Die Welt in acht Museen per Handy-Spiel erkunden

Leibniz-Forschungsmuseen präsentieren gemeinsame App twiddle – the museum riddle

20.06.2022 · Pressemeldung · Leibniz-Gemeinschaft

Ab dem 21. Juni 2022 können Besucherinnen und Besucher die acht Leibniz-Forschungsmuseen in Berlin, Bochum, Bonn, Bremerhaven, Frankfurt am Main, Nürnberg, Mainz und München mit twiddle – the museum riddle entdecken. Die kostenlose Spiel-App ist für Android-Smartphones und iPhones verfügbar.

Die App twiddle lädt Jugendliche und junge Erwachsene ein, die Museen in einer interaktiven Entdeckungstour neu zu erkunden. Vor Ort gilt es, Aufgaben („Quests“) zu vorhandenen Objekten zu lösen. So zum Beispiel die Frage, was ein altes Schiffswrack mit einem Datenklau zu tun hat, oder welche interessanten Informationen zu einem Dinosaurierskelett in der Forschung entdeckt wurden? Das Spiel wird jeweils vor Ort in einem der acht Leibniz-Forschungsmuseen gespielt. Mittels verschiedener Quests werden – natürlich virtuell - Objekte dieses Museums eingesammelt. Für das erfolgreiche Lösen der Aufgaben gilt es aber auch, Objekte aus den anderen Museen zu integrieren. So erhalten die Besucherinnen und Besucher eines Museums zusätzlich noch einen Blick in die Ausstellungen und auf die Objekte der übrigen Leibniz-Forschungsmuseen. 

twiddle ist ab sofort kostenfrei in folgenden App Stores verfügbar:

Android App Store
Apple App Store

twiddle kann darüber hinaus auch von außerhalb der Museen gestartet werden: Ein „Homequest“ ermöglicht es, das Spiel kennenzulernen, erste Quests zu lösen und die Mechaniken auszuprobieren. Für das vollständige Abenteuer geht es dann in eins der acht Forschungsmuseen.  

Das Spiel baut auf den Ausstellungen der acht Museen auf und bietet dort eine langfristige Erweiterung des Vermittlungsangebots. Es ist eine Aktivität des „Kompetenzzentrums Bildung im Museum“, in dessen Rahmen Mitarbeitende aus den Bereichen Bildung und Vermittlung der Museen sowie dem Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen und dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel zudem eine Begleitforschung integriert haben. Zusätzlich zu einem Fragenbogen am Ende des Spiels wird zu Forschungszwecken anonym und datenschutzkonform das Spielverhalten nachverfolgt. Die Leibniz-Forschungsmuseen wollen anhand dieser Auswertungen die Bedürfnisse und das Nutzungsverhalten der Besuchenden erforschen. Mit Unterstützung des Aktionsplans Leibniz-Forschungsmuseen wurde so ein neuartiges Vermittlungsformat über alle acht Museen hinweg unter der inhaltlichen Überschrift „Eine Welt in Bewegung“ umgesetzt. 

Weitere Informationen und Kontakt

Weitere Informationen sowie ein kurzer Teaser mit Eindrücken aus dem Spiel finden sich auf der Website der Leibniz-Forschungsmuseen.

Pressebilder sind im Pressebereich der Leibniz-Website zu finden.

Für Fragen, weiterführende Informationen, Bildmaterial, O-Töne und Gespräche stehen folgende Ansprechpersonen aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der acht Leibniz-Forschungsmuseen sowie der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft gerne zur Verfügung: 

Deutsches Bergbau-Museum Bochum ‑ Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen
Wiebke Büsch
T 0234 / 5877-141
wiebke.buesch(at)bergbaumuseum.de 

Deutsches Museum, München
Gerrit Faust
T 089 / 21 79 281
presse@deutsches-museum.de 

Deutsches Schifffahrtsmuseum ‑ Leibniz-Institut für Maritime Geschichte, Bremerhaven
Thomas Joppig
T 0471 / 482 07 832
presse@dsm.museum 

Germanisches Nationalmuseum ‑ Leibniz-Forschungsmuseum für Kulturgeschichte, Nürnberg
Dr. Sonja Mißfeldt
T 0911 / 1331-103
presse@gnm.de 

Museum für Naturkunde ‑ Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, Berlin
Dr. Gesine Steiner
T 030 / 889 140-8917
gesine.steiner@mfn.berlin 

Römisch-Germanisches Zentralmuseum ‑ Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, Mainz
Annette Boegl
T 06131 / 9124-134
annette.boegl@rgzm.de 

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main
Dr. Sören Dürr
T 069 / 7542 1580
pressestelle(at)senckenberg.de 

Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn
Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels
Sabine Heine
T 0228 / 9122–215
s.heine(at)leibniz-lib.de 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Aktionsplan Leibniz-Forschungsmuseen
Elisabeth Habisch
T 030 / 20 60 49 – 692
M 0173 39 34 537
habisch(at)leibniz-gemeinschaft.de 

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft
Christoph Herbort-von Loeper
T 030 / 20 60 49 – 48
M 0174 / 310 81 74
herbort(at)leibniz-gemeinschaft.de 

Acht Leibniz-Forschungsmuseen – ein Aktionsplan

Die Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft sind Forschungseinrichtungen zur Erdgeschichte und Artenvielfalt, zur Kultur- und Technikgeschichte mit einem klaren gesellschaftlichen Auftrag. Sie ermöglichen lebendige Teilhabe an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den zentralen Fragen unserer Gegenwart und stärken auf diese Weise den Aufbau einer demokratischen Wissensgesellschaft. Im „Aktionsplan Leibniz-Forschungsmuseen“ entwickeln sie gemeinsam innovative Strategien, Aktionsräume und Programme. Aktivitäten finden dabei an den Museen und neuen Orten, analog und digital statt. Zudem arbeiten die Museen im Aktionsplan an Einzel- und Gemeinschaftsprojekten, in Kooperation mit externen Partnern sowie interdisziplinär und international. Das Ziel der Museen ist es, Austausch und Dialog über große globale Herausforderungen unserer Zeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern und breite Gesellschaftsschichten „barrierefrei“ anzusprechen. Bei gemeinsamen Aktivitäten erfolgt dies unter der Überschrift „Eine Welt in Bewegung“ zu den Themen Mobilität – Migration – Bewegung. Ermöglicht wird der Aktionsplan durch eine Sonderfinanzierung auf Beschluss des Bundestages vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Bundesländern, in denen die Forschungsmuseen ihren Sitz haben. 

  • Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen
  • Deutsches Museum, München
  • Deutsches Schifffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für Maritime Geschichte, Bremerhaven
  • Germanisches Nationalmuseum – Leibniz-Forschungsmuseum für Kulturgeschichte, Nürnberg
  • Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, Berlin
  • Römisch-Germanisches Zentralmuseum – Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, Mainz
  • Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main, Görlitz, Dresden
  • Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels, Bonn
Kontakt
Christoph Herbort-von Loeper
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
T 030 206049 471
herbort@leibniz-gemeinschaft.de