Vortrag · Berlin

12.05.2026 · 18:30
Wozu Paläokritik? Spurensuchen zum Anthropozän

Bild PHILIPP KOHL: FERNE ENDEN. KONSTANZ UNIVERSITY PRESS, 2025. BUCHCOVER

Philipp Kohl fragt in seinem Buch »Ferne Enden. Tiefenzeit in Literatur und Wissenschaft vom Russischen Imperium bis zur Sowjetunion«, wie eine Literaturgeschichte der Tiefenzeit vor dem Anthropozän aussehen könnte. Die Studie plädiert für eine Paläokritik, die jene langen Zeiträume poetologisch zu erkunden vermag, die nicht nur im Anthropozän-Diskurs, sondern auch in den etablierten Paradigmen der Ökokritik und der Ökologie aus dem Blick geraten sind.

Wir stellen das Buch unter Beteiligung von Philipp Kohl (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Susanne Strätling (Freie Universität Berlin) vor. Moderiert wird der Abend von Liola Mattheis und Georg Toepfer (beide ZfL).

Eintritt:

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.

Veranstaltungsort:

Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Eberhard-Lämmert-Saal
Eingang Meierottostr. 8
10719 Berlin

Referent/innen:

Matthias Schwartz