Fachkonferenz

23.09.2021 - 24.09.2021 · Ganztags
Die Konstruktion von Bildungsräumen in einem postsowjetischen und postsozialistischen Raum

Grafik DIPF

Das Gebiet bzw. der Raum ist eine wichtige Dimension des pädagogischen Handelns und ein wichtiger Gegenstand der Bildungsforschung. Der Raum wird in diesem Sinne physisch, geographisch und politisch, zunehmend aber auch als sozial konstruierter Raum verstanden. In der international vergleichenden Erziehungswissenschaft sind neben den Nationalstaaten seit einiger Zeit auch Räume als Vergleichseinheiten Gegenstand der methodischen Reflexion. Zugleich ist zu beobachten, dass Bildungsräume einem Wandel unterliegen, der eine kritische Reflexion ihrer Verwendung als Vergleichs- bzw. Reflexionseinheiten erfordert.

Die Länder des postsowjetischen bzw. postsozialistischen Bildungsraumes haben seit Ende der 1980er Jahre einen rasanten Transformationsprozess erlebt, in dem neue Grenzen, Allianzen und Konfliktzonen entstanden sind. Diese Entwicklungen veränderten und fordern Konstruktionen des Selbst und des Anderen in Bezug auf diesen Raum heraus, während sie bisher kaum systematisch behandelt wurden.

Die Tagung wird diesen Aspekt aus einer international vergleichenden Perspektive mit Wissenschaftler*innen aus Deutschland und den Ländern beleuchten, die eine sozialistische Periode erlebt haben, insbesondere jene, die zur ehemaligen Sowjetunion gehörten

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