Vortrag · Leipzig

27.10.2021 · 17:00
Mittwochsvorträge in Specks Hof

Aus aktuellen Forschungen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des GWZO und seinen Gästen.

Die mittelalterliche armenische Literatur nimmt ihren Anfang in der Erfindung des armenischen Alphabets (405) und reicht bis ins 18. Jahrhundert. Sie besteht aus zwei Zweigen: einerseits Übersetzungen ins Armenische, andererseits eigenständigen Werke. Die Literaturen der benachbarten Sprachen beeinflussten und bereicherten die mittelalterliche armenische Literatur – und sie leistete ihrerseits einen wichtigen Beitrag zur Weltliteratur.

Seit den ersten wissenschaftlichen Arbeiten liegt das Interesse von Anahit Avagyan in den klassisch-armenischen Übersetzungen der christlichen Literatur. Heute beschäftigt sie sich mit den armenischen Übersetzungen der pseudo-athanasianischen Texten, sowie der apophthegmatischen Literatur.

Veranstaltungsort:

GWZO, Specks Hof, Reichsstr. 4–6