Durch internationale Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern in und aus sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländern, im Zusammenspiel mit Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit sowie über ihre Auslandsniederlassungen und Forschungsstationen betreiben Leibniz-Institute Capacity Building und Science Diplomacy.

Mit ihren Partnereinrichtungen vor Ort können sie im Rahmen von Forschungskooperationen zur Verbesserung von wissenschaftlicher Ausbildung und Forschung und zur Lösung drängender globaler Herausforderungen beitragen. Damit knüpfen und verstetigen sie internationale Netzwerke, die in die jeweiligen Gesellschaften hinein wirken.

Mit der Ausbildung internationaler Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus Ländern des globalen Südens mit Politikberatung und Wissenschafts- und Technologietransfer vollbringt die Leibniz-Gemeinschaft erhebliche Aufbauleistungen. Zahlreiche Leibniz-Einrichtungen haben zudem einen Schwerpunkt in der Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern aus Schwellen- und Entwicklungsländern — etwa in der Biodiversitätsforschung, der sozio-ökologischen Nachhaltigkeitsforschung, der Infektionsforschung, der Agrarforschung oder im Bereich der historischen Institute und der Forschungsmuseen.