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Foto: Jörg Overmann

Unser Bild der Woche (Foto: Jörg Overmann) zeigt eine Bodenprobennahme im Okavango-Delta im südlichen Afrika. Das Süßwasser-Sumpfgebiet ist bekannt für seine hohe biologische Vielfalt. Diese ist jedoch bedroht: Das Okavango-Delta ist ein globaler ‚hot-spot' für zunehmenden Klimawandel und drohende Landnutzungskonflikte. Ein internationales Forscherkonsortium will im 'The Future Okavango'–Projekt (TFO) innovative Konzepte und Strategien entwickeln, um diese Herausforderungen zu meistern. Braunschweiger Wissenschaftler des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH waren für das Forschungsvorhaben im April auf einer dreiwöchigen wissenschaftlichen Exkursion in Namibia und Angola. Die Forscher untersuchten dort, welche mikrobiellen Einflüsse auf die Bodenfruchtbarkeit durch eine veränderte Bodenbearbeitung entstehen, um Handlungsempfehlungen für ein nachhaltiges Landnutzungsmanagement zu geben. Die Ergebnisse versprechen eine hohe Übertragbarkeit auf andere Regionen. Mehr Informationen hier.


Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft vereint 86 Einrichtungen, die anwendungsbezogene Grundlagenforschung betreiben und wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Einrichtungen rund 16.800 Menschen – darunter 7.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – bei einem Jahresetat von insgesamt knapp 1,4 Milliarden Euro.

Die Leibniz-Gemeinschaft zeichnet sich durch die Vielfalt der in den Einrichtungen bearbeiteten Themen und Disziplinen aus, welche insbesondere den Brückenschlag zwischen den Geistes- und Sozialwissenschaften und den Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften ermöglichen. Die Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft bewahren und erforschen das natürliche und kulturelle Erbe. Darüber hinaus sind sie Schaufenster der Forschung, Orte des Lernens und der Faszination für die Wissenschaft.

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