Schader-Preis 2020

Die Ökonomin Dorothea Kübler wird für ihre wegweisende Forschung und ihren Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme mit dem Schader-Preis ausgezeichnet.

07.01.2020 · Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften · Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung · News · Menschen

Dorothea Kübler, Direktorin der Abteilung Verhalten auf Märkten am WZB, wird mit dem Schader-Preis 2020 der Schader-Stiftung ausgezeichnet. Die Ökonomin habe mit ihren wegweisenden wissenschaftlichen Arbeiten wesentlich zur Etablierung der Verhaltensökonomie als Gesellschaftswissenschaft beigetragen, heißt es in der Begründung der Jury. Der mit 15.000 Euro dotierte Schader-Preis würdigt Gesellschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die durch ihre Forschung und ihr öffentliches Wirken einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten.

„Dorothea Kübler hat sich mit ihren anspruchsvollen experimentellen Arbeiten stets an Alltagsfragen orientiert. Daher erreichte sie eine hohe Aufmerksamkeit in den Medien und konnte den gesellschaftswissenschaftlichen Wert ökonomischer und experimenteller Forschung in der Öffentlichkeit deutlich machen“, begründet die Hamburger Politikwissenschaftlerin Christine Landfried, Sprecherin des Senats der Schader-Stiftung, die Entscheidung für die diesjährige Preisträgerin.

„Über ihre Medienwirksamkeit hinaus ist es Dorothea Kübler gelungen, mit ihren wissenschaftlich begründeten Problemlösungen praktische gesellschaftliche Verbesserungen zu erzielen. So hat sie in Kooperation mit der Stiftung für Hochschulzulassung an der Verbesserung des Vergabeverfahrens von Studienplätzen gearbeitet. Das neue Verfahren erlaubt es, besser als bisher die Präferenzen von Hochschulen und Bewerberinnen und Bewerbern zu berücksichtigen. Dorothea Kübler verwirklicht daher auf vorbildliche und kreative Weise den Dialog zwischen Spitzenforschung und Praxisorientierung“, so Landfried weiter. 

Der Schader-Preis wird im Mai 2020 in Darmstadt überreicht.

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