
Publikumsveranstaltung · Berlin
20.05.2026
- 22.05.2026
· Ganztags
Visual Bias – Dokumentieren, Repräsentieren & Vermitteln von Bildern in der bildungshistorischen Forschung

Die performative Kraft von Bildern führt dazu, dass Bilder oft nicht als Repräsentationen von etwas gedeutet werden, sondern als Dokumente des Abgebildeten selbst. Dies ist gerade im Bereich von Bildung und Erziehung von großer Bedeutung. Dabei kann die Zeichenhaftigkeit der Bilder nicht auf eine universelle Grammatik zurückgreifen, sondern muss im Hinblick auf gültige Konventionen der Darstellung und Erzeugungskontexte neu erschlossen werden. Dies wird umso deutlicher, je mehr Datenkorpora mittels KI-Werkzeugen analysiert werden, die oftmals tendenziöse und vorurteilsbehaftete Erkenntnisse produzieren. Solche Bias müssen berücksichtigt werden, wenn Bilder in der Wissenschaft als Quellen sowie Illustrations-, Präsentations- und Erkenntnismittel in pädagogischen Settings (z. B. in Form von Datenvisualisierungen) verwendet werden.
Eine Podiumsdiskussion am 20. Mai wird das Thema am Vorabend eröffnen und zu einem ersten fachlichen Austausch einladen.
Noch bis zum 18. Mai ist die Anmeldung per Mail an sekretariat-bbf(at)dipf.de möglich.
Veranstaltungsort:
BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPFWarschauer Str. 34
10243 Berlin