Podiumsdiskussion · Berlin

07.03.2026 · 18:00
„Kien“. Drama von Maxim Biller

Maxim Biller wirft in seinem neuen Stück „Kien“ den Blick zurück in die Gründungs- und Selbstbegründungsjahre der Bundesrepublik Deutschland als geläuterter Nation, in der die Scham (über die Liebe zu Hitler, über den antisemitischen Konsens) als Selbstwahrnehmungs- und Verhaltensnorm im Rahmen der nationalen Selbstfindung sowie ein vordergründiger Philosemitismus der intendierten moralischen Wiedereingliederung Deutschlands in die Völkergemeinschaft Glaubwürdigkeit verleihen sollte.

Die Schauspieler Samuel Finzi und Herbert Knaup lassen das Stück in ihrer szenischen Lesung lebendig werden. Anschließend folgt ein Gespräch zwischen Arnd Beise (Universität Fribourg) und Norbert Otto Eke (Universität Paderborn) über das Stück und den Autor. Moderation: Michael Hofmann (IPWG).

Veranstaltungsort:

Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
Eberhard-Lämmert-Saal, Eingang Meierottostr. 8
10719 Berlin

Referent/innen:

Internationale Peter Weiss-Gesellschaft (IPWG)
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Eintritt

Der Eintritt ist frei