Ausstellungseröffnung · Leipzig

29.11.2022 · 18:00
Virtuelle Ausstellung - Vom Grab in die Vitrine: Ge(schlecht) verstanden?

Foto GWZO

Grußwort

Prof. Dr. Maren Röger, Direktorin des GWZO

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Vom Grab in die Vitrine: Ge(schlecht) verstanden?

Die Auseinandersetzung mit dem Geschlecht über materielle Attribute beschäftigt die Archäologie seit ihren Anfängen. Dafür bieten sich als Quelle vor allem Gräber an, die lange Zeit als „Spiegel des Lebens“galten. Die Objekte neben den Verstorbenen wurden in männliche und weibliche „Sphären“ eingeteilt, Frauen mit Schmuck und Männer mit Waffen assoziiert.

Unser Verständnis vergangener Gesellschaften ist dabei vielfach durch Stereotypen beeinflusst, die wir kaum selbst reflektieren. Im Rahmen der Ausstellung werden das Gender, das soziale Geschlecht, und der Sex, das biologische Geschlecht, gegenüber gestellt. Ausgewählte Bestattungen von der Antike bis zum Mittelalter verdeutlichen, inwiefern sie sich ergänzen oder widersprechen können.

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Einführung und virtueller Rundgang durch die Ausstellung mit der Kuratorin Orsolya Heinrich-Tamáska und den Beirätinnen Hannah Gilb, Dilan Hensel, Rennée Hämmerling, Antje Junge, Kristin Opitz und Inga Utkina

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Grafik, technische Umsetzung: Gábor Nagy

Veranstaltungsort:

Online
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