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Marlen Sommer
Veranstaltungen
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
Tel.: 030 / 20 60 49 - 690

Book a Scientist

Glücksforschung, neue Ernährungsformen, Wohnungspolitik, Reformpädagogik - Leibniz-Forschung berührt Themen des alltäglichen Lebens. In unserem neuen Veranstaltungsformat "Book a Scientist" suchen Sie sich ein Thema Ihrer Wahl und "buchen" die entsprechende Expertin oder den Expertin für ein zwanzigminütiges Gespräch. Am 9. Juni testen wir erstmalig das neue Format im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin. Bereits im Vorfeld können Sie ein Zeitfenster reservieren. Schreiben Sie dafür eine Mail an veranstaltungen(at)leibniz-gemeinschaft.de unter Angabe Ihres Namens, des Themas und des gewünschten Termins. Sie erhalten eine Bestätigungsmail, sofern der Termin noch verfügbar ist.

Die Gespräche finden im Haus der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestraße 111, Berlin-Mitte, statt. Da sie Teil des Programms der Langen Nacht der Wissenschaften sind, muss ein Ticket gelöst werden: Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 9 Euro, Familien-Ticket 27 Euro. Weitere Informationen zur Langen Nacht bei Leibniz finden Sie hier.


Themen & Zeiten

Wohnungspolitik und Aufwertungsprozesse in Berlin

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Matthias Bernt


20.00: gebucht!

20.20: gebucht!

20.40: gebucht!

Von hoher Aktualität ist das spannungsgeladene Verhältnis zwischen der Entwicklung städtischer Immobilienmärkte und den Interessen und Bedürfnissen der Bewohner/-innen: Heftig diskutiert werden Regulationen für Ferienwohnungen, Mietpreisbremsen oder auch Sozialquoten bei Neubauvorhaben. Während der Prozess der Gentrifizierung vergleichsweise gut erforscht ist, gibt es zum Zusammenhang von Aufwertungsprozessen und städtischen Wohnungspolitiken noch Forschungsbedarf. Dr. Matthias Bernt hat diese Forschungen durchgeführt und steht zur Diskussion des Berliner Beispiels bereit: Was tut die Wohnungspolitik, um Aufwertungsprozesse zu steuern? Was könnte sie tun?

Lebenslauf Matthias Bernt

Matthias Bernt ist Politikwissenschaftler und Soziologe und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS). Der gebürtige Berliner wohnt seit mehreren Jahrzehnten in Prenzlauer Berg und hat die Karriere des Bezirks hautnah miterlebt. Kürzlich schloss er sein Habilitationsprojekt ab, in welchem er die Zusammenhänge von Gentrifizierung und Wohnungspolitik an mehreren Beispielen untersuchte ¬– unter anderem am Prenzlauer Berg.

Steak, Bohne oder Grille - was ernährt uns morgen?

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Reiner Brunsch


18.00: gebucht!

18.20:
gebucht!
18.40: frei

Eine wachsende Weltbevölkerung, sich verändernde Lebensgewohnheiten, immer knappere Ressourcen, der Klimawandel… Welche Lösungen gibt es, um die Menschheit nachhaltig mit Lebensmitteln zu versorgen und ihre gesunde Ernährung zu sichern? Welche Chancen bieten smarte Technologien? Welche Zielkonflikte gilt es zu lösen?

Lebenslauf Reiner Brunsch

Reiner Brunsch ist Initiator und Sprecher des Leibniz-Forschungsverbunds “Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“.  Zu den Lehr- und Forschungsschwerpunkten des Agrarwissenschaftlers gehören Tier-Umwelt-Wechselbeziehungen sowie Umweltwirkungen der Nutztierhaltung – Themenkomplexe, die vor dem Hintergrund der Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel zunehmend von Bedeutung sind. Prof. Brunsch ist Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin und als Leiter eines landwirtschaftlichen Betriebs mit der Praxis vertraut. Er ist Vorstandsmitglied der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) und Vizepräsident von EurAgEng, dem European Network of Engineering for Agriculture and Environment, dessen Thinktank ENGAGE er leitet.

Digitalisierung und Zukunftsorte der Industrie

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Martin Gornig

20.00: gebucht!
20.20: frei
20.40: frei

Die Digitalisierung verändert das was und wie wir produzieren. Beides führt zu neuen Standortanforderungen und in der Folge zu neuen Standortmustern der Industrie. Welche Hypothesen über diese Muster lassen sich derzeit ableiten? Welche Regionen werden gewinnen, welche an Bedeutung verlieren?

Lebenslauf Martin Gornig

Prof. Dr. Martin Gornig ist Forschungsdirektor Industriepolitik am DIW Berlin und Honorarprofessor für Stadt- und Regionalökonomie an der Technischen Universität Berlin. Er ist seit fast drei Jahrzehnten in der Politikberatung tätig. Gegenwärtig forscht er in einem Projekt der Hans-Böckler-Stiftung zur „Industrie in der Stadt“. Als gebürtiger Berliner ist er gerade auch an den wirtschaftlichen Entwicklungsperspektiven der deutschen Hauptstadt interessiert.

Landwirtschaft in der Zukunft - Smart Farming Technologien

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Teresa Kraus


18.00: gebucht!

18.20: frei

18.40: gebucht!

Moderne Technologien bestimmen immer mehr unser tägliches Leben und halten Einzug in fast alle Arbeitswelten - so auch in die Landwirtschaft. Aber was bedeutet das? Werden Felder in Zukunft nur noch ferngesteuert bewirtschaftet, Kühe nur noch von Robotern gemolken? Wie die Landwirtschaft schon heute aussieht, welche Potentiale und Probleme Smart Farming Technologien mit sich bringen und was Sie darüber denken, diskutiere ich gerne mit Ihnen.

Lebenslauf Teresa Kraus

Als Agrarwissenschaftlerin beschäftigte Frau Kraus sich in ihrer Laufbahn u.a. mit der Nachhaltigkeitsbewertung auf landwirtschaftlichen Betrieben und arbeitete in der Ökokontrolle. Seit 2017 forscht sie am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsfor-schung e.V. in Müncheberg im Projekt „smart-AKIS“ und  promoviert seit Kurzem im Bereich „Klimaschutz und Moormanagement“.

Phänomen Holocaustleugnung

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Christian Mentel


20.00: frei

20.20: frei

20.40: frei

Die Leugnung des Holocaust ist ein ebenso komplexes wie wandlungsfähiges Phänomen. Ihre Erscheinungs- und Argumentationsformen, die organisatorischen Strukturen sowie die angewandten Strategien haben sich seit Ende des Zweiten Weltkriegs mehrfach verändert. Zu divers und widersprüchlich ist die kleine, international vernetzte Gruppe der Leugner, um sie auf einen griffigen Nenner zu bringen. Zu unterschiedlich sind auch die jeweiligen Absichten, Vorgehensweisen und Wirkungen.

Lebenslauf Christian Mentel

Der Historiker Christian Mentel arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Dort erforscht er, wie das Bundeskanzleramt in den 1950er- und 1960er-Jahren mit der NS-Vergangenheit umging. Die Nachwirkungen des Nationalsozialismus beschäftigen ihn seit seiner Studienzeit, besonders eingehend hat er sich mit Geschichtsrevisionismus und Holocaustleugnung befasst.

Reformpädagogik

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Joachim Scholz


18.00: frei

18.20: frei

18.40: frei

Der Begriff  „Reformpädagogik“ war lange positiv besetzt – als der einer naturgemäßen, lebensnahen, „vom Kinde aus“ zu denkenden und zu praktizierenden Pädagogik. Jedoch nicht erst seit den Skandalen, wie dem um sexuellen Missbrauch in reformpädagogischen Musteranstalten (z.B. an der Odenwaldschule), setzt sich die Forschung kritisch mit der Geschichte dieser Bewegung und dem Konzept auseinander und hat dabei ein differenziertes Bild entwickelt: Welche Gesichtspunkte wurden revidiert, wo aber wurde die Reformpädagogik auch rehabilitiert?

Lebenslauf Joachim Scholz

Dr. Joachim Scholz leitet seit 2013 den Forschungsbereich der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Schulgeschichte, wo er insbesondere zu Reform- und Modernisierungsprozessen seit dem 18. Jahrhundert arbeitet.

Glücksforschung

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Gert G. Wagner


18.45:
gebucht!

Wenn die Zeitungen über Glücksforschung berichten, dann wurde  in der Regel nicht das Glücklichsein analysiert sondern die Lebenszufriedenheit. Jedoch entsteht die Lebenszufriedenheit nicht nur durch Glück, sondern sie hängt ebenso von der (sozialen) Herkunft und Lebensumständen ab.

Lebenslauf Gert G. Wagner

Professor Gert G. Wagner, Wirtschaftswissenschaftler und Senior Researcher am DIW Berlin, betreibt seit 25 Jahren Zufriedenheitsforschung - seine Lebenszufriedenheit hat das aber nicht verändert.

Bildungsentscheidungen und Schulstrukturen im Wandel

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Nicky Zunker


20.00: frei

20.20: frei

20.40: frei

Haupt-, Real-, Gesamtschule oder doch das Gymnasium? Mit dieser Frage sehen sich vor dem Hintergrund schulstruktureller Modernisierungsprozesse immer weniger Eltern konfrontiert. Mehr und mehr Bundesländer wenden sich von der traditionellen Mehrgliedrigkeit zugunsten zweigliedriger Sekundarschulsysteme ab – so auch das Land Berlin.  Im Jahr 2010 hat das Land eine umfassende Schulstrukturreform durchgeführt und lässt diese im Rahmen der BERLIN-Studie wissenschaftlich begleiten. Diese Untersuchung liefert erste wichtige Erkenntnisse hinsichtlich zentraler Fragen nach den (Aus-)Wirkungen derartiger Schulstrukturreformen: Wie wirkt sich die Einführung einer zweigliedrigen Schulstruktur auf das Entscheidungsverhalten der Eltern aus? Inwieweit trägt die Schulstrukturreform zu einer Steigerung des Leistungsniveaus der Schülerinnen und Schüler bei? Welchen Einfluss hat sie auf den Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft?

Lebenslauf Nicky Zunker

Nicky Zunker, M.A. hat Erziehungswissenschaft und Soziologie studiert und ist momentan als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung „Struktur und Steuerung des Bildungswesens“ des Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) tätig. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt in der Untersuchung elterlicher Einzelschulwahlentscheidungen im reformierten Berliner Sekundarschulwesen.