Ausstellung · Mainz

14.10.2020 · 17:00
Einführung in die Ausstellung »Vom Kalten Krieg zum europäischen Umbruch. Das Institut für Europäische Geschichte 1950–1990«

Die Ausstellung zum 70. Jubiläum des IEG führt in seine Entwicklung vom Kalten Krieg bis zum europäischen Umbruch von 1989/1990 ein.

Gegründet vom Land gemeinsam mit den Besatzungsmächten, nur fünf Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, sollten sich die Forschungen des Instituts der Überwindung der Differenzen in Europa in historischer, religiöser und kultureller Hinsicht widmen. Die Ausstellung spürt den Gründungsimpulsen und der Doppelstruktur des Hauses nach. Sie thematisiert, wie das Institut seine »europäische Mission« legitimierte und mit der »Last« des Nationalsozialismus umging. Seit den 1950er Jahren entfaltete sich unter dem Dach der Domus Universitatis das Arbeiten und Leben der Institutsangehörigen. Von Beginn an war zudem das internationale Stipendienprogramm ein wichtiger Pfeiler des IEG. Wie sich das Institut schrittweise als internationale Drehscheibe der Wissenschaft etablierte, und warum war das Institut seit den 1960er-Jahren für Wissenschaftler/innen aus dem »Ostblock« ein »Fenster zum Westen« war, erfahren Sie in der Ausstellung.

In die Ausstellung führt ihr Kurator Dr. Joachim Berger ein. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Teilnahme nur nach Voranmeldung (Tel: +49 (0)6131-39 393 50, info@ieg-mainz.de) möglich. Bitte beachten Sie, dass das Betreten der Ausstellung nur unter Einhaltung der momentan geltenden Hygieneregeln erfolgen kann.

Weitere Einführungen finden bis Ende 2020 jeden 2. Mittwoch im Monat um 17 Uhr statt (14.10., 11.11., 09.12.2020). Die Einführungen sind an allen Terminen kostenfrei.

Die Ausstellung kann auch außerhalb der Termine nach Voranmeldung besucht werden. Sie ist außerdem ab dem 12. September 2020 auch online unter https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/ieg2020/ zu sehen.

Veranstaltungsort:

Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz
Alte Universitätsstr. 19
55116 Mainz

Referent/innen:

Dr. Joachim Berger
Mehr Info

Die Ausstellung ist ab dem 12. September 2020 online zu sehen.

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