Exzellente Forschung

Das Bild zeigt eine bunte Cartoon-Zeichnung.

Fünf Leibniz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler erhalten einen ERC Starting Grant des Europäischen Forschungsrates.

04.09.2019 · Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften · Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik · Leibniz-Institut für Astrophysik · Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden · Leibniz-Institut für Kristallzüchtung · Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden · HP-Topnews · Menschen · Projekte

Fünf Leibniz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler werden für ihre Projektvorhaben vom Europäischen Forschungsrat (ERC)  über einen Zeitraum von fünf Jahren mit jeweils 1,5 Millionen Euro gefördert.

Jedes Jahr vergibt der Europäische Forschungsrat Starting Grants an exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die zwischen zwei und sieben Jahren nach ihrer Promotion eine unabhängige Karriere starten und eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen wollen. Im Jahr 2019 wurden 408 Grants vergeben, 73 davon nach Deutschland. Die Förderung ist Teil des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020.

Grantees aus Leibniz-Instituten

Kaspars Dadzis widmet sich in seinem Projekt "NEMOCRYS – Next Generation Multiphysical Models for Crystal Growth Processes" am Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ) in Berlin der Entwicklung einer neuen experimentellen Plattform – dem MultiValidator – , die eine einzigartige Kristallzüchtungsanlage für Modellmaterialien beinhaltet.

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Chervin Laporte will in seinem Projekt "VIA LACETA – Numerical Simulations of the Milky Way’s Accretion History" am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) die Entstehungsgeschichte der Milchstraße rekonstruieren und Vorhersagen für bevorstehende Missionen treffen. Dazu untersucht er, welche Ereignisse die Bildung und Entwicklung der Galaxie beeinflusst haben und wie sie sich langfristig auswirken.

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Mariana Medina Sánchez will mit ihrem Projekt "Micro-GIFT – Microrobotic Gamete/Zygote IntraFallopian Transfer" am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) eine Arbeitsgruppe aufbauen, die multifunktionale freibewegliche Mikroroboter zur künstlichen Befruchtung entwickelt und in die klinische Anwendung bringt. 

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Tim Schröder vom Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) in Berlin erforscht in seinem Projekt "QUERP – Quantum Repeater Architectures Based on Quantum Memories and Photonic Encoding" die nächste Generation schneller, sicherer und zukunftskompatibler Kommunikation an der Schnittstelle von integrierter Quantenoptik und -kommunikation sowie neuen Materialsystemen – auf dem Weg zum Quanteninternet.

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Julian Thiele entwickelt in seinem Projekt "3DPartForm – 3D-printing of PARTiculate FORMulations utilizing polymer microparticle-based voxels" am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) einen neuartigen Ansatz in der additiven Fertigung, der den komplexen Anforderungen an Polymermaterialien in Sensorik, Informationsverarbeitung, Robotik und bioinspirierten Strukturen gerecht werden soll.

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