Publikumsveranstaltung · Halle (Saale)

04.02.2021 · 18:00
EUROPA-DEBATTE: IST DAS FINANZSYSTEM IN EUROPA KRISENSICHER?

Steigende Arbeitslosigkeit, drohende Staatspleiten, wachsender Zorn: Die Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren hat ganz Europa zugesetzt. Die Folgen spüren wir bis heute, zum Beispiel in Form niedriger Zinsen. Zwar hat die Politik neue Regeln für Banken aufgestellt. Aber was taugen sie, wenn kranke Kreditinstitute neuerdings doch wieder mit Steuergeld gerettet werden? Wieso sträubt sich ausgerechnet Deutschland gegen die Vollendung der europäischen Bankenunion? Welche Folgen hat es, wenn nach dem Brexit London als wichtigster Finanzplatz Europas nicht mehr zur EU gehört? Und: Wird es jemals wieder attraktive Zinsen geben? Darüber diskutieren an diesem Abend zwei führende deutsche Ökonomen, der Wirtschaftsweise Lars Feld und IWH-Präsident Reint Gropp. Wir laden Sie ein zum Mitdiskutieren und zum anschließenden Empfang.

Mit der Europa-Debatte bieten die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) eine gemeinsame Veranstaltungsreihe an, die sich diesem und weiteren brennenden europapolitischen Themen widmet. In Dialogveranstaltungen wird herausragenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik die Gelegenheit gegeben, ihre Vorstellungen zu wichtigen Fragen der zukünftigen Ausgestaltung der europäischen Integration zu präsentieren und darüber mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, an Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Verwaltungen, Verbänden und Wissenschaft.

Veranstaltungsort:

Leopoldina
Jägerberg 1
06108 Halle (Saale)

Referent/innen:

Im Gespräch: Lars Feld (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Walter Eucken Institut) und Reint Gropp (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle)