© Deutsches Primatenzentrum GmbH

Kontakt

Miguel Haubrich Seco | Dr. Almuth Wietholtz-Eisert
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
Tel.: 030 / 20 60 49 - 37/ - 63

Forschungsstationen im Ausland

Arctic Lidar Observatory for Middle Atmosphere Research (ALOMAR), Norwegen

Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik an der Universität Rostock, Kühlungsborn

Das Arctic Lidar Observatory for Middle Atmosphere Research (ALOMAR) wird auf der nordnorwegischen Insel Andøya in Zusammenarbeit des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik und des Service d'aéronomi du Centre National de la Recherche Scientifique in Guyancourt (Frankreich) betrieben. Mit all seinen Instrumenten ist das ALOMAR ist ein voll ausgestattetes Atmosphärenlabor in der Arktis.

Zur Website der Forschungsstation


Centre de Recherche de Primatologie Simenti (CRP), Senegal

Deutsches Primatenzentrum - Leibniz-Institut für Primatenforschung, Göttingen

Das Centre de Recherche de Primatologie Simenti ist eine Feldstation im Nationalpark Niokolo Koba, der Heimat von 300 Guinea Pavianen. Um die Charakteristika des kommunikativen Verhaltens der Paviane zu identifizieren, werden ihre soziale Organisation, das Paarungsverhalten und ihre sozialen Beziehungen erforscht.

Zur Website der Forschungsstation


Estación Biológica Quebrada Blanco (EBQB), Peru

Deutsches Primatenzentrum - Leibniz-Institut für Primatenforschung, Göttingen

Seit 1984 liegt die Estación Biológica Quebrada Blanco im Regenwald des nordöstlichen Perus. In diesem Gebiet leben 12 unterschiedliche Primatenarten, unter ihnen auch der Tamarin, deren Verhalten und Lebensweise in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden.

Zur Website der Forschungsstation


Estación ecológica Chiquitos, Bolivien

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main

Zur Estación ecológica Chiquitos reisen seit 2009 Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, um im östlichen Tiefland Boliviens zu forschen. Ihren Aufenthalten in der Chiquitania genannten Region sind bereits viele Publikationen entsprungen, etwa über die heimische Froschgemeinschaft.

Zur Website der Forschungsstation


Field Research Station in Hadibu, Jemen

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main

Die Field Research Station in Hadibu auf der zum Jemen gehörenden Insel Sokotra wird vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum der Senckenberg Gesellschaft betrieben. Sie bietet eine Basis, von der aus die Korallenriffe vor der Insel erforscht und Umweltstudien im Auftrag jemenitischer Ministerien durchgeführt werden.

Zur Website der Forschungsstation


Forschungsstation Belém / Bragança, Brasilien

Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung, Bremen

Das ZMT unterhält in Belém und Bragança im Nordosten Brasiliens eine Feldstation gemeinsam mit der Bundesuniversität von Pará. Sie entstand im Rahmen eines zehnjährigen Programms zur Erforschung der Dynamik und möglicher Managementansätze eines der größten Mangrovengebiete weltweit und wird auch weiterhin als Basis für mangrovenökologische Arbeiten genutzt.


Forschungsstation Purwokerto, Indonesien

Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung, Bremen

Auf der Forschungsstation Purwokerto auf der indonesischen Insel Java untersucht das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie unter anderem den Einfluss von Meeresverschmutzung auf das Leben der Küstenbewohner. Neben naturwissenschaftlichen stellt es also auch soziale und wirtschaftliche Aspekte ins Zentrum seiner Forschung.

Zur Website der Forschungsstation


Höhenobservatorium Chacaltaya, Bolivien

Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, Leipzig

Das Höhenobservatorium Chacaltaya in den Anden Boliviens ist die höchstgelegene atmosphärische Messstation der Welt. 5240 Meter über dem Meeresspiegel misst das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in der mittleren Troposphäre klimarelevante Eigenschaften von Aerosolpartikeln. So sollen Daten über die Luftverschmutzung und ihre klimatischen Auswirkungen für die Region gewonnen werden.

Zur Website der Forschungsstation


Kirindy-Station, Madagaskar

Deutsches Primatenzentrum - Leibniz-Institut für Primatenforschung, Göttingen

An der Kirindy-Feldstation im Westen Madagaskars erforscht das Deutsche Primatenzentrum seit 1993 Verhalten, Ökologie und Demografie der im Kirindy-Wald lebenden Lemuren. Die langfristige Präsenz hilft zugleich, das von Rodung bedrohte Waldgebiet zu schützen.

Zur Website der Forschungsstation


Kumasi Centre for Collaborative Research in Tropical Medicine, Ghana

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg

Das Kumasi Centre for Collaborative Research in Tropical Medicine ist ein biomedizinisches Forschungszentrum im Regenwald Ghanas. Gemeinsam mit ghanaischen Forschern sucht das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin hier nach Wegen, Tropenkrankheiten wie Malaria, Tuberkulose und Buruli-Ulkus unter Kontrolle zu bringen.

Zur Website der Forschungsstation


Low Frequency Array (LOFAR) – Observatory, Niederlande

Leibniz-Institut für Astrophysik, Potsdam

LOFAR ist ein neuartiges Radio-Interferometer im Frequenzbereich von 30 MHz - 240 MHz. Es wurde von ASTRON in den Niederlanden entwickelt. Mit seiner hohen Sensitivität und Flexibilität ist LOFAR ein geeignetes Instrument für eine Vielzahl von wissenschaftlichen Themen, vom frühen Universum bis zum erdnahen Weltraum.

Zur Website der Forschungsstation


Mount Graham International Observatory, USA

Leibniz-Institut für Astrophysik, Potsdam (in Kooperation)

Auf dem Mount Graham in Arizona betreibt das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam in einer internationalen Kooperation das Large Binocular Telescope (LBT). Forscher verwenden dieses Teleskop in neuartigem Design, bei dem mit zwei runden Spiegeln das Licht des Universums simultan aufgefangen wird. Das LBT ist eine einzigartige Einrichtung, insbesondere dadurch, dass es eine etwa zehnfach höhere Bildauflösung erreichen wird als das Hubble Weltraumteleskop.

Zur Website der Forschungsstation


Observatorio del Teide, Spanien

Leibniz-Institut für Astrophysik, Potsdam; Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik, Freiburg

Im Observatorium auf der kanarischen Insel Teneriffa steht die Erforschung der Sonne im Fokus. Die astronomischen Bedingungen sind ideal, um Teleskope gen Himmel zu richten. Auf 2.390 Metern über dem Meeresspiegel widmen sich Forscher aus dem Leibniz-Institut für Astrophysik, dem Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik und dem Max-Plank-Institut für Sonnensystemforschung der Solarforschung, etwa dem Zodiakallicht - Staubpartikel, die durch eine besondere Sonnenkonstellation als Lichtkegel erscheinen. Das AIP betreibt das robotergesteuerte Teleskop STELLA.

Zur Website der Forschungsstation


Phu Khieo Wildlife Sanctuary (PKWS), Thailand

Deutsches Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung, Göttingen

Die Forschungsstation liegt im Zentrum des gleichnamigen Schutzgebietes in Thung Ka Mung. Julia Ostner und Oliver Schülke leiten hier die Forschungsgruppe „Soziale Evolution der Primaten“. In enger Zusammenarbeit mit Partnern von der Kasetsart University, Bangkok und vom Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP) nutzt die Forschungsgruppe einen integrativen, sozioökologischen Ansatz, um die Zweck- und Wirkursachen von sozialen Beziehungen in und zwischen Primatengruppen zu beleuchten.

Zur Website der Forschungsstation