Wer entscheidet, was ich online sagen darf? Wie schlau sind unsere Nutztiere? Und was macht das Altern mit dem Stoffwechsel? Bei "Book a Scientist" beantworten Leibniz-Forschende Ihre Fragen zu Themen, die das alltägliche Leben berühren.

Wer nicht fragt, bleibt dumm – das wusste schon die Sesamstraße. Bei "Book a Scientist" haben Sie die einmalige Chance, sich 20 Minuten lang mit einer Expertin oder einem Experten der Leibniz-Gemeinschaft auszutauschen und alles zu fragen, was Sie schon immer zu Ihrem Lieblingsthema wissen wollten.

Wann?
18. August 2020
12:00 Uhr | 12:20 Uhr | 12:40 Uhr
16:00 Uhr | 16:20 Uhr | 16:40 Uhr

Wo?
Online

Nachdem Sie sich für ein Zeitfenster angemeldet haben, erhalten Sie eine Bestätigung sowie weitere Informationen zu Ihrem Treffen mit der Wissenschaft. Senden Sie uns dafür einfach eine E-Mail mit dem gewählten Thema und Ihrem präferierten Zeitfenster und buchen Sie sich so Ihr "Date" mit einem klugen Kopf. Wählen Sie aus mehr als 50 Themen der folgenden Bereiche aus:

Sprache, Bildung & Open Science

Umwelt, Mobilität & Energie

Literatur, Kultur & Geschichte

Medien, Internet & Journalismus

Mensch, Natur & Ökosysteme

Gehirn, Informationsverarbeitung & Resilienz

Wirtschaft, Arbeit & Technik

Gesundheit, Altern & Ernährung

Sprache, Bildung & Open Science

  1. Energiewende im Schulunterricht – Was müssen Lernende wissen?

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr

    Eine Energiewende in der Schule? Marcus Kubsch vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) stellt Ihnen neue Wege vor, das Energiekonzept zu unterrichten und erklärt, welchen Einfluss diese auf den Wissenstransfer haben.

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  2. Offene Wissenschaft: Warum ist Transparenz im Forschungsprozess so wichtig?

    Leider sind alle Termine bereits ausgebucht!

    Vielleicht haben Sie schon den Begriff "Replikationskrise" gehört. Dieser bezieht sich darauf, dass bei erneuter Durchführung einer Studie (z. B. durch ein anderes Forschungsteam) oft nicht die gleichen Ergebnisse gezeigt werden können. Das verringert das Vertrauen, das wir in diese Forschungsergebnisse haben. Abhilfe bieten "Open Science" Praktiken, bei denen beispielsweise Studienmaterialien geteilt werden oder geplante Studien-Details öffentlich dokumentiert werden – doch wie genau fördern diese Maßnahmen das Vertrauen in unsere Forschung? Darüber spricht mit Ihnen Lisa Spitzer vom Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID).

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  3. Kostenlose und offene Lernmaterialien – Wie Open Educational Resources das Lernen in der digitalen Welt erleichtern

    Leider sind alle Termine bereits ausgebucht!

    Die Corona-Krise und ihre Folgen stellen das Bildungssystem vor neue Herausforderungen – vor allem hinsichtlich der Digitalisierung. Freie Bildungsmaterialien sind eine Möglichkeit, diesen Herausforderungen zu begegnen. Die sogenannten Open Educational Resources sind kostenlos, frei verfügbar, an die Bedürfnisse von Lernenden anpassbar und können rechtssicher in digitalen Lernumgebungen eingesetzt werden. Sie eignen sich für Homeschooling, digitalen Unterricht und digitale Lehre. Sigrid Fahrer vom Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) zeigt Ihnen tolle Fundstellen für freie Bildungsmaterialien im Internet.

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  4. Erfolgreiches Lehren, erfolgreiches Lernen: Forschung im virtuellen Klassenzimmer

    12.20 Uhr

    Friederike Blume vom Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) möchte herausfinden, was dazu beiträgt, dass Schülerinnen und Schüler möglichst erfolgreich lernen. Liegt das vor allem an ihnen selbst? Oder an der Lehrkraft? Oder am Unterricht? Oder vielleicht an den Klassenkameradinnen und -kameraden? Antworten auf diese Fragen in normalen Klassenzimmern zu finden, könnte ganz schön schwierig werden. Deshalb nutzt sie virtuelle Klassenzimmer.

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  5. Sprachliche Ikonizität: Zeigt die Stimme die Bedeutung der Wörter an?

    Leider sind alle Termine bereits ausgebucht!

    Warum ist "ratzfatz" schnell? Warum sprechen wir zu Kindern mit hoher und zum Chef mit tiefer Stimme? Können sich Menschen verschiedener Muttersprachen verständigen? Aleksandra Ćwiek vom Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS) erforscht die Verbindung zwischen der sprachlichen Form und der Bedeutung, die Antworten auf diese und weitere Fragen liefert.

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  6. 7.000 Sprachen: Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten

    12.20 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Weltweit werden circa 7.000 verschiedene Sprachen gesprochen. Jede dieser Sprachen ist auf ihre Weise einzigartig. Aber einige Gemeinsamkeiten lassen sich doch feststellen, oder zumindest kommen einige Eigenschaften deutlich häufiger vor als andere. Zum Beispiel haben wahrscheinlich alle Sprachen der Welt Vokale und Konsonanten und in mindestens 90 Prozent der Sprachen steht das Subjekt vor dem Objekt im Satz und nicht andersherum. Welche anderen Eigenschaften haben die Sprachen der Welt gemeinsam? Und welche Erklärungen gibt es dafür? Das können Sie im Gespräch mit Frank Seifart vom Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS) erfahren.

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  7. Bad things we do with bad words (ENGLISH)

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    Words can be used in terrible ways. Mihaela Popa-Wyatt from Leibniz-Centre General Linguistics (ZAS) would like this to stop. To do so she tries to understand what exactly people are doing with these words. Specifically, she will look at a class of words called slurs (e.g. slurs based on sexuality, gender, race, nationality, etc) and will explain why some slurring words are more offensive than others. To do this she will learn with you about the idea of a speech act and see how slur words are used to create special speech acts that try to grab power from someone in a conversation. Also, she will show some recent examples of political speech that might work in a similar way.

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Umwelt, Mobilität & Energie

  1. Zum Bioregal gestupst: Chancen und Grenzen der Förderung individueller Nachhaltigkeit durch umweltfreundliche Defaults

    Leider sind alle Termine bereits ausgebucht!

    Der Klimaschutzplan der Bundesregierung sieht vor, bis 2030 die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 55 Prozent zu reduzieren. Wann hat eine Industrienation zuletzt eine solche Reduktion erreicht? Genau, noch nie! Gesucht sind also Maßnahmen, die es uns erleichtern, umweltfreundlich zu handeln. Wie wäre es, wenn man bei vielen Alltagsentscheidungen — für einen Stromvertrag, ein Glas Marmelade oder eine Fahrtroute — die umweltfreundliche Option nur bequem akzeptieren bräuchte? Darüber diskutiert mit Ihnen Oliver Taube vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi).

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  2. ÖPNV im Umbruch – Digitalisierung, Pandemien, Prekarität

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie meiden viele Menschen öffentliche Verkehrsmittel. Forscherinnen und Forscher sprechen von einer fundamentalen Krise und drängen angesichts des veränderten Mobilitätsverhaltens auf eine Reform des ÖPNV. Dabei spielen Digitalisierung, die Nachhaltigkeit neuer Dienstleistungsangebote, aber auch die Arbeitsbedingungen der in diesem Sektor Beschäftigten eine besondere Rolle. Wladimir Sgibnev und Tonio Weicker vom Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) freuen sich auf einen wechselseitigen Austausch.

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  3. Kampf gegen Windmühlen: Wie die Energiewende immer mehr zur gesellschaftlichen Herausforderung wird

    16.20 Uhr

    Die Energiewende stellt eine große Herausforderung dar. Am Beispiel der Windkraft zeigt sich, wie vielschichtig die Konflikte sind. Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob Vögel in Gefahr sind oder die Landschaft "verspargelt" wird, sondern immer öfter auch darum, wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wahrgenommen werden und welche Auswirkungen das hat. Vor welchen Herausforderungen stehen Kommunen? Welche Rolle spielen Bürgerinitiativen? Wie kann eine gerechte Lasten-Nutzen-Verteilung aussehen? Diskutieren Sie mit Eva Eichenauer vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) im persönlichen Gespräch Ihre Fragen zur Energiewende.

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  4. Mit Strom Wasser reinigen: Was kann die Energieforschung beitragen?

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    In Wasser können unterschiedlichste Stoffe wie Salze gelöst sein. Manchmal ist es von Interesse, sie herauszuholen, etwa zur Gewinnung von Trinkwasser. Die neuartige Methode von Volker Presser und seinem Team vom INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien verwendet hierfür Materialien und Prozesse aus der Energieforschung: Unter Strom stehende Elektroden entsalzen das Wasser und speichern gleichzeitig Energie. So verbinden die Forschenden Lösungen für zwei wesentliche Herausforderungen der Zukunft: Wasserreinigung und nachhaltige Energiegewinnung.

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  5. Häusernetz Deutschland: Welche Folgen hat Zersiedelung für die Umwelt?

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr

    Deutschland ist mit einem dichten Netz aus Gebäuden bedeckt. Für 99 Prozent des Gebäudebestandes gilt: Das nächste Haus steht maximal anderthalb Kilometer entfernt. Diese Informationen lassen sich aus verschiedenen Geodaten herausfiltern. Wie genau funktioniert das? Und was fangen wir mit diesem Wissen an? Nicht nur für die Umwelt, auch für die Menschen hat Zersiedelung negative Folgen. Wie kann es gelingen, Flächen besser zu schützen? Wie lässt sich der Widerspruch auflösen, dass wir vielerorts mehr Wohnungen bauen müssten, aber auch die Umwelt ausreichend Raum braucht? Darüber spricht mit Ihnen Martin Behnisch vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR).

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Literatur, Kultur & Geschichte

  1. Bombenschiffe - Bombenfische?

    16.00 Uhr | 16.40 Uhr

    Auf dem Grund der Nordsee ruhen zahlreiche Schiffswracks und große Mengen an Kriegsmunition. Nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" wurden nach beiden Weltkriegen Schiffe wie auch Munition einfach in der Nordsee versenkt. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für Maritime Geschichte (DSM) leitet das europäische Forschungsprojekt "North Sea Wrecks". Ziel des Projektes ist es, die Lage und Geschichte der Wracks zu erkunden und insbesondere die Umweltgefahren zu erforschen, die von der Munition auf den Wracks ausgehen. Philipp Grassel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projektteam, erläutert die unsichtbare Gefahr, die vor unserer Haustür schlummert.

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  2. Alles nur eine Frage des Stils?

    12.00 Uhr | 12.40 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Traditionell lässt sich die Kategorie des Stils auf sprachliche Äußerungen oder künstlerische Artefakte beziehen, spätestens seit 1900 wird er auch auf Handlungen und damit auf nahezu alle Lebensbereiche übertragen – bis hin zum Lifestyle. Die Frage nach Stil und Stilen verweist dabei stets auf das Spannungsfeld von Individual-, Kollektiv- und Epochenstil, von Originalität, Regelhaftigkeit und Abweichung. Nicht zuletzt aufgrund seiner Vagheit hat Stil jedoch in den letzten Jahrzehnten als systematische Analysekategorie in den Literatur- und Kulturwissenschaften an Bedeutung eingebüßt. Was lässt sich heute noch mit ihm machen? Diese und weitere Fragen beantwortet Pola Groß vom Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL).

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  3. Das Recht auf Familienplanung als Wertvorstellung moderner Gesellschaften

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    "Familienplanung" hat sich als Wertvorstellung gerade in der nördlichen Hemisphäre seit dem späten 19. Jahrhundert entwickelt. Einfluss nahmen nicht nur neueste wissenschaftlich-medizinische Erkenntnisse und Produkte, sondern auch die politischen Bewegungen. Dazu forscht Heidi Hein-Kircher vom Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (HI).

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  4. Was ist und warum lieben wir Diversität?

    16.00 Uhr | 16.20 Uhr

    Das Wort Diversität, das nach den Enzyklopädien des 19. Jahrhunderts schlicht "Verschiedenheit" bedeutet, erlebt seit Ende des 20. Jahrhunderts eine steile Karriere als politischer Begriff. Er ist zu einer unvermeidlichen Dimension politischen Handelns, ökonomischer Rationalität und aller Bemühungen im Naturschutz geworden. Was genau meint aber der Begriff? Womit beginnt und worin begründet sich seine aktuelle Konjunktur? Warum ist er so universell anschlussfähig, obwohl er doch von manchen Paradoxien begleitet ist, wie dem Streben danach, soziale Gleichberechtigung durch die Betonung von Unterschieden, also Ungleichheit herzustellen? Antworten auf diese und weitere Fragen hat Georg Toepfer vom Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL).

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  5. Archive: Aus dem Alltag der Ideengeschichte

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Um die Geschichte der Ideen, der Theorien, der Literatur und der Wissenschaften zu erforschen, benötigen Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Material. Moritz Neuffer vom Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) findet es nicht nur in Form gedruckter Schriften, sondern auch in einer Vielfalt unveröffentlichter Quellen aus dem Archiv. Anhand von Archiven rekonstruiert er, wie sich Ideen entwickelten, welche Konflikte sie auslösten, wohin sie wanderten oder warum sie an bestimmten Punkten wieder an Bedeutung verloren. Persönliche Nachlässe, Redaktionsarchive von Zeitschriften und Verlagsarchive geben Einblick in die Arbeitsweisen, den Austausch und die Netzwerke von Autorinnen, Herausgebern, Verlegerinnen und Übersetzern – und damit in die alltäglichen Bedingungen und Kontexte, von denen Ideen geprägt sind.

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  6. Ausgrabungen im 21. Jahrhundert: Wie buddeln moderne Paläontologen?

    12.20 Uhr | 12.40 Uhr

    Mit dem Thema Paläontologie ist oft die Vorstellung von staubigen Knochen, fernen Ländern sowie Pinsel und Nadel verbunden. In der Tat sind Feldarbeiten ein wichtiger Teil der Arbeit eines Paläontologen, und die Ausgrabungen bringen immer noch neue Entdeckungen mit sich. Aber neben Sieb, Pinsel und Nadel, die immer noch unverzichtbare Ausgrabungswerkzeuge sind, spielen heutzutage auch Satelliten, Röntgengeräte oder Massenspektrometer eine wichtige Rolle. Thomas Lehmann vom Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt (SGN) gibt Ihnen Einblicke in die Arbeit.

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Medien, Journalismus & Internet

  1. Wer darf sagen, was ich online sagen darf?

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr

    Über das, was im Internet gesagt werden darf, hört man Verschiedenes. Einerseits: Im Internet darf doch jede sagen, was sie möchte, da gilt doch kein Recht. Andererseits: Man darf ja niemanden mehr online kritisieren, gleich wird man zensiert. Was stimmt? Wie häufig liegt die Wahrheit zwischen den Extremen: Im Internet gilt das Recht wie offline. Was offline verboten ist, ist es auch online. Aber wie dieses Prinzip zwischen Staaten, Internetplattformen und Userinnen und Usern umgesetzt wird und wie Meinungsfreiheit online gesichert werden kann, ist ein spannendes Feld. Dazu forscht Matthias Kettemann vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI).

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  2. Das Internet – eine Diskriminierungstechnologie

    16.20 Uhr

    Als technische Struktur wird das Internet durch die in ihm agierenden Akteurinnen und Akteuren geprägt, geformt, vermachtet. Ist das Internet tatsächlich nur eine neutrale Technologie, gar eine, die uns ermöglicht, unser Selbst und unsere Rollen neu zu erfinden? Oder reproduziert das Internet nicht bloß die Strukturen, die in der Gesellschaft existieren? Darüber diskutiert mit Ihnen Katharina Mosene vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI).

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  3. Journalismus und sein Publikum: von Beziehungsproblemen und Kommunikationsstörungen

    12.00 Uhr | 12.40 Uhr

    In den vielen Debatten rund um den Journalismus geht es im Kern um Art und Qualität der Beziehung zwischen Journalistinnen bzw. Journalisten und Publikum: sei es in Bezug auf Vertrauen in Journalismus, den "Aufstand des Publikums" in den Kommentarbereichen, die Zahlungsbereitschaft für journalistische Inhalte, oder auch im Hinblick auf die Bedeutung des Journalismus für Demokratie und Meinungsbildung. Wiebke Loosen vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) beschäftigt sich im Rahmen ihrer Forschung damit, was Journalistinnen und Journalisten in ihrem Beruf wollen und auch damit, was sie in den Augen des Publikums sollen. Das erlaubt ihr einen Blick auf beide Seiten und auf eine besondere soziale Beziehung, in der beide oft ähnliches wollen, es aber auch eine Reihe von Kommunikationsstörungen gibt.

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Mensch, Natur & Ökosysteme

  1. Eine Decision Support Software trifft auf Horngries, Tofumolke und Zwischenfrüchte – moderne Düngung im ökologischen Gemüsebau

    16.20 Uhr

    Im Vergleich zu vielen Ackerkulturen haben Gemüsekulturen einen hohen Bedarf an Nährstoffen (z.B. Stickstoff und Kalium). Im ökologischen Gemüsebau werden organische Dünger eingesetzt, welche die verschiedenen Nährstoffe verzögert an die Pflanzen abgeben. Daher hilft die Software "N-Expert" die optimale Düngemenge zu berechnen und dadurch z.B. die Verunreinigung des Grundwasser durch Nitrat zu minieren. Im Gespräch stellt Sarah Tietjen vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) Düngestrategien mit organischen Düngern zur Vermeidung von Nährstoffverlusten vor. Bei Bedarf gibt sie auch eine Einführung in "N-Expert", mit dessen Hilfe auch der Düngebedarf im eigenen Garten berechnet werden kann.

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  2. Nutztierverhalten - Wie schlau sind unsere Nutztiere?

    12.20 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Sind Nutztiere schlau? Und wenn ja, wieso wäre dies relevant? In den letzten Jahrzehnten hat die Forschung zu den kognitiven Fähigkeiten von Tieren (d.h. ihre Fähigkeit Informationen zu erwerben, zu bearbeiten, zu speichern, und zu nutzen) vermehrt Aufmerksamkeit erlangt. Im Vergleich zur Anzahl an Kognitionsstudien an Primaten und Hunden sind Studien zu den kognitiven Fähigkeiten von Nutztieren jedoch stark unterrepräsentiert. Bei der Anzahl an Nutztieren weltweit ist dies überraschend, da das Wissen darum, wie sie ihre Umwelt wahrnehmen und verstehen hochrelevant für die Verbesserung ihres Wohlbefindens ist. Mehr zum Thema erfahren Sie im Gespräch mit Christian Nawroth vom Leibniz-Insitut für Nutztierbiologie (FBN).

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  3. "Der tropische Regenwald des kleinen Mannes" – Die erstaunliche Artenvielfalt der Bodentiere

    12.20 Uhr

    Der Boden unter unseren Füßen ist belebt von einer großartigen Vielfalt kleiner Tiere. Hunderte Arten von Springschwänzen, Milben, Fadenwürmern, Tausendfüßern, Spinnen und anderer Tiergruppen tummeln sich auf einem einzigen Quadratmeter Waldboden. Und jede einzelne dieser Arten trägt dazu bei, wichtige Ökosystemfunktionen wie den Abbau von Blattstreu, die Bereitstellung von Nährstoffen und die Fixierung von Kohlenstoff sicherzustellen. Aber warum gibt es so viele verschiedene Arten? Und sind diese Arten alle gleich wichtig? Welchen Einfluss hat der Mensch auf die Artenvielfalt des Bodens, z.B. durch landwirtschaftliche Nutzung oder auch Renaturierungsmaßnahmen? Diese und weitere Fragen beantwortet Nicole Scheunemann vom Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz (SGN).

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  4. Mangroven - Wenn Bäumen das Wasser bis zum Hals steht

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Mangrovenwälder werden von prognostizierten globalen Umweltveränderungen betroffen sein, wie der Klimaerwärmung, dem Meeresspiegelanstieg oder Schwankungen des Salzgehaltes im Brackwasser. Hinzu kommt lokaler Nutzungsdruck durch den Menschen. Wie wirken sich diese Faktoren auf dieses Ökosystem und seine Leistungen aus? Eine Antwort sucht Martin Zimmer vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) im Zusammenspiel der einzelnen Systembestandteile, in Nahrungsnetzen und Stoffflüssen in Mangroven und ihren benachbarten Ökosystemen. Aktuell beschäftigt er sich insbesondere mit dem neuen Konzept des Ökosystem-Designs, das er auch bei Book a Scientist erklären wird.

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  5. Warum röntge ich Fledermäuse?

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr

    Fledermäuse sind mit über 1.300 bekannten Arten nach den Nagetieren die erfolgreichste Säugetiergruppe. Durch ihre nächtliche Lebensweise und die für uns unhörbaren Ultraschallrufe kursieren aber bis heute über sie Legenden und Mythen. 2D-Röntgenbilder und Tomografieserien liefern uns dagegen Fakten zu Krankheiten und Todesursachen heutiger Fledermäuse und zu ihrer Echoortungsfähigkeit. Und durch Röntgenmethoden wurde auch die Frage geklärt, ob ihre fossilen Vorfahren vor Millionen von Jahren bereits mit Ultraschall jagen konnten. Mehr zum Thema erfahren Sie im Gespräch mit Renate Rabenstein vom Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt (SGN).

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  6. Insektenschutz in Brandenburg

    12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.20 Uhr

    Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) wurde 2019 vom Umweltministerium Brandenburg beauftragt, die Entwicklung eines Maßnahmenprogramms zum Insektenschutz zu konzipieren und wissenschaftlich zu begleiten. Dabei arbeitet das ZALF eng mit Akteuren aus Landwirtschaft, anderen Landnutzungen, Politik, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschung zusammen. Peter Weißhuhn gibt Einblicke.

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  7. Alles hängt mit allem zusammen: Die Erde als komplexes System

    Leider sind alle Termine bereits ausgebucht!

    In den Ökosystemen der Erde gibt es viele Verbindungen, die auf den ersten Blick überraschend erscheinen. Manche Eingriffe verursachen Änderungen in weiter räumlicher und zeitlicher Entfernung. Nils Moosdorf vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) spricht über das Erdsystem und versucht, Ihnen die Komplexität, insbesondere in Bezug auf die Wasserkreisläufe, ein wenig näher zu bringen.

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  8. Eine kleine Nachtmusik – Fledermausgesang aus aller Welt

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.00 Uhr | 16.40 Uhr

    Fledermäuse sind akustische Spezialisten, ihre Fähigkeit zur Echoortung geht mit einer präzisen Kontrolle über ihre Stimme und Lautproduktion einher. Auch Gesang ist bei Fledermäusen weit verbreitet und in Struktur und Funktion mit Vogelgesang vergleichbar. Mirjam Knörnschild vom Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung (MfN) untersucht, welche Informationen in Fledermausgesang kodiert sind und welche Rolle lokale Dialekte und ihre kulturelle Weitergabe von Generation zu Generation spielen.

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Gehirn, Informationsverarbeitung & Resilienz

  1. Gehirn & Gehör erforschen: Wie behalten wir trotz vieler Informationen den Überblick?

    Leider sind alle Termine bereits ausgebucht!

    Unser Gehirn ist tagtäglich einer Menge von Informationen ausgesetzt, die wir unmöglich alle gleichzeitig bewusst verarbeiten können. Handelt es sich dabei um auditive Information, also Geräusche in unserer Umgebung, wird es noch mal komplizierter: Die Ohren können wir nicht so einfach "zumachen", wie z.B. die Augen. Trotzdem schafft es unser Gehirn in der Regel ziemlich gut, die für uns relevanten Informationen herauszufiltern. Wie können wir diesen Filter im Gehirn sichtbar machen und genauer untersuchen? Wie blendet unser Gehirn irrelevante Informationen aus? Und was passiert eigentlich mit Informationen, die wir zwar im Kurzzeitgedächtnis zwischenspeichern, die wir dann aber doch nicht mehr brauchen? Das weiß Laura Klatt vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo).

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  2. Riechen: Was passiert im Gehirn, wenn es stinkt?

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Gerüche beeinflussen bewusst und unbewusst unser Verhalten, zum Beispiel wenn sie uns vor verdorbenem Essen oder Feuer warnen. Wie wichtig unser Geruchssinn ist, merken wir jedoch zumeist erst, wenn wir nichts mehr riechen. Das haben viele COVID-19 Patientinnen und -Patienten erlebt. Auch das Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes verändert die Geruchswahrnehmung. Christoph van Thriel vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) erforscht, wie uns Gerüche beeinflussen können, ab wann bestimmte Gerüche gefährlich werden und wie die Geruchswahrnehmung im Gehirn abläuft.

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  3. Von der Gruppe ausgeschlossen: Warum werden Betroffene aggressiv und was kann man dagegen tun?

    12.40 Uhr | 16.20 Uhr

    Nicht dazuzugehören, ist frustrierend. Tatsächlich kommt es dabei sogar zu einer Schmerzreaktion im Gehirn. Auf Frustration und Schmerz wird oft mit unterschiedlichen Formen aggressiven oder provozierenden Verhaltens reagiert, um das Gefühl von Ohnmacht und Isolation zu bekämpfen. Daraufhin wenden sich andere Personen häufig ab, anstatt der ausgeschlossenen Person die Aufmerksamkeit und Wirkmacht zu geben, die sie benötigt, um sich wieder sicher zu fühlen. Hannah Schade vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) diskutiert mit Ihnen alternative Arten des Umgangs, um Möglichkeiten zu finden, den Teufelskreis aus Isolation und Aggression zu durchbrechen.

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  4. Magnetresonanztomografie in der Neurowissenschaft – eine laufende Erfolgsstory

    12.20 Uhr

    Die Magnetresonanztomografie (MRT) als bildgebendes Verfahren ist heutzutage aus der medizinischen Diagnostik nicht mehr wegzudenken. Sie besticht durch ihren unübertroffenen Weichteilkontrast und ihrer detaillierten Darstellung, ohne dabei den Patienten zu schädigen, wie z.B. die Computertomografie mit ihrer ionisierenden Strahlung. Das prädestiniert die MRT geradezu für die Neuroforschung und im Besonderen für die Resilienzforschung, in der untersucht wird, warum eine Person gesund bleibt trotz widriger äußerer Umstände. Mehr zum Thema erfahren Sie im Gespräch mit Dirk Cleppien vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR).

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Wirtschaft, Arbeit & Technik

  1. Webbasierte Innovationsindikatoren

    12.20 Uhr | 12.40 Uhr

    Jan Kinne vom ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung hat mit seinem Team einen Ansatz zur Generierung von Innovationsindikatoren auf Basis von Unternehmenswebseiten entwickelt. Die webbasierten Indikatoren können traditionelle Indikatoren aus Umfragen und Patentdaten erweitern und sind zeitnah, granular und kostengünstig zu erheben.

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  2. Ressourcen – Sollen und könnten wir unseren Konsum bewusst mäßigen?

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    Deutschland will nachhaltiger werden. Unter anderem durch eine verstärkte stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe, deren Importe bereits heute bei über 60 Prozent liegen. Ist eine komplette Umstellung auf alternative Rohstoffe überhaupt möglich und sinnvoll? Was, wenn wir unsere Lebensstile überdenken, so dass weder Mangel noch Konsumexzesse entstehen? Wo fängt man an? Diese und weitere Fragen beantwortet Lioudmila Chatalova vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO).

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  3. Der Ingenieur und die Lehrerin – Wie können Geschlechterstereotype bei der Berufswahl aufgebrochen werden?

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    Ein wichtiger Grund für die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern ist die starke berufliche Segregation auf dem Arbeitsmarkt und die Tendenz, dass Tätigkeiten in frauendominierten Berufen geringer entlohnt werden als solche, die eher von Männern ausgeübt werden. Insbesondere in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. Inwiefern hängt die unterschiedliche Berufswahl von Frauen und Männern mit Interessen, Fähigkeiten und geschlechterstereotypen Vorstellungen zusammen? Und wie kann der geschlechterspezifischen Berufswahl entgegengewirkt werden? Darüber diskutiert mit Ihnen Julia Schmieder vom DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung.

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  4. Ein faires Stück vom Kuchen – Lösungsansätze für eine Besteuerung der digitalen Wirtschaft

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Die fortschreitende Digitalisierung führt zu neuen Formen der Wertschöpfung. Global agierende Digitalkonzerne bieten ihre Leistungen auf vielen Märkten an und der nationalen Finanzverwaltung fehlt es regelmäßig an steuerlichen Anknüpfungspunkten. Dies stellt das bestehende System der globalen Unternehmensbesteuerung vor große Herausforderungen. Die Europäische Kommission und die OECD diskutieren aktuell über Reformvorschläge zur Anpassung des internationalen Steuersystems. Diese sind allerdings sehr tiefgreifend und potenziell zu weitgehend, erklärt Christopher Ludwig vom ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung.

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  5. Kann Künstliche Intelligenz in Form von maschinellem Lernen und persönlichen Daten die medizinische Versorgung verbessern?

    Leider sind alle Termine bereits ausgebucht!

    Ein Beispiel zu Antibiotikaverschreibungen durch Allgemeinärzte liefert vielversprechende Ergebnisse. Anhand von Daten zu Labordiagnosen entwickelt Hannes Ullrich vom DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Politikmaßnahmen für effizientere Behandlungsentscheidungen, um Unterschiede in der Behandlung von Patientinnen und Patienten zu verringern.

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  6. Wagniskapital in Deutschland: Wie steht es um die Finanzierung innovativer Gründungen?

    16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Innovative Gründerinnern und Gründer benötigen Geld, um ihre Ideen umzusetzen. Doch woher bekommen sie das? Und wie viel davon gibt es in Deutschland? In einer aktuellen Studie, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft gefördert wurde, untersuchen Marius Berger und sein Team vom ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, inwieweit junge Unternehmen in Deutschland Zugang zu Wagniskapital haben, und wie sich die Situation in den letzten zehn Jahren verändert hat. In ihrer Studie gehen sie insbesondere auf die Rolle von Business Angels ein, also vermögende Privatpersonen, die die Gründerinnen und Gründer auch unternehmerisch begleiten.

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  7. Innovation Made in China: Viel Geld für wenig Fortschritt?

    12.00 Uhr | 12.40 Uhr

    China strebt innovationsgetriebenes Wachstum und eine weltweite Führungsrolle in Wissenschaft und Technologie an. Zunehmende Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Patentanmeldungen treffen allerdings auf fallendes Wirtschafts- und Produktivitätswachstum, was auf unzureichende Innovationsrenditen hinweist. Setzt Chinas Innovationspolitik also die falschen Anreize? Wie wirkt sich Chinas Innovationspolitik im Wettbewerb mit deutschen Firmen aus und welche Implikationen ergeben sich daraus für die deutsche Politik? Darüber spricht mit Ihnen Philipp Böing vom ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung.

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  8. Gewinn statt Glamour – kostspielige Fehler in der Kapitalanlage

    Leider sind alle Termine bereits ausgebucht!

    Über Geld spricht man nicht (gerne), aber es durchdringt unser tägliches Leben und bestimmt, wie viel wir uns heute und später leisten können. Doch das nötige Wissen für informierte Anlageentscheidungen steht in der Regel nicht auf dem Lehrplan der Schulen. Oder was sonst könnte der Grund dafür sein, dass private Investoren häufig die Verlierer auf den Finanzmärkten sind? Charline Uhr vom Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE gibt Ihnen einen Überblick über häufige Anlagefehler von privaten Investoren und diskutiert mit Ihnen, warum beim Investieren nicht zwangsläufig alles zu Gold wird, nur weil es glänzt.

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  9. CO2-Bepreisung als klimapolitisches Instrument

    12.20 Uhr

    CO2-Bepreisung wird in der Ökonomie als das zentrale Instrument für die Erreichung von Klimazielen angesehen. Weltweit werden mittlerweile circa 15 Prozent aller Treibhausgasemissionen bepreist, in der EU umfasst das Emissionshandelssystem knapp die Hälfte der Emissionen und Deutschland hat im letzten Jahr beschlossen, einen Preis für CO2-Emissionen im Verkehrs- und Wärmesektor einzuführen. Gleichzeitig wird kontrovers diskutiert, wie eine Bepreisung konkret aussehen sollte, und wo darüber hinaus weitere klimapolitische Instrumente notwendig sind. Sonja Peterson vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) steht für Fragen rund um das Thema CO2-Bepreisung als generelles Instrument sowie in der Praxis global, in der EU und in Deutschland zur Verfügung.

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  10. Populisten an der Macht – wirtschaftliche und politische Konsequenzen

    12.00 Uhr | 12.40 Uhr

    Populisten regieren heute in vielen Ländern der Welt. Sie argumentieren stets, dass sie nicht für die "korrupte Elite", sondern für die "einfachen Leute" regieren werden. Doch wie verändert sich die wirtschaftliche und politische Situation für die Bürgerinnen und Bürger wirklich, wenn Populisten regieren: Steigert sich Wohlstand und Konsum? Wie entwickelt sich der Schuldenstand? Sind große Finanz- und Wirtschaftskrisen häufiger oder seltener? Wie steht es um die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger? Diesen Fragen geht Manuel Funke vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) empirisch und historisch auf den Grund.

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  11. Corona und die Staatsschulden – Was lässt sich aus der Wirtschaftsgeschichte lernen?

    Leider sind alle Termine bereits ausgebucht!

    Um die Folgen der Corona-Krise abzufedern, werden weltweit massive Schulden aufgenommen. Doch wie beeinflusst die hohe Schuldenaufnahme die Tragfähigkeit der Staatsverschuldung sowie die Kreditwürdigkeit der Staaten? Und wie sieht es mit dem zukünftigen Schuldenabbau aus? Was lässt sich aus vergangen ähnlichen Extremsituationen für heute lernen? Um diesen Fragen nachzugehen, greift Josefin Meyer vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) auf ihre Forschung zu 200 Jahren weltweiter Staatsverschuldung zurück.

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  12. Schadensanalyse an metallischen Werkstoffen

    16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Die Globalisierung erlaubt es jedem Produzenten weltweit auf kostengünstige Zukaufteile zurückzugreifen, um die Herstellungskosten weiter zu senken. Nicht selten sind mit Alternativen dieser Art Qualitätsprobleme verbunden, die sich nicht zwangsläufig nach einigen hundert Betriebstunden bemerkbar machen, sondern oft erst nach Monaten. Sind derartige Produkte in den Handel gelangt, so kann das für den Hersteller mit kostenintensiven Garantieansprüchen oder auch Rückrufaktionen einhergehen. Die moderne Werkstofftechnik bietet zahlreiche Möglichkeiten der Analytik (z.B. metallografische Gefügebeurteilung oder die Bruchflächenanalyse im Rasterelektronenmikroskop), die Ihnen Andree Ireetier vom Leibniz-Insitut für Werkstofforientierte Technologien (IWT) vorstellt.

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  13. Aerosole mit Viren, Mikroplastik und Dieselruß: Unsichtbare Teilchen in unserem Leben und wie wir sie nutzen können

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Feinst verteilte Teilchen oder Flüssigkeiten sind allgegenwärtig in unserem Alltag, auch wenn wir sie oft nicht sehen können. Wie entstehen sie, wie kann man sie für die Entwicklung nützlicher Materialien einsetzen und warum schaffen es einige von ihnen in die Schlagzeilen? Das erfahren Sie von Tobias Kraus vom INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien bei einer Reise in die Welt der Kolloide.

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Gesundheit, Altern & Ernährung

  1. David gegen Goliath - Wie simple Viren komplexe Organismen bezwingen

    12.20 Uhr | 12.40 Uhr

    Viren sind winzige Partikel, die aus sehr wenigen Bausteinen aufgebaut sein können. Dennoch schaffen Viren es, deutlich komplexere Zellen zu infizieren und deren Stoffwechsel so zu verändern, dass in der Folge ganze Organismen geschädigt oder zerstört werden können. Wie schaffen die das? Darüber spricht Maria Rosenthal vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM).

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  2. Würmer und Wir: Fluch oder Segen?

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr

    Parasitäre Würmer wandern durch unsere Körper und nisten sich im Darm, aber auch in anderen Geweben wie der Haut, Muskeln, Blutgefäßen oder im lymphatischen System ein. Am Beispiel des Zwergfadenwurms Strongyloides wird diese Wanderung nachvollzogen und werden die zahlreichen Attacken des Immunsystems auf dem Weg des Wurms durch die Gewebe zum Darm vorgestellt. Würmer dämpfen das Immunsystem ihrer Wirte, um diesen Attacken zu entgehen. Über die "Nebenwirkungen" dieser sogenannten Immunmodulation spricht Minka Breloer vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) mit Ihnen.

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  3. Welche Auswirkungen haben Alterungsprozesse auf unseren Stoffwechsel?

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.20 Uhr

    In Deutschland ist schätzungsweise jeder Fünfte über 65 Jahre alt. Älterwerden geht oft mit einem Verlust von Muskelmasse und Muskelkraft einher. Zudem kommt es zu Veränderungen des Stoffwechsels, die das Risiko altersbedingter Erkrankungen wie zum Beispiel Typ-2-Diabetes erhöhen können. Studien zeigen, dass ältere Menschen eine höhere Konzentration des Leberhormons FGF21 (Fibroblast Growth Factor 21) aufweisen. Die Bedeutung dieser erhöhten Konzentrationen ist bislang nicht geklärt, allerdings sind höhere FGF21-Werte im Mausmodell mit einer reduzierten Knochenmineraldichte und einem Verlust der Magermasse assoziiert. In ihrer Humanstudie mit älteren und jüngeren Erwachsenen untersuchen Catrin Herpich und ihr Team vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), wie FGF21 und weitere Parameter des Zucker- und Fettstoffwechsels auf verschiedene Nährstoffe, wie Kohlenhydrate, Fett und Protein, reagieren.

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  4. Immunsystem: Wie funktioniert unsere körpereigene Abwehr?

    12.40 Uhr

    Es ist eines der größten Organe unseres Körpers: das menschliche Immunsystem. Um uns vor Krankheiten zu schützen, verfügt es über eine große Anzahl „effektiver Waffen“, die über den ganzen Körper verteilt miteinander interagieren können – beispielsweise Fresszellen, Antikörper, T-Zellen oder Natürliche Killerzellen. Zu letzteren forscht Vivian Bönnemann vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo). Natürliche Killerzellen spielen bei der frühen und effektiven Immunreaktionen gegen Infektionen und Krebs eine wichtige Rolle. Zusätzlich beeinflussen die Zellen die Aktivität anderer Immunzellen.

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  5. Immunsystem: Wie funktioniert unsere körpereigene Abwehr?

    16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Es ist eines der größten Organe unseres Körpers: das menschliche Immunsystem. Um uns vor Krankheiten zu schützen, verfügt es über eine große Anzahl "effektiver Waffen", die über den ganzen Körper verteilt miteinander interagieren können – beispielsweise Fresszellen, Antikörper, T-Zellen oder Natürliche Killerzellen. Letztere erforscht Lea Boller vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo). Natürliche Killerzellen spielen bei der frühen und effektiven Immunreaktionen gegen Infektionen und Krebs eine wichtige Rolle. Zusätzlich beeinflussen die Zellen die Aktivität anderer Immunzellen.

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  6. Flavonoide und deren Umsetzung durch Darmbakterien

    12.40 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Pflanzliche Nahrung liefert nicht nur Energie, Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe, sondern auch eine Vielzahl weiterer komplexer Pflanzeninhaltsstoffe. Zu diesen zählen auch die mehr als 5.000 Flavonoide, denen unter anderem antientzündliche, blutdrucksenkende, immunstimulierende sowie antioxidative Wirkungen zugeschrieben werden. Die etwa über Zwiebeln, Nüsse, grünen Tee, Äpfel, Beeren und Zitrusfrüchte aufgenommenen Flavonoide werden auch durch Bakterien in unserem Darm umgesetzt. Wie diese Umsetzung konkret abläuft und welche Bakterienarten daran beteiligt sind, erforscht Tobias Goris am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE). Die Erkenntnisse sollen künftig dazu beitragen, die gesundheitsfördernde Wirkung der Flavonoide besser zu verstehen.

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  7. Sensorik- und Lebensmittel-Datenbanken – Warum und wozu wir sie brauchen

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Lebensmittel enthalten eine Vielzahl verschiedener Stoffe, die den Geschmack, aber auch unsere Gesundheit beeinflussen. Doch wo findet man verlässliche Informationen über solche Stoffe? Wie werden Daten über Lebensmittelinhaltsstoffe erhoben, wer stellt sie zusammen und warum sind sie für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft wichtiger denn je? Diese und weitere Fragen beantwortet Andreas Dunkel vom Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB).

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  8. Alles Zucker, oder was? – Warum Süßes auch mal bitter schmeckt

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr | 16.00 Uhr | 16.20 Uhr | 16.40 Uhr

    Anders als Zucker schmecken Süßstoffe nicht nur süß, sondern haben oft einen Beigeschmack. Insbesondere, wenn sie hoch dosiert sind. Zuckeraustauschstoffe haben dagegen zuweilen einen kühlenden Effekt. Warum dies so ist, erklärt Ihnen Geschmacksforscher Maik Behrens vom Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB).

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  9. Warum das braune Fettgewebe mit zunehmendem Alter weniger wird

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr

    Das Fettgewebe spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Energiegleichgewichts. Man unterscheidet zwischen weißem Fettgewebe, das Fett in Form von Triglyceriden speichert, und braunem Fettgewebe, das Fett zum Erzeugen von Wärme verbraucht. Die Wirksamkeit des braunen Fettgewebes nimmt jedoch mit zunehmendem Alter ab. Die molekularen Ursachen hierfür sind weitgehend unbekannt. Am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) sucht Sabrina Gohlke nach Biomarkern, die bei der Alterung des braunen Fettgewebes von Bedeutung sind und zukünftig dabei helfen könnten, Strategien für die Behandlung altersbedingter Komplikationen wie Übergewicht oder Diabetes zu entwickeln.

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  10. Was lässt uns altern? Der Einfluss zellulärer Seneszenz auf den Alterungsprozess

    12.00 Uhr | 12.20 Uhr | 12.40 Uhr

    Altern ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein biologischer Prozess, der uns das ganze Leben begleitet. Auf zellulärer Ebene kommt es mit zunehmendem Alter zur sogenannten Seneszenz. Seneszente Zellen können sich nicht mehr teilen, leben aber über lange Zeit weiter und setzen eine Vielzahl an Stoffen frei, welche die Nachbarzellen, das entsprechende Gewebe und den Organismus beeinflussen und Erkrankungen fördern können. Am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) erforscht Annika Höhn, wie sich diese sekretierten Stoffe mit zunehmendem Alter verändern und durch die Ernährung beeinflusst werden.

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  11. Ernährungssicherheit und Essgewohnheiten im Umbruch

    12.20 Uhr | 12.40 Uhr

    Ernährungsgewohnheiten sind an sich beständig, wandeln sich aber unter Extremsituationen, wie nicht zuletzt die Corona-Pandemie zeigt. Wie man Ernährungspräferenzen messen kann, und wie diese mit Ernährungssicherheit, Gesundheit und Gesellschaft zusammenhängen, untersucht Hanna Freudenreich vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau in ihrer Forschung.

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