Podiumsdiskussion

30.11.2021 · 18:30
Die Hohenzollern als Geschichtspolitiker

Adel, so Heinrich Heine, existiert solange, wie man an ihn glaubt. Auch nach ihrer politischen Entmachtung blieben Herrscherhäuser wie die Hohenzollern Experten darin, ihrer Umwelt durch ihre Selbstdarstellung eine herausgehobene Stellung „glaubhaft“ zu machen. In diesem Kontext war Geschichtspolitik ein wichtiges Instrument zur Mobilisierung von Anhängern und zur Legitimation der eigenen Positionen.

In der Podiumsdiskussion fragen renommierte Expertinnen und Experten danach, auf welche Traditionen die Hohenzollern zurückgriffen, welche sie erfanden, wie sie historische Bezüge bei der Verfolgung ihrer Interessen nutzten, welcher (etwa symbolpolitischen und rechtlichen) Mittel sie sich dabei bedienten und wie ihr Publikum darauf reagierte.

Es diskutieren:

  • Martin Kohlrausch (Universität Leuven)
  • Birte Förster (Universität Bielefeld)
  • Stephan Malinowski (University of Edinburgh)
  • Erhard Grundl (MdB, angefragt)
  • Sophie Schönberger (Universität Düsseldorf)

Moderation: Winfried Süß (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)

Dies ist die dritte Veranstaltung der vierteiligen Diskussionsreihe "Die Hohenzollerndebatte".

Die Diskussionsreihe ist eine Kooperation des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Verbindung mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg.

Veranstaltungsort:

Online
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