschungsschwerpunktleiter Oberflächen
Tel.: (03834) 554 3835
Fax: (03834) 554 301
foest(at)inp-greifswald.de

Website des INP 

Leibniz-Applikationszentrum am IOM Leipzig

Das Applikationszentrum ist eine Technologieplattform und dient als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Das Ziel ist, Forschungs-u. Entwicklungsergebnisse effizient, strukturiert und nachhaltig in die regionale und überregionale Wirtschaft zu transferieren und vor allem am IOM entwickelte strahlenbasierte Hochtechnologien nutzbar zu machen. Dazu ist das Applikationszentrum mit diversen Hightech-Anlagen ausgestattet, wie einer Beschichtungsanlage für die Rolle-zu-Rolle Herstellung von polymerbasierten Mehrfachschicht-Systemen sowie einem Niederenergie-Elektronenbeschleuniger zur Membran-modifizierung sowie Anlagen zur Plasma-und Ionenstrahlbearbeitung bzw. zum ionenstrahlgestützten Ätzen optischer Komponenten. Bereits integrierte Bestandteile des Applikationszentrums sind zudem das ehemalige Leibniz-Applikationslabor Ultrapräzisions-Oberflächenbearbeitung mit atomaren Teilchenstrahlen sowie das Hertz-Applikationslabor des Leibniz-Instituts für Oberflächenmodifizierung, mit einem leistungsfähigen 10-MeV-Elektronenbeschleuniger für Grundlagenforschung und Applikationen im Bereich der Strahlenchemie, -biologie und -medizin sowie im Bereich der Materialforschung durch Elektronen-strahlen.
Die Anwendung modernster Strahlverfahren zur Modifizierung von Oberflächen und dünnen Schichten, gestatten die Entwicklung neuer Verfahrenstechnologien unter industrierelevanten Bedingungen. Gleichzeitig stellt das IOM seine Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur für die Bearbeitung von wissenschaftlichen und technologischen Fragestellungen aus der Industrie zur Verfügung und ermöglicht damit einen stärkeren Zugang zu ingenieurtechnischem Know-how sowie modernster Geräteausstattung auch für kleinere Unternehmen.

Ansprechpartner:

Frau Yvonne Bohne
Tel.: +49 341 235 3175
Fax: +49 341 235 2313
Email: yvonne.bohne(at)iom-leipzig.de

Website des IOM

Leibniz-Applikationslabor „Hertz-Applikationslabor“ am IOM Leipzig

Das Leibniz-Applikationslabor „Hertz-Applikationslabor“ des Leibniz-Instituts für Oberflächenmodifizierung e.V. (IOM) in Leipzig wird zukünftig in das derzeit im Bau befindliche Leibniz-Applikationszentrum des IOM integriert. Der für das Applikationslabor neu installierte leistungsfähige 10-MeV-Elektronenbeschleuniger wurde im Juni dieses Jahr eingeweiht.

Das Hertz-Applikationslabor ist damit ein exzellentes und international sichtbares Forschungslabor für Grundlagenforschung und Applikationen im Bereich der Strahlenchemie, -biologie und -medizin sowie im Bereich der Materialforschung durch Elektronenstrahlen. Im Hertz-Applikationslabor können Unternehmen gemeinsam mit Leibniz-Forschern Technologien erproben und neue Anwendungen entwickeln. Dafür stehen moderne Geräte, Labore und die Fachkompetenz des Institutes bereit, um innovative Ideen gemeinsam zur Marktreife zu bringen.

Ansprechpartner:

Dr. Wolfgang Knolle
Tel.: +49 341 235 3607
Fax: +49 341 235 2313
E-Mail: wolfgang.knolle(at)iom-leipzig.de

Website des IOM

Leibniz-Applikationslabor Multifunktionelle Polymerwerkstoffe (IPF)

Das Applikationslabor Multifunktionelle Polymerwerkstoffe ist am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) angesiedelt. Ein Schwerpunkt des Institutes ist die Entwicklung von polymeren Funktionsmaterialien und Polymerwerkstoffen mit neuartigem Eigenschaftsprofil durch die Kombination der Materialentwicklung mit innovativen und nachhaltigen Herstellungs- und Verarbeitungstechnologien.

Die Entwicklung neuer polymerer Funktionswerkstoffe für spezielle Einsatzzwecke basiert heute vorwiegend auf bereits etablierten Polymeren und deren Kombination mit organischen und anorganischen Komponenten. In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren wird Materialdesign, Werkstoffherstellung und -verarbeitung als integrative Einheit aufgefasst.

Mit dem Leibniz-Applikationslabor „Multifunktionelle Polymerwerkstoffe“ will das IPF Erkenntnisse aus seiner angewandten Grundlagenforschung zu den Themen "Elastomerwerkstoffe", "Elektroneninduzierte reaktive Aufbereitung", "Glasfaser-Spinnanlagen und Grenzschichtdesign" sowie "Variabelaxiale Faserverbundbauweisen" schneller und leichter für industrielle Anwendungen nutzbar machen.

Ansprechpartner

Prof.-Ing. Udo Wagenknecht
Tel.: +49 351 4658 361
Fax: + 49 351 4658 362
E-Mail: wagenknt(at)ipfdd.de

Website

Leibniz-Applikationslabor 3D-Druck Additive Fertigungsverfahren (IPF)

Das Applikationslabor 3D-Druck Additive Fertigungsverfahren wurde 2017 im Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) eingerichtet.
Das Leibniz-Applikationslabor  „3D-Druck Additive Fertigungsverfahren“ bietet neben der kundenspezifischen Entwicklungen von Materialbibliotheken und der Fertigung 3D-gedruckter Polymerstrukturen auf Basis unterschiedlicher Druckverfahren mit Druckgrößen ab 10,4 µm auch die Entwicklung benutzerspezifische Resine für die wissenschaftliche und industrielle Anwendung. Zudem ist die Anpassung der 3D-inkjet-Technologie auf biomedizinische Anwendungen (Hydrogel Scaffolds) möglich.

Ansprechpartner:

Stereolithografie
Dr. Julian Thiele
Tel.: + 49 351 4658-271
E-Mail:  thiele(at)ipfdd.de

Fused Deposition Modeling – FDM
Dr. Jürgen Nagel
+ 49 351 4658-399
E-Mail: nagel(at)ipfdd.de

Inkjet-Verfahren
Dr. Ralf Zimmermann
+49 351 4658-258
E-Mail: zimmermn(at)ipfdd.de

Website Applikationslabor 3D-Druck
www.ipfdd.de/3ddruck

BLiX - Berlin Laboratory for innovative X-ray technologies (MBI)

BLiX (Berlin Laboratory for Innovative X-ray Technologies) wurde im Verbund vom Max-Born-Institut für nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) mit der FU-Berlin und der TU Berlin sowie Verbänden und Unternehmen konzipiert. Angesiedelt ist das BLiX als Innovative Lab der TU Berlin am Stiftungslehrstuhl für Analytische Röntgenphysik.

Zusammen mit seinen Partnern bietet BLiX eine breite Palette moderner und neuartiger Methoden und Geräte der Röntgenspektroskopie und der Bildgebung mit Röntgenstrahlung an. Das Labor unterhält nicht nur enge Kontakte zu universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, sondern auch zu den Unternehmen der Branche. Als Applikationslabor, das an einer technischen Universität angesiedelt ist, stellt das BLiX außerdem einen idealen Ort für die Ausbildung in einem Bereich dar, in dem wissenschaftliche Forschung und marktorientierte Entwicklung aufeinander treffen.

Ansprechpartner:


Dr. Wolfgang Malzer
Tel.: +49 30 314 25108
Fax: +49 30 314 23108
E-Mail: wolfgang.malzer(at)tu-berlin.de

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Naturkunde 365/24 – multimediales Applikationslabor des Berliner Naturkundemuseums

Geplant ist die Einrichtung eines multimedialen Applikationslabors, bestehend aus drei Komponenten, die in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen erprobt und entwickelt werden. Ein nutzerorientiertes Rechercheportal mit integriertem Medienrepositorium macht die umfangreiche Sammlung digitaler Inhalte des MfN zugänglich und effektiv durchsuchbar.

Aus dem Medienbestand des Museums werden mediale Inhalts- und Themenblöcke zusammengestellt und exemplarisch für die Unternehmen aufbereitet.

Das ProduktTestLab bildet die physische Komponente des Applikationslabors und dient als begehbare Begegnungsstätte von KMU, Wissenschaft und Museumsbesucherinnen und Museumsbesuchern. Es stellt die nötige technische Ausstattung bereit, um die von KMU entwickelten Prototypen, Produkten und Dienstleistungen mit dem Museumspublikum oder mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des MfN zu testen und zu optimieren. Möglichkeiten der Nachnutzbarkeit und Integration in die hauseigene Infrastruktur werden evaluiert. Darüber hinaus wird es weiterführende Angebote wie Co-Working Spaces, Informationsveranstaltungen und Workshops für KMU geben.

Ansprechpartnerin:

Jessica Hübner
Museum für Naturkunde
Tel.: +49 (0)30 2093 70398
jessica.huebner(at)mfn-berlin.de

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