Weltweit digital lernen

Der Global Learning Council übergibt Bundesforschungsministerin Johanna Wanka den „Berlin Consensus“ — einen Vorschlag zur globalen Nutzung und Verbreitung digitaler Lernkonzepte.

30.06.2017 · Menschen · HP-Topnews

Foto: Leibniz-Gemeinschaft/Matthias Heyde

Der Vorsitzende des Global Learning Councils (GLC), Subra Suresh, und Leibniz-Präsident Matthias Kleiner, haben Bundesforschungsministerin Johanna Wanka mit dem „Berlin Consensus“ einen gemeinsamen Vorschlag zur globalen Nutzung und Verbreitung digitaler Lernkonzepte übergeben.

Der „Berlin Consensus“ diskutiert erfolgversprechende Digitalisierungsstrategien, pädagogische Lehrkonzepte, Geschäftsmodelle sowie Zugänglichkeit, Skalierbarkeit und Qualität digitalen Lernens. Das Papier soll Denkanstöße für die Politik und die Grundlage für weitere Diskussionen des GLC liefern.

Darüber hinaus haben die Mitglieder des Global Learning Councils am 29. Juni den Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Matthias Kleiner, zu ihrem neuen Vorsitzenden ernannt. Kleiner folgt auf Subra Suresh, den Präsidenten der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA). Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, so Matthias Kleiner anlässlich der Amtsübergabe. „Bildung ist ohne internationale Perspektive nicht denkbar. Mir liegt es besonders am Herzen, die Arbeit des GLC auf dem afrikanischen Kontinent zu stärken und Mitglieder aus dieser Region zu gewinnen.“ Der scheidende Amtsinhaber Subra Suresh betonte: „In den drei Jahren seines Bestehens ist der GLC zu einem Gremium geworden, das die Diskussion zum technologiegestützten Lernen in globaler Perspektive prägt. Ich freue mich, dass sich diese Entwicklung unter der Leitung von Matthias Kleiner fortsetzen wird, dessen Erfahrung und Überblick den GLC noch weiter voranbringen werden.“

Der GLC verbindet Führungskräfte aus Wissenschaft, Wirtschaft und kommerzielle Bildungsanbieter mit dem Ziel, Standards, Richtlinien und Verfahrensweisen für eine Digitalisierung der Bildung zu entwickeln. Er unterstützt die Kooperation zwischen den beteiligten Stakeholdern und fördert Erfolgsmodelle technologiegestützten Lernens. Die zwölf Mitglieder des GLC stammen aus Unternehmen, Stiftungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten.

Vom 28. bis 30. Juni war die Leibniz-Gemeinschaft Gastgeber des diesjährigen Gipfeltreffens des GLC in Berlin. Dabei präsentierte der GLC mit dem „Berlin Consensus“ einen gemeinsamen Vorschlag zur globalen Nutzung und Verbreitung digitaler Lernkonzepte, der die Grundlage für die weiteren Diskussionen des Gremiums bildet. „Wir müssen Bildung im digitalen Zeitalter umfassend betrachten – global und entlang der gesamten Bildungskette“, sagt Friedrich Hesse, einer der Leitautoren des „Berlin Consensus“ und Sprecher des Leibniz-Forschungsverbunds „Bildungspotenziale“. „Die Möglichkeiten der digitalen Bildung gehen deutlich darüber hinaus, einfach nur analoge Angebote besser zu machen“, so Friedrich Hesse. Der „Berlin Consensus“ steht im Wortlaut online zur Verfügung unter www.leibniz-gemeinschaft.de/glcberlin17

Weitere Informationen zum GLC und zum GLC Summit online unter:

www.leibniz-gemeinschaft.de/glcberlin17

www.globallearningcouncil.org/

Ein Pressefoto der Consensus-Übergabe steht online zur Verfügung unter

www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/presse/pressebilder/

Kontakt

Mirjam Kaplow
Leibniz-Gemeinschaft
Tel.: 030 / 20 60 49 – 42
Mobil: 0172 / 843 35 49
kaplow(at)leibniz-gemeinschaft.de

Christoph Herbort-von Loeper
Leibniz-Gemeinschaft
Tel.: 030 / 20 60 49 – 48
Mobil: 0174 / 310 81 74
herbort(at)leibniz-gemeinschaft.de